Vier Vereine aus der Region haben ein Heimspiel

"Geisterspiele stehen nicht zur Debatte" - BFV reagiert auf das Coronavirus

Region Südostbayern - Das neuartige Coronavirus erreicht nun auch den Fußball. Beim Derby zwischen Dortmund und Schalke am Samstag steht ein Geisterspiel bevor. Nun hat auch der Bayerische Fußball Verband reagiert.

Das Corona-Virus sorgt weiter für Aufsehen und erreicht nun auch den Amateurfußball in Bayern. Während in Italien einige Spiele der ersten und zweiten Liga seit zwei Wochen ohne Zuschauer stattfinden, könnte das nun auch in der Bundesliga so weit sein. Derzeit wird darüber diskutiert, ob das Derby am Samstag zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 ohne Fans ausgetragen wird. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann verkündete am Sonntagabend, dass er die Vorgabe von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn umsetzen will. Nun drohen also auch in Deutschland Geisterspiele.


Auch auf den Amateurfußball in Bayern hat die aktuelle Coronavirus-Welle Auswirkungen. "Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) beobachtet weiterhin sehr aufmerksam die Corona-Infektionszahlen, die weiteren Entwicklungen und insbesondere behördliche Entscheidungen", teilt der Verband in einer Pressemitteilung mit. Des Bayerischen Gesundheitsministeriums hat am Montag eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Dabei wird Kindern und Jugendlichen unter bestimmten Voraussetzungen der Besuch von Schulen und Kindertagesstätten nicht mehr ermöglicht. Mittlerweile gibt es weiterern Corona-Verdachtsfall in Rott am Inn im Landkreis Rosenheim.

Bayerischer Fußballverband informiert zum Umgang mit dem Corona-Virus

Der Bayerische Fußballverband hat nun folgende Information veröffentlicht: Alle Vereine sind dazu aufgefordert zu prüfen, ob ein Spieler oder Spielerin in den vergangen zwei Wochen in einem Risikogebiet war. Der Verband appeliert dazu, diese Spieler nicht einzusetzen und mittrainieren zu lassen. "Wenn ein solcher Fall gegeben ist, kann mit dem Spielgegner Kontakt aufgenommen werden, um sich auf eine Spielverlegung zu verständigen", so der BFV weiter. Er ruft zu einem fairen und verantwortungsbewussten Miteinander auf. "Die Spielverlegung hat hierbei Vorrang. Eine Ansetzung sogenannter „Geisterspiele“ steht für den bayerischen Amateurfußball aktuell nicht zur Debatte." Der Verband geht davon aus, dass sich die Lage zu einem späteren Zeitpunkt wieder beruhigt. Sollte ein Spieler mit Corona diagnostiziert werden, soll der jeweilige Spielleiter informiert werden.


Vereine, die am kommenden Spieltag mit mehr als 1.000 Zuschauer rechnen, sollen sich beim Gesundheitsamt und mit den Sicherheitsbehörden in Verbindung setzen. Da es nicht viele Spiele mit so vielen Besuchern gibt, wird immer im Einzelfall entschieden.

"Dort, wo gespielt werden kann, stellt der BFV als reine Vorsichtsmaßnahme seinen Vereinen und dem eingeteilten Schiedsrichter frei, auf das obligatorische Shake-Hands vor den Spielen zu verzichten", teilt der BFV weiter mit.

Vier Vereine aus der Region haben am Wochenende ein Heimspiel

Auch die Sportvereine aus der Region werden die Information des BFV aufmerksam wahrgenommen haben. Am kommenden Wochenende stehen wieder Begegnungen in Regionalliga, Bayernliga Süd und Landesliga Südost an. Hier die Begegnungen im Überblick:

Regionalliga Bayern: 

  • Wacker Burghausen - VfR Garching
  • SV Heimstetten - TSV 1860 Rosenheim
  • TSV Aubstadt - TSV Buchbach

Bayernliga Süd:

  • SSV Jahn Regensburg II - TSV 1880 Wasserburg
  • TSV 1882 Landsberg - SV Kirchanschöring

Landesliga Südost:

  • Kirchheimer SC - FC Töging
  • SB DJK Rosenheim - SpVgg Landshut
  • TSV Ampfing - TSV Kastl
  • SB Chiemgau Traunstein - TSV Waldkirchen
  • SE Freising - SV Erlbach

ma/Pressemitteilung Bayerischer Fußball Verband

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)



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