Classic: Alles, was ein Derby braucht

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Wir haben für Euch unser Archiv durchstöbert und die alten Beinschuss-Hefte ausgegraben. Während der Winterpause präsentieren wir Euch einige Highlights aus vergangenen Tagen. Es ist schon eine Weile her, da lieferten sich der SV Ostermünchen und Kolbermoor ein rassiges Derby in der BZL

Wir haben für Euch unser Archiv durchstöbert und die alten Beinschuss-Hefte ausgegraben. Während der Winterpause präsentieren wir Euch einige Highlights aus vergangenen Tagen. Es ist schon eine Weile her, da lieferten sich der SV Ostermünchen und Kolbermoor im Jahr 2011 ein rassiges Derby in der Bezirksliga-Ost. Am Ende siegte der SVO mit 4:3.

 

Alles, was ein Derby braucht

Bruder-Doppelpack und Voglsinger-Hammer

Schade, dass nicht immer Derby ist. Das war die Erkenntnis der Zuschauer nach dieser rassigen Partie zwischen dem SV Ostermünchen und Kolbermoor. Viele Torszenen, sehenswerte Tore und harte Zweikämpfe, so lässt sich das Spiel am besten beschreiben.

Zur Halbzeit sah es so aus, als ob der SVO die Gäste mit einer Packung nach Hause schicken würde. Doch nach der Pause taten die Kolbermoorer alles, um noch etwas zählbares aus Ostermünchen mitzunehmen. „Wir hätten das Spiel nicht mehr so spannend machen müssen, aber für die Zuschauer hatte es einen großen Unterhaltungswert“, resümierte SVO-Coach Harald Melnik.

Stadler-Auswechslung als Knackpunkt

Das Derby hätte auch nach dem Seitenwechsel entschieden werden können. Doch Doppeltorschütze Schaal vergab zwei huntertprozentige Chancen. So kam der SV-DJK wieder gefährlich zurück. In Melniks Augen sei die verletzungsbedingte Auswechslung von Mittelfeld-Kampfschwein Benno Stadler der Knackpunkt im SVO-Spiel gewesen. „Danach fehlte uns die Stabilität im Mittelfeld.“ Doch das Torepolster aus der ersten Halbzeit sollte für den Heim-Dreier gerade noch so reichen.

Für heftige Diskussionen über „Fairplay“ sorgte ein Schiedsrichterball, den Kolbermoors Kapitän Franz-Xager Pelz für sich beanspruchte und ohne zu zögern Richtung Ostermünchener Tor zog. Da gab es viel zu diskutieren, aber das ist eben ein Derby und deswegen freut sich die Fußballgemeinde nach wie vor auf solche Spiele.

Tore:

1:0 (18.) Bernd Schiedermeier ist wie so oft mit dem Kopf nach einem Freistoß zur Stelle

2:0 (20.) Hannes Schaal läuft einen Fehlpass von Jablonski ab und hat freie Bahn aufs Tor

2:1 (29.) Konrad Voglsinger wuchtet den Ball per Dropkick aus 30 Metern ins Netz

3:1 (39.) Hannes Schaal trifft per Freistoß aus zentraler Position

4:1 (45.) Hape Schiedermeier setzt den Ball nach einem Querpass von seinem Bruder ins lange Eck

4:2 (78.) Franz-Xaver Pelz stochert den Ball im Getümmel über die Linie

4:3 (87.) Michael Rohleder lauert nach einem Freistoß aus dem Halbfeld am langen Pfosten und schiebt ein.

Gelbrot: Ridvan Tuna (79./SVO); Florian Ludwig (87./DJK), jeweils wiederholtes Foulspiel

Besondere Vorkommnisse: Kolbermoor spielte kurz nach der Pause nur noch zu zehtn, da sich ein Spieler verletzte und das Wechsel-Kontingent ausgeschöpft war.

Aufstellungen:

Ostermünchen: Kunert, Fenzl, Tuna, Karaalioglu, Stadler (58. Hanslmaier), Waldhör, P. Niedermeier (88. A. Niedermeier), Humoli, Schaal, Hape Schiedermeier, B. Schiedermeier, Trainer: Melnik

Kolbermoor: Dirscherl, Hiltl (42. Stachler), Jablonski (42. Glas), Ludwig, Voglsinger, Rohleder, Pelz, Hotter, Stiebler, Eppler (46. Wrzosok), Eder

Quelle: rosenheim24.de

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