Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

 BFV unterstützt den Verein aus Kaufbeuren

Kreisligist steht unter Schock: Vereinsheim explodiert - Schaden in Millionenhöhe

Nach einer Gasexplosion ist ein Gebäude völlig zerstört. Das Vereinsheim im Kaufbeurer Ortsteil Oberbeuren ist in der Nacht zum Samstag durch eine Explosion vollständig zerstört worden.
+
Nach einer Gasexplosion ist ein Gebäude völlig zerstört. Das Vereinsheim im Kaufbeurer Ortsteil Oberbeuren ist in der Nacht zum Samstag durch eine Explosion vollständig zerstört worden.

Das Vereinsheim des TSV Oberbeuren wurde in der Nacht zum Samstag durch eine Explosion vollständig zerstört und es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Doch der Verein aus Kaufbeuren steht vor einer ungewissen Zukunft, der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat noch am Tag des Unglücks seine Unterstützung zugesagt.

Kaufbeuren - Beim TSV Oberbeuren steht kein Stein mehr auf dem anderen und es herrscht großer Schock. In der Nacht von Freitag (26. Februar) auf Samstag (27. Februar) kam es zu einer Explosion des Vereinsheimes des Kreisligisten aus Kaufbeuren (Allgäu).

Flüssiggasanlage soll Ursache für die Explosion gewesen sein

Das Gebäude wurde vollständig zerstört und es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Wie die Polizei mitteilte, wurden durch die Wucht der Explosion die Trümmerteile bis zu 200 Meter weit durch die Luft geschleudert. Steine blieben in Nachbarhäuser stecken und eine Fensterfront eines umliegenden Gebäudes wurde eingedrückt. Verletzte gab es glücklicherweise keine. „Zum Glück hatten die Anwohner ihre Schlafzimmer auf der anderen Seite“, teilte die Polizei mit.

Wie der BR berichtet, geht die Feuerwehr davon aus, dass die Explosion von der Flüssiggasanlage des Vereinsheims ausging. Am Montag untersuchen Experten die Trümmer, um den Grund für die Explosion zu finden.

„Das Vereinsheim war eine zweite Heimat für viele“

Der Kreisligist TSV Oberbeuren steht jetzt vor dem Nichts. Einige Akten und eine Festplatte konnte der TSV aus den Trümmern noch retten, ansonsten ist nur noch ein Schutthaufen übrig. Am Montag soll eine Baufirma die Reste des Gebäudes abtragen. „Erschreckend, man kann es erst mal gar nicht fassen. Das Vereinsheim war eine zweite Heimat für viele, und das ist jetzt alles zerstört“, sagte Vereinsvorstand Uwe Seidel gegenüber dem BR.

Die Vorstände des TSV Oberbeuren müssen nun Versicherungs-Details und die Eigentümerfrage klären. Laut BR sei zwar sicher, dass das Grundstück der Stadt gehört, doch ob das Gebäude dem Club oder der Stadt gehört, sei noch nicht sicher.

„Der BFV wird nach Kräften unterstützen, wo es geht“

Unterdessen hat bereits am Samstag der Bayerische Fußball-Verband seine Hilfe zugesichert. Mit Johann Wagner hat der schwäbische Bezirks-Vorsitzende des BFV noch am Samstag mit TSV-Vorstand Uwe Seidel Kontakt aufgenommen und Unterstützung durch den Verband zugesagt. Der Klub aus dem rund 4700 Einwohner zählenden Kaufbeurer Ortsteil nimmt mit zwei Herren-Mannschaften sowie sieben Junioren- und einem Juniorinnen-Team am Spielbetrieb des Bayerischen Fußball-Verbandes teil.

„Zuvorderst geht es im Verein darum, sich erst einmal einen genauen Überblick zu verschaffen. Die Bilder, so hat es mir Uwe Seidel gesagt, ließen nur erahnen, wie schlimm es wirklich aussieht. Es ist ein buchstäblicher Trümmerhaufen, vor dem Uwe Seidel und seine Mitstreiter plötzlich stehen. Alle im Verein sind geschockt. Wir können dennoch froh sein, dass bei dieser gewaltigen Explosion keine Menschen verletzt worden sind“, sagte Johann Wagner nach dem Gespräch mit Seidel: „Der BFV wird den Verein jetzt gewiss nicht mit seinen erst noch zutage tretenden Problemen und Herausforderungen alleine lassen, sondern dort nach Kräften unterstützen, wo es geht. Das beginnt schon beim etwaigen Abgleich der Mitglieder- oder Passdaten, denn noch ist Uwe Seidel nicht klar, inwieweit die elektronische Vereinsverwaltung überhaupt noch gerettet werden kann. Auch wenn es angesichts des immensen Schadens nicht die ganz große finanzielle Hilfe sein kann, so ist unsere BFV-Sozialstiftung dennoch in der Lage, Mitgliedern der bayerischen Fußball-Familie schnell und unbürokratisch mit einer Soforthilfe unter die Arme zu greifen.“

ma

Kommentare