DFI-Cup: Am Ende jubeln wieder die Bayern

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Zum dritten Mal lud das DFI Bad Aibling am vergangenen Donnerstag zu einem hochkarätig besetzten U13-Turnier ein. Auf den deutschlandweiten Ruf antworteten einige Bundesligisten und schickten ihren Nachwuchs nach Bad Aibling. So konnten mit dem FC Bayern München sowie der TSG 1899 Hoffenheim zwei Vereine der höchsten deutschen Spielklasse als Teilnehmer gewonnen werden.

Hinzu schickten mit dem Zweitligisten FC Erzgebirge Aue sowie mit dem SSV Jahn Regensburg und dem Kooperationspartner des DFI, der SpVgg Unterhaching, zwei Drittligisten ihre Nachwuchskicker ins Rennen um den DFI-Cup Wanderpokal. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch den Vorjahressieger TSV 1860 Rosenheim, dessen Herrenmannschaft in der Regionalliga Bayern zu Hause ist, und den AC Sparta Prag, welcher dem Turnier eine internationale Note verlieh.

Das DFI Bad Aibling schickte mit seiner U13-Mannschaft eine ebenfalls außerordentlich talentierte Truppe ins Turnier, welche in vielen Testspielen den Nachwuchsmannschaften zahlreicher Bundesligisten (Bayern und 1860 München, TSG 1899 Hoffenheim etc.) sowie internationaler Gegner (Red Bull Salzburg, FC Fulham, Tottenham Hotspur) schon mehr als Paroli bieten konnte. Dass hierdurch im Vorfeld hohe Erwartungen entstanden, dürfte selbstverständlich sein. Und diese Erwartungen konnten die Partien auch vollends erfüllen.

Trotz des durchwachsenen Wetters erlebten die Zuschauer ein rasantes und sehr kurzweiliges Turnier, wozu auch das Rahmenprogramm beitrug. Für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt, außerdem sorgten eine Torwand sowie Informationsstände, die rund um das Deutsche Fußball Internat sowie die Deutsche Sport Privatschule informierten, für Unterhaltung abseits des Spielfeldes.

Auf dem Platz hatte die DFI Truppe mit Sparta Prag, 1899 Hoffenheim und Erzgebirge Aue eine sehr anspruchsvolle Vorrundengruppe erwischt. Die zweite Gruppe setzte sich aus dem Nachwuchs des FC Bayern, der SpVgg Unterhaching, Jahn Regensburg und 1860 Rosenheim zusammen.

Ohne Niederlage durch die Gruppenphase

Zu Beginn des Turniers traf das DFI auf Sparta Prag und zeigte gleich von Beginn an, dass man sich für das Turnier einiges vorgenommen hatte. Der Gegner wurde sehr früh attackiert und zu Fehlern gezwungen und nach zwei hervorragend getretenen Eckbällen von Tion Thaler waren jeweils Flavius Daniliuc und Marco Feret per Kopf zur Stelle und sorgten somit für den verdienten 2:0 Auftaktsieg der gastgebenden Mannschaft.

In der zweiten Vorrundenbegegnung hieß der Gegner dann Erzgebirge Aue, die schon tags zuvor angereist waren und am Internat übernachteten. Den ausgeschlafeneren Eindruck hinterließ jedoch das DFI, das durch einen Doppelpack des überragenden Manuel Kerschbaums erneut mit 2:0 die Oberhand behielt.

Schon sicher für das Halbfinale qualifiziert, spielten insbesondere die Spieler, die bislang noch nicht so viel zum Einsatz kamen und machten ihre Sache auch richtig gut und sicherten mit dem 0:0 gegen Hoffenheim sogar den Gruppensieg für das DFI.

Ausgerechnet Kerschbaum schießt DFI aus dem Turnier

Im Halbfinale wartete niemand geringeres als der Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters und von Beginn an sah man, dass das DFI auch dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden wollte. Man ging auch verdient durch ein Tor von Manuel Kerschbaum in Führung, stellte aber nach etwa der Hälfte des Spiels den Großteil der Offensivbemühungen ein und konzentrierte sich zu sehr auf das Defensivverhalten, weswegen der Ausgleich der Bayern nicht unverdient war und in der fünf minütigen Verlängerung war das Spiel dann wieder komplett offen, mit Chancen auf beiden Seiten.

Mit der letzten Aktion des Spiels, einen Freistoß am Strafraum, erzielte ausgerechnet der für die Bayern spielende Internatsschüler Andre Leipold den umjubelten 2:1 Siegtreffer für den FC Bayern München der somit ins Finale gegen die TSG 1899 Hoffenheim einzog, die im Halbfinale die SpVgg Unterhaching besiegten. Da das Endspiel um den DFI CUP 2014 bis zum Schluss ausgeglichen war, musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem der Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters die Oberhand behielt und somit erstmals den DFI CUP gewann. Erfreulich für das DFI Team war, dass Manuel Kerschbaum von den Trainern zum Spieler des Turniers gewählt wurde.

Pressemitteilung DFI

Quelle: rosenheim24.de

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