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„Über 800 Mitglieder haben ihre zweite Heimat verloren“

Nach Explosion des Vereinsheims: Kreisligist TSV Oberbeuren startet Spendenaufruf

Nach einer Gasexplosio ist ein Gebäude völlig zerstört. Das Vereinsheim im Kaufbeurer Ortsteil Oberbeuren ist in der Nacht zum Samstag durch eine Explosion vollständig zerstört worden.
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Nach einer Gasexplosion ist ein Gebäude völlig zerstört. Das Vereinsheim im Kaufbeurer Ortsteil Oberbeuren ist in der Nacht zum Samstag durch eine Explosion vollständig zerstört worden.

Durch die Explosion des Vereinsheims des Kreisligisten TSV Oberbeuren (Allgäu) wurden zahlreiche Austattungen, Pokale und Fotos zerstört und der Verein steht vor einer ungewissen Zukunft. Nun startete der TSV einen Spendenaufruf.

Kaufbeuren - Der TSV Oberbeuren steht weiterhin unter Schock. In der Nacht zum Samstag (27. Februar) explodierte das Vereinsheim des Kreisligisten. Dabei entstand ein Schaden in Millionenhöhe und der Verein aus dem Allgäu steht vor einer ungewissen Zukunft.

„Über 800 Mitglieder haben ihre zweite Heimat verloren“

Jetzt hat der TSV einen Spendenaufruf gestartet. „Über 800 Mitglieder, davon alleine 350 Kinder und Jugendliche, haben ihre zweite Heimat verloren“, teilt der Kreisligist mit. „Unser Vereinsheim war außerdem das Zuhause von zahlreichen Bällen, Trikots, Trainingsgeräten, Fotos, Pokalen, einer olympischen Fackel und Vereinswappen aus der ganzen Welt. Alleine die Fußballabteilung hat 45 Sätze Trikots für Mannschaften sämtlicher Altersgruppen verloren, deren Wert im mittleren fünfstelligen Bereich lag.“

Über eine Online-Spendenkampagne sammelt nun der TSV Oberbeuren Gelder. Bislang gingen 2.684 Euro (Stand Mittwochvormittag) ein, das Ziel liegt bei 80.000 Euro. Hier geht es zur Spendenaktion des TSV Oberbeuern.

Versicherungen der Stadt greifen, doch der TSV muss für da Inventar aufkommen

Eigentlich sollte nach dem coronabedingten Sportlockdown wieder das Vereinsleben Schritt für Schritt wiederbelebt werden. Doch nun fehlt es dem Club an der Ausstattung. „Hierfür benötigen unsere Herren-, Damen- und Jugendmannschaften der Tennis- und Fußballabteilung zahlreiche neue Trainings- und Spielmaterialien wie zum Beispiel Trikots, Leibchen und Bälle. Wir wollen unseren Mitgliedern während dieser Zeit dennoch weiterhin ein Vereinsleben anbieten“, so der TSV.

Wie sich nun gezeigt hat, war das Vereinsheim im Eigentum der Stadt, wodurch deren Versicherungen greifen. „Hinsichtlich des Inventars wird der Verein die Schäden allerdings in voller Höhe selbst tragen müssen. Hierfür bitten wir um Sach- oder Geldspenden jeglicher Höhe. Jede Spende hilft“, so der Kreisligist weiter.

„Erschreckend, man kann es erst mal gar nicht fassen“

Durch die Wucht der Explosion wurden die Trümmerteile bis zu 200 Meter weit durch die Luft geschleudert. Steine blieben in Nachbarhäuser stecken und eine Fensterfront eines umliegenden Gebäudes wurde eingedrückt. Verletzte gab es glücklicherweise keine. Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Explosion von der Flüssiggasanlage des Vereinsheims ausging. „Erschreckend, man kann es erst mal gar nicht fassen. Das Vereinsheim war eine zweite Heimat für viele, und das ist jetzt alles zerstört“, sagte Vereinsvorstand Uwe Seidel.

Unterdessen hat bereits am Samstag der Bayerische Fußball-Verband seine Hilfe zugesichert. Mit Johann Wagner hat der schwäbische Bezirks-Vorsitzende des BFV noch am Samstag mit TSV-Vorstand Uwe Seidel Kontakt aufgenommen und Unterstützung durch den Verband zugesagt.

ma

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