Buchbacher sind heiß auf die Junglöwen

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Die Buchbacher Mauer mit (von links) Aleksandro Petrovic, Maxi Bauer, Stefan Denk, Maxi Knauer und Maxi Hain soll auch gegen Daniel Bierofkas Junglöwen stehen.

1860 II gastiert am Freitag in der SMR-Arena

Vorfreude beim TSV Buchbach auf eines der interessantes Spiele des Jahres. „Wenn der Sechziger-Bus vorfährt, ist bei uns Volksfest“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter vor der Regionalliga-Duell gegen den Tabellendritten am Freitag um 19 Uhr in der SMR-Arena.

Sechs Spiele lang quälten sich die Münchner Junglöwen mit einer Torblockade, am vergangenen Wochenende fiel dann endlich der Groschen, die kleinen Sechziger bezwangen den SV Heimstetten durch zwei Treffer von Peter Kurzweg, ein Tor von Kasim Rabihic und ein Eigentor mit 4:0, wobei Profi Stefan Hain noch einen Elfmeter vergab.

"Das ist ein echtes Highlight"

„Ich habe das Derby am Ostermontag gegen Bayern gesehen, da waren die Sechziger die bessere Mannschaft, hatten aber kein Glück“, erzählt Bobenstetter und verweist auf die hohe Qualität des Löwen-Nachwuchses: „In der vergangenen Saison haben Spieler wie Julian Weigl gegen uns gespielt, in der Vorrunde waren es Leute wie Korbinan Vollmann, Fejsal Mulic, Maximilian Wittek oder Marius Wolf, die jetzt in der 2. Bundesliga auflaufen.

Sechzig bringt Jahr für Jahr Talente raus, die dann 2. Liga und später oft auch 1. Bundesliga spielen. Deswegen ist die Partie am Freitag für uns natürlich wieder eine Herausforderung und ein Highlight. Wir freuen uns auf eine große Kulisse, eine tolle Atmosphäre und auf ein hoffentlich richtig spannendes Spiel.“ 

Bobenstetter gegen die eigene Fußball-Liebe   

In der Vorrunde mussten sich die Buchbacher nach Treffern von Vollmann (2) und Wolf mit 0:3 geschlagen geben, diesmal wollen es die Rot-Weißen besser machen. „Wir wollen die Löwen-Talente ja nicht bewundern, sondern mit Herz und Leidenschaft dagegenhalten. Dass wir dazu in der Lage sind, haben wir ja schon mehrfach bewiesen. Zuletzt beim 0:0 gegen die Übermannschaft aus Würzburg“, sagt Bobenstetter, selbst bekennender Löwen-Fan. Auch an das 4:2 aus der vergangenen Spielzeit erinnert man sich gerne in Buchbach - das war der bislang einzige Erfolg gegen die Sechziger, die vier der fünf bisherigen Duelle für sich entscheiden konnten.

Mit welchen Spieler der neue Trainer Daniel Bierofka (36), der ja als langjähriger Bundesliga-Profi bei Bayer Leverkusen und beim TSV 1860 München ein Idol für die Löwen-Fans ist, anreisen wird, hängt natürlich davon ab, wen Torsten Fröhling in den Kader fürs Spiel gegen Bochum beruft.

Alle Mann an Bord

Bei den Gastgebern dürften alle Mann an Bord sein, auch Mijo Stijepic konnte wieder mit der Mannschaft trainieren, war aber noch nicht ganz schmerzfrei. „Da müssen wir abwarten, ob es bei ihm bis Freitag geht“, so Bobenstetter, der sich ob der personellen Situation natürlich glücklich schätzt: „So gut hat es selten ausgesehen. Meist nimmt man ja schon ein paar Verletzte aus der Vorbereitung mit in die Runde. Aber bis auf Kleinigkeiten war bislang überhaupt nichts.“

Sogar Maximilian Drum befindet sich acht Monate nach seinem Kreuzbandriss wieder im Kader und könnte in der Restsaison durchaus noch zum Einsatz kommen. „Dass die Spieler alle gesund sind, ist natürlich auch Glück. Aber wir Trainer bilden uns auch immer weiter, die Trainingsmethoden werden immer besser. Und auch die Spieler haben immer mehr Eigendisziplin. Das geht bei der Ernährung los und endet im Fitnessstudio.“

MB

Quelle: rosenheim24.de

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