Kreistag Inn/Salzach am Freitag in Rosenheim

Schulz hört auf: Fußballer werden künftig von Pittenharterin geführt

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Thomas Langer, Bernd Schulz und Carmen Jutta Gardill (von links).
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Rosenheim/Pittenhart - Auf den Fußballkreis Inn/Salzach und seine über 200 Vereine kommen auf Funktionärsebene einschneidende Veränderungen zu. Kreisvorsitzender Bernd Schulz macht nach zwölf Jahren Schluss.

Das wurde im Vorfeld des Kreistages, der am Freitag, 19. Januar, ab 19 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum (KuKo) in Rosenheim stattfindet, bekannt. Der Großkarolinenfelder Schulz, der das Amt des Kreisspielleiters seit 2006 inne hatte und seit 2010 auch den Titel des Kreisvorsitzenden trug, beendet damit seine ingesamt 12 Jahre dauernde Tätigkeit als Funktionär.

Wie heimatzeitung.de nun berichtet, sollen die Aufgaben von Schulz künftig auf mehr Schultern verteilt werden. Demnach übernimmt der neue Kreisvorsitzende hauptsächlich repräsentative Aufgaben, etwa Jubiläen und Ehrungen, aber auch die Zusammenarbeit mit der Lokalpolitik und anderen Sportverbänden. Der Spielbetrieb hingegen wandert in die Hände des Kreisspielleiters. Schulz selbst hält die Trennung für richtig. "Meine Aufgaben sind in den vergangenen Jahren immer mehr geworden. Die Vereine fühlen sich oft überfordert. Es ist gut, wenn sie jemanden haben, mit dem sie auch über ihre Probleme sprechen können", sagte der ehemalige Schiedsrichter der Zeitung.

Für das Amt des Kreisvorsitzenden gibt es bisher nur eine Kandidatin, und zwar Carmen Jutta Gardill. Die 54-jährige Pittenharterin war zuletzt Kreisehrenamtsbeauftragte und Spielleiterin bei den Damen und Mädchen. Kreisspielleiter soll Thomas Langner aus Taching am See werden, der in der am Freitag endenden Legislaturperiode zuletzt als Spielleiter für die Gruppe Ruperti verantwortlich zeichnete.

Doch darüber muss am Freitag zunächst abgestimmt werden: Gemäß §37, Abs. 1, der Verbandssatzung haben auf dem Kreistag alle Vereine eine Stimme. Nehmen Herren-, Frauen- oder Junioren/-innen-Mannschaften am Spielbetrieb teil, erhält der Verein für jede dieser Gruppierungen eine Zusatzstimme (maximal drei Zusatzstimmen). Entfallen auf einen Verein mehrere Stimmen so ist für je eine Stimme jeweils ein Delegierter zu benennen (§ 37 Abs. 5 Satzung).

Quelle: rosenheim24.de

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