1860 Rosenheim ist Hallenkreismeister

Die Vertreter des Kreises Inn/Salzach bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft stehen fest.

Viele Tore gab es auch bei der Inn/Salzach-Kreismeisterschaft. Vor allem der 10:0-Sieg des ASV Au gegen den TSV Bad Reichenhall wird den Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben.


Ein wenig kurios war die Hallenkreismeisterschaft des Kreises Inn/Salzach in der Gabor-Halle schon. Es kommt bestimmt nicht oft vor, dass Eröffnungs- und Finalspiel in Sachen Ergebnis und Mannschaften identisch sind. Bei diesem Turnier war es aber so. Im Finale und demnach auch im Auftaktspiel standen sich der TSV 1860 Rosenheim als klassenhöchste Mannschaft und der TuS Raubling als Titelverteidiger gegenüber. Beide Spiele endeten 3:2 für die Sechziger, was bedeutete: 1860 Rosenheim ist Hallenkreismeister 2013.

Im Finale waren die Raublinger zu jedem Zeitpunkt auf Augenhöhe mit dem Favoriten. Deswegen war es umso bitterer, dass der TuS nur um Haaresbreite an einer Führung nach 20 Spielsekunden vorbei rutschte, als Dominic Rekofsky den Ball an die Unterlatte nagelte. Der Regionalligist legte von Beginn an ein hohes Tempo vor und ging im Gegenzug mit einem Doppelschlag von Benjamin Birner in der ersten und dritten Minute mit 2:0 in Führung. Raubling schaffte in Person von Stefan Sollinger den Anschluss. Frederik Schramme war es, der den alten Vorsprung für seine Farben wieder herstellte. Den Schlusspunkt dieser Partie setzte Rekofsky 15 Sekunden vor Spielende.


Bereits im Halbfinale zeigte der Bezirksligist seine Klasse und besiegte den ASV Au mit 5:1. Die Thaler-Elf wurde immer besser, je länger das Spiel dauerte. Der spätere Titelgewinner setzte sich im zweiten Halbfinale gegen den Bezirksliga-Spitzenreiter SV Erlbach mit 2:1 durch. Nach der 1:0-Führung dauerte es bis zur zwölften Minute, bis der SVE den Ausgleich erzielte. Dann aber war es Valentin Hauwirth, der jeglicher Erlbacher Träume vom Finale zu Nichte machte und den 2:1-Entscheidungstreffer markierte. Die beiden Verlierer des Halbfinales setzten sich in ihrer Gruppe gegen den SB Chiemgau Traunstein und den TSV Bad Reichenhall durch. Dabei blieben beide Teams ungeschlagen und beim direkten Aufeinandertreffen gab es ein Remis. Traunstein hätte im letzten Spiel mit einem Sieg noch die Qualifikation für das Halbfinale geschafft, unterlag dem SV Erlbach aber mit 3:2. Kurios: In diesem Spiel traf SVE-Keeper Adrian Malec aus dem Spiel heraus zum 3:1-Zwischenstand. In der anderen Gruppe war 1860 Rosenheim das Maß aller Dinge. Ohne Niederlage marschierte die Truppe von Thomas Holz, der Dirk Teschke vertrat, durch die Vorrunde. Raubling legte in der Gruppenphase eine Leistungssteigerung in den letzten Spielen hin. Erst gab es nur ein schmeichelhaftes 2:2 gegen den A-Klassisten SV Gendorf. Gegen die Freie Turnerschaft Rosenheim gab es einen Last-Minute-Sieg, der den Inntalern die Halbfinalteilnahme sicherte.

Nun vertreten also 1860 Rosenheim und der TuS Raubling den Kreis Inn/Salzach bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft am kommenden Samstag in Manching. Als bester Spieler des Turniers wurde 1860-Spieler Danijel Majdancevic ausgezeichnet. Bester Torwart war Bernhard Sasjadvolk vom TuS Raubling. Die meisten Tore, sechs an der Zahl, erzielte Manuel Martin vom ASV Au. (bok)

Quelle: rosenheim24.de



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