Klartext: Fusion oder Fiasko! In Rosenheim muss gehandelt werden

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Der Sportbund-DJK und der TSV 1860 Rosenheim taumeln mit offenem Visier in Richtung Landesliga. Wenn in Rosenheim weiterhin höherklassiger Fußball zu sehen sein soll, muss ein radikaler Schnitt her.

Der Sportbund-DJK und der TSV 1860 Rosenheim taumeln mit offenem Visier in Richtung Landesliga. Beide Mannschaften sind derzeit in der Bayernliga Süd nicht konkurrenzfähig.

Doch nicht nur das jeweillige Punktekonto ist überschaubar bestückt, auch die Stadien der beiden Mannschaften sind Woche für Woche schlechter besucht als so manches Spiel in A-, B- oder C-Klasse.

Statt Synergieeffekte zu nutzen und aus Rosenheim wieder eine Fußballstadt zu machen, wird nicht selten gegeneinander gearbeitet und Energie dahingehend verschwendet, den Stadtrivalen in Schach zu halten.

Dieser Schnitt geht aber auf beiden Seiten ins eigene Fleisch. Wie sagt eine bekannte Fußball-Floskel? „Die Tabelle lügt nicht“.

Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu blicken und zu erkennen, dass die Gemeinsamkeiten letztlich größer sind als die Gegensätze.

Beide Vereine schreiben sich die Jugendarbeit auf ihre Fahne, „aus der Region“ solle der Kern der Mannschaft stammen. Beide Vereine haben Interesse an erfolgreichem Fußball in Rosenheim. Beide Vereine ziehen es mit Sicherheit vor, 1.000 statt 100 Zuschauer am Samstagnachmittag im Stadion zu begrüßen.

Rivalität hin oder her. Die Argumente gegen einen Zusammenschluss sind nicht ersichtlich. Um aus der Stadt Rosenheim wieder eine schlagkräftige Adresse im bayerischen Fußball zu machen, führt kein Weg an einer Fusion vorbei.

Diese geht natürlich nicht von heute auf morgen und muss zwischen den Parteien genau abgesteckt werden. Aber auch hier gilt eine alte Fußballer-Weisheit: „Wo ein Wille, da auch ein Weg“.

Ein Blick ins fünf Kilometer entfernte Kolbermoor zeigt, wie es geht. Dort haben sich der SV Kolbermoor e.V. 1867 und der SB-DJK Kolbermoor e.V im Jahre 1999 zum SV-DJK Kolbermoor zusammengeschlossen und das mit durchschlagendem Erfolg.

Tobias Ruf (Fan des Regionalligisten TSV-DJK Rosenheim)

Quelle: rosenheim24.de

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