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Große Aufregung in der dritten Liga

Ameranger Schiri gibt für dieses Brutalo-Foul nur Gelb

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Schiri Michael Bacher aus Amerang zückte für dieses Brutalo-Foul nur die Gelbe Karte.

Chemnitz - Bei der Drittligapartie zwischen dem Chemnitzer FC und dem 1. FC Kaiserslautern gab es nach knapp 20 Minuten bereits den ersten Aufreger. Im Mittelpunkt: Der Ameranger Schiedsrichter Michael Bacher.

In der 22. Minute des Spiels Chemnitzer FC gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:1) kam es zu einer heftigen Szene auf dem Spielfeld: Der Ball lag frei in der Chemnitzer Hälfte und Kaiserslauterns Carlo Sickinger war am schnellsten zur Stelle. Der Kapitän der Chemnitzer, Tobias Müller, kam einen Tick zu spät und sprang dem Gästespieler mit Anlauf und gestrecktem Bein ins Schienbein. 

Sickinger schrie vor Schmerz und Müller entschuldigte sich sofort. Zur Verwunderung aller gab der Ameranger Schiedsrichter Michael Bacher für dieses brutale Foul nur die gelbe Karte, die meisten hatten hier sicherlich einen Platzverweis erwartet.

Die Szene im Video:

Nur wenig später stand Bacher schon wieder im Mittelpunkt, als er den Gastgebern einen umstrittenen Handelfmeter zusprach (35.). 

Den verwandelte Philipp Hosiner souverän zum 3:0-Zwischenstand. Kaiserslautern gelang zwar kurz vor der Halbzeit noch der Anschlusstreffer, doch das 3:1 bedeutet auch gleichzeitig den Endstand.

"Eine krasse Fehlentscheidung von Bacher"

Der 1. FC Kaiserslautern haderte auf seiner Webseite mit der Schiedsrichterleistung: "Nach vermeintlichem Handspiel von Kevin Kraus gab der Unparteiische Elfmeter für Chemnitz. Der Innenverteidiger der Roten Teufel hatte den Arm am Körper angelegt und wurde angeschossen – krasse Fehlentscheidung von Bacher. 

Hosiner nutzte das „Geschenk“ und erzielte das 3:0 für den CFC (35.). Das zweite Mal, dass es in dieser ersten Halbzeit glimpflich ausging für die Gastgeber: Tobias Müller hätte nach einem harten Foul an Carlo Sickinger Rot sehen können, vielleicht müssen, kam stattdessen aber mit einer Verwarnung in Gelb davon."

Für die "Roten Teufel" heißt es nun aber "Mund abwischen", bereits am Mittwoch geht es im DFB-Pokal weiter, dann gastiert der 1. FC Nürnberg am Betzenberg.

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dg

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