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Spieler soll einen Tinnitus erlitten haben

Kurios: Kreisliga-Schiedsrichter wegen zu lautem Pfiffs vor Gericht

Schiedsrichterpfeife (Symbolbild).
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Schiedsrichterpfeife (Symbolbild).

Es klingt kurios, doch dieser Vorfall beschäftigt erneut das Gericht. Ein Kreisliga-Spieler soll nach dem Pfiff eines Schiedsrichters einen Tinnitus am linken Ohr davon getragen haben. Deshalb verklagte dieser den Unparteiischen auf Schmerzensgeld.

Wiesbaden - Bei der Partie in der Kreisliga B zwischen der SpVgg Sonnenberg II und der DJK 1. SC Klarenthal II im Oktober 2018, die mit 6:4 endete, hatte Schiedsrichter Pierre H. alle Hände voll zu tun. Acht Gelbe und eine Rote Karte musste der Unparteiische verteilen. In der 60. Minute passierte dann ein Vorfall, der auch nach mehr als drei Jahren späte den Schiedsrichter noch beschäftigt.

Tinnitus im linken Ohr - Kreisliga-Spieler forder Schmerzensgeld

Beim Stand von 4:2 kam es zwischen mehreren Spielern zu einer verbalen Auseinandersetzung. Um die Situation in den Griff zu bekommen, pfiff der Referee lautstark in seine Pfeife. Ein Spieler des SC Klarenthal II, der sich in der Nähe des Schiedsrichters aufgehalten habe, soll aufgrund des lauten und sehr schrillen Tons einen Tinnitus im linken Ohr erlitten haben, wie der Kicker berichtet.

Deshalb zeigte der Klarenthaler Spieler den Schiedsrichter wegen Körperverletzung an. In einem strafrechtlichen Prozess im Jahr 2019 wurde auf eine Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro entschieden. Der angeklagte Referee legte Einspruch ein und wurde schließlich zu 80 Sozialstunden verurteilt.

Jetzt gibt es aber ein zivilrechtliches Verfahren. Deshalb muss der Schiedsrichter erneut vor Gericht, denn der Spieler fordert erneut ein Schmerzensgeld. Wie dieses Verfahren nun endet, bleibt abzuwarten.

ma

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