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27./28. Februar der letztmögliche Starttermin

Hamburger Fußballverband schlägt Alarm - Saisonabbruch steht kurz bevor

Fußball in Zeiten von Corona (Symbolbild)
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Fußball in Zeiten von Corona (Symbolbild)

Die Corona-Zahlen sinken trotz des Lockdowns nicht, teilweise steigen sie sogar. Dies hat auch zur Folge, dass der Spielbetrieb im Breiten- und Amateursport weiter ruht. Der Hamburger Fußballverband schlägt nun Alarm. Sollte bis Ende Februar der Ligabetrieb nicht wieder aufgenommen werden können, droht ein Saisonabbruch.

Hamburg - Bundesweit ruht seit Anfang November der Spiel- und Trainingsbetrieb im Amateurfußball und aufgrund der nicht sinkenden Corona-Zahlen könnte dies auch noch eine ganze Weile andauern. Nun wendet sich der Hamburger Fuball-Verband (HFV) in einem offenen Brief an seine Vereine: Sollte der Amateurfußball in Hamburg nicht bald wieder eine Freigabe erhalten, droht ein Saisonabbruch.

Bei Abbruch gäbe es keine Meister sowie Auf- und Abstiege

Der HFV prüfte zuletzt, ab wann spätestens wieder mit dem Spielbetrieb begonnen werden muss, um eine komplette Hinrunde, die zur Wertung über Auf- und Abstieg gilt, zu Ende spielen zu können. „Im Ergebnis ist dafür das Wochenende 27./28. Februar 2021 der letztmögliche Starttermin. Weitere Voraussetzung für dieses Startwochenende ist eine mindestens 14-tätige Trainingsmöglichkeit in Mannschaftsstärke“, schreibt HFV-Präsident Dirk Fischer. Das heißt im Detail: nur wenn die Sportstätten ab dem 13. Feburar wieder öffnen, kann die Meisterschaft mit einfacher Hinrunde und der Pokalwettbewerb durchgeführt werden.

Sollte dieser Fall allersdings nicht eintreffen, erklärt Fischer die Folgen: „Sollte der 13. Februar 2021 verstreichen, ohne dass bis dahin Mannschaftstraining wieder möglich ist, wird die Saison 2021/2022 am 1. Juli 2021 mit dem Stand 1. Juli 2020 neu begonnen; dann gäbe es in der Saison 2020/2021 keine Meister sowie keine Auf- oder Abstiege. Über eventuelle überregionale Auf- und ggf. Abstiege müsste gesondert entschieden werden.“

„Über allen Bemühungen steht aber auch die Verantwortung für die Gesundheit“

Am 22. Januar erfolgt eine Videokonferenz mit allen Vereinen, in der über die aktuelle Situation und deren Folgen noch einmal aufgekärt wird. „Unser aller Bestreben ist, dass wir alle und vor allem unsere Mädchen und Jungs schnellstmöglich wieder kicken können. Über allen Bemühungen steht aber auch die Verantwortung für die Gesundheit aller unserer Mitglieder“, so der HFV-Präsident abschließend.

Beim Bayerischen Fußball-Verband dagegen hat man diese Sorgen nicht. Als einziger Verband hat der BFV im Frühjahr 2020 die Saison nicht abgebrochen.

ma

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