Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

"Wir waren fassungslos und haben es zutiefst bereut"

Nach 27:0-Sieg: Fußballclub schmeißt Jugendtrainer raus

Grosseto - Zu der wohl skurrilsten Trainerentlassung des Jahres kam es in Italien. Obwohl seine Mannschaft 27:0 gewann, musste der Übungsleiter seine Koffer packen.

Halb Italien spricht seit dem Wochenende über einen kleinen Fußballverein in der Toscana - den ASD Invictasauro. Dort musste ein Jugend-Coach nach einem 27:0-Sieg seinen Platz auf der Trainerbank räumen, weil sein Team den Gegnern nicht mit ausreichendem Respekt gegenübergetreten sei. 

Andere Trainer wären für solch einen Kantersieg gefeiert und bejubelt worden, nicht so Massimiliano Riccini. Er erhielt von Klub-Präsident Paolo Brogelli die Kündigung. 

Invictasauro-Präsident: "Wir waren fassungslos"

Der Boss von ASD Invictasauro war von dem deutlichen Ergebnis geschockt: "Wir waren fassungslos und haben es zutiefst bereut, als wir hörten, dass unser Junioren-Team Marina Calcio mit 27:0 besiegt hat."

Die Nachwuchspieler hätten ihren Gegnern nicht ausreichend Respekt entgegengebracht - laut Vereinsverantwortlichen die Schuld des Trainers.

Die Pflicht junge Spieler zu erziehen

Laut mehreren italienischen Medienberichten zufolge habe der Präsident die Entlassung wörtlich wie folgt begründet: "Unsere Trainer haben die Pflicht, junge Spieler auszubilden, vor allem aber zu erziehen. Das ist heute nicht passiert.“

Geistige Armut ohne Faktenwissen

Wie bild.de berichtet, hat sich auch der gefeuerte Jugendtrainer bereits zu Wort gemeldet. "Niemand hat je daran gedacht, den Gegner zu demütigen. 27 Tore zu erzählen ist kein Mangel an Respekt. Das wäre es gewesen, wenn wir ihnen geholfen hätten, auch ein paar Tore zu erzielen", zeigt sich Riccini missverstanden und ergänzt: "Die wahre Niederlage ist zu sehen, wenn geistige Armut hervortritt ohne jegliches Faktenwissen.“

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare