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Verbände, Vereine und Sportler sind schockiert

„Stop war“: So reagiert die Sportwelt auf Putins Krieg in der Ukraine

FIFA-Präsident Gianni Infantino und Russlands Präsident Wladimir Putin.
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FIFA-Präsident Gianni Infantino und Russlands Präsident Wladimir Putin.

Russland hat am 24. Februar die Ukraine mit einer groß angelegten Militäroffensive angegriffen. Der Schock sitzt tief und auch die Sportwelt hat darauf reagiert. beinschuss.de gibt einen Überblick:

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine verurteile die UEFA die russische Militärinvasion in der Ukraine scharf. „Wir bleiben entschlossen in unserer Solidarität mit der Fußballgemeinschaft in der Ukraine und sind bereit, dem ukrainischen Volk unsere Hand zu reichen“, teilte die UEFA mit.

Krieg in der Ukraine: St. Petersburg wird Champions-League-Finale entzogen

So wird St. Petersburg das Champions-League-Finale entzogen. Das Endspiel ist bislang für den 28. Mai in der WM-Arena in Wladimir Putins Heimatstadt vorgesehen. Der Beschluss zur Aberkennung der Gastgeberrolle wurde auf der außerordentlichen Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am Freitag beschlossen, das Endspiel findet nun im Stade de France in Paris statt.

Zudem fordert DFB-Präsidentschaftskandidat Peter Peters die UEFA auf, die Partnerschaft mit dem russischen Gasunternehmen Gazprom zu überdenken, der seit 2012 Sponsor der Champions League ist. „Wir stehen jetzt in der Verpflichtung, nicht mehr so weiterzumachen, wie wir das in der Vergangenheit getan haben“, sagte der 59-Jährige.

Krieg in der Ukraine: Schweigeminute im Profifußball am Wochenende

Bereits reagiert im Zusammenhang mit Gazprom hat der Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 und wird in Zukunft auf den Schriftzug des Hauptsponsors verzichten. „Mit Blick auf die Ereignisse, Entwicklung und Zuspitzung der vergangenen Tage hat sich der FC Schalke 04 dazu entschieden, den Schriftzug seines Hauptsponsors - ‚Gazprom‘ - von den Trikots zu nehmen“, teilte der Zweitligist am Donnerstagnachmittag mit.

Bei den Spielen in der UEFA Europa League am Donnerstagabend protestierten sich zahlreiche Spieler und Vereine gegen die russische Invasion. So zeigte der Ukrainer Ruslan Malinovskyi, der für Atalanta Bergamo spielt, ein T-Shirt mit der Aufschrift „No war in Ukraine.“

Zudem zeigten die beiden Vereine FC Barcelona und der SSC Neapel vor ihrem Spiel ein Banner mit der Aufschrift: „Stop war“.

Mit einer Schweigeminute sollen am Wochenende in der Bundesliga, der 2. Liga und in der 3. Liga ein Zeichen für den Frieden und der Anteilnahme in der Ukraine-Krise gesetzt werden. Das teilten der DFB und die DFL mit.

Krieg in der Ukraine: Russischer Nationalspieler kritisiert den Einmarsch

Ende März stehen die Play-offs zur Qualifikation für die Fußball-WM Katar an. Dabei würden die Polen auf Russland treffen, bei einem Weiterkommen Russlands träfen sie auf Schweden oder Tschechien. Die drei Länder aber weigern sich, gegen Russland anzutreten. „Die Unterzeichner dieses Appells ziehen es nicht in Betracht, nach Russland zu reisen und dort Fußballspiele zu spielen“, schreibt der polnische Verband an die FIFA. Dagegen will FIFA-Präsident Gianni Infantino vorerst keine Sanktionen gegen Russland verhängen und die Spiele sollen planmäßig über die Bühne gehen.

Auch einige Fußballprofis äußerten sich den schrecklichen Geschehnissen. Als erster russischer Nationalspieler hat Fedor Smolov den Krieg in die Ukraine verurteilt. Der Stürmer von Dynamo Moskau schrieb auf Instagram „Nein zum Krieg“. Und auch FC Bayern-Profi Thomas Müller zeigt sich geschockt. Er postete ein Bild von sich in Kiew in seiner Instagram-Story und schrieb dazu: „Wir haben erst vor drei Monaten noch in Kiew gespielt. Ich kann immer noch nicht glauben, was gerade passiert.“

Krieg in der Ukraine: Formel1-Pilot Vettel sagt Teilnahme an Rennen in Sotschi ab

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat den Bruch des Olympischen Friedens durch die russische Regierung scharf verurteilt. Der „Olympic Truce“ habe sieben Tage vor Beginn der Olympischen Spiele begonnen, er ende sieben Tage nach der Schlussfeier der Paralympics (4. bis 13. März), betonte das IOC. Eine UN-Resolution war von der UN-Generalversammlung Ende 2021 im Konsens aller 193 UN-Mitgliedstaaten angenommen worden.

Klar gegen Russland stellte sich bereits der deutsche Formel1-Pilot Sebastian Vettel. Am 25. September würde das Rennen in Sotschi stattfinden, doch eine Teilnahme daran schloss Vettel bereits aus. „Ich sollte nicht gehen, ich werde nicht gehen. Meine Entscheidung ist gefallen“, sagte der Aston-Martin-Fahrer. „Menschen werden aus dummen Gründen getötet.“

ma

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