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Trainer und Funktionäre aus dem Raum Mühldorf/Altötting

Meinungen zum Zugspitz-Pilotprojekt: „Neuer Spielmodus verspricht mehr Spannung“

Zwei Spieler kämpfen um den Ball.
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Fußball (Symbolbild)

Im Kreis Zugspitze bahnt sich eine kleine Fußball-Revolution an. Denn dort soll schon zur kommenden Saison ein neuer Spielmodus eingeführt werden, der aus einer Qualifikationsrunde und anschließenden Auf- und Abstiegsrunden besteht. beinschuss.de hat Vereinsvertreter aus dem Raum Mühldorf und Altötting befragt, wie sie zu den Plänen stehen.

Landkreis Rosenheim - Seit mindestens 75 Jahren verläuft eine Saison im bayerischen Fußball nach dem gleichen Muster: Hin- und Rückrunde, jeder spielt zweimal gegen jeden, und am Ende ist einer Meister und ein paar Vereine steigen ab. Im Kreis Zugspitze könnte sich das nun grundlegend ändern.

Hans Mayer: „Ich kann mir das auch bei uns gut vorstellen“

Eine Vorrunde in kleineren Gruppen bis zum Winter, danach eine Aufteilung in Auf- und Abstiegsrunde, eventuell noch Play-offs hinterher – der Fußball-Kreis Zugspitze hat seinen Vereinen ein neues Spielsystem für seine Ligen zur Abstimmung vorgelegt. So soll das Konzept im Detail aussehen.

Die neue Regelung interessiert auch die Spielleiter im Kreis Inn/Salzach. Hans Mayer (Petting) hat die Planungen von Anfang an mitverfolgt. „Ich finde das sehr interessant“, sagt der Kreisspielleiter. „Ich kann mir das auch bei uns gut vorstellen. Aber in der Saison 2021/22 käme das für uns zu früh.“

beinschuss.de hat sich bei Spielern, Trainern und Funktionären im Landkreis Mühldorf und Altötting umgehört, was sie von dem Vorschlag halten.

Robert Salzberg, Vorsitzender FC Mühldorf/Kreisklasse:

Grundsätzlich kann ich dem Ganzen durchaus etwas abgewinnen. Oft ist es ja so, dass man bereits in der Winterpause im Tabellenmittelfeld steht und es um nichts mehr geht. Bei diesem Modell allerdings geht es für alle Mannschaften bis zum Schluss um was. Deshalb wäre ich für das Modell durchaus offen.“

Andreas March, Trainer SG Tüßling-Teising/Kreisliga:

„Ich bin mit unserer Kreisliga sehr zufrieden, weil wir sehr viele Derbys haben. Diese könnten gegebenenfalls in der zweiten Saisonhälfte mit dem neuen System wegfallen. Zudem würden die Überraschungen fehlen, dass beispielsweise der Tabellenletzte den Ersten schlägt. Dennoch verspricht der neue Spielmodus mehr Spannung und könnte deshalb lukrativer sein.“

Udo Sigrüner, Trainer des FC Töging II/Kreisliga:

„Ich finde den neuen Modus gut. Er verspricht Spannung, weil es direkt von Anfang an um etwas geht. Das ist mit Sicherheit auch für die Spieler interessant. Die Verantwortlichen machen sich ihre Gedanke, um mal etwas anderes zu machen. Und wenn es nicht funktioniert, kann man ja immer noch zum alten System zurückkehren.“

Dieter Meilinger , Abteilungsleiter SV Mehring/Kreisliga:

“Ich persönlich würde diesen Modus sehr interessant finden und auch begrüßen, da er auch moderner wäre. Bereits in der Jugend hat sich dieser bewährt und würde dies bestimmt auch bei den Senioren. Die Mannschaften würden dann nach ihrer Leistungsstärke eingeteilt werden und das könnte interessante und ausgeglichene Spiele versprechen. Die schwächeren Teams würde keine hohen Niederlagen mehr kassieren und die Top-Teams würden untereinander spielen. Das wäre mit Sicherheit auch für die Zuschauer interessant. Also ich würde dem ganze sehr positiv gegenüber stehen.”

Christian Lebesmühlbacher, Abteilungsleiter FC Kirchweidach/Kreisklasse:

“Es wäre mal etwas Neues, den aktuellen Modus spielen wir ja schon ewig. Deshalb ist das durchaus interessant und reizvoll. Es verspricht interessante Spiele und wäre einen Versuch wert. Die Frage die sich mir nur stellt ist, wie diese Gruppe genau eingeteilt werden, ob das per Los funktioniert oder nicht.”

Paul Hutterer, Abteilungsleiter SV Gendorf Burgkirchen/Kreisklasse:

“Da es oft Leistungsunterschiede innerhalb der Mannschaften in einer Spielgruppe gibt, wäre das ein interessanter Ansatz. Denn dann würden im Frühjahr immer zwei ungefähr gleich starke Gegner aufeinander treffen. Wir sind immer offen für Neues und würde dem Stand jetzt positiv gegenüberstehen.”

Wolfgang Hirn, Abteilungsleiter SV Unterneukirchen/Kreisklasse:

“Durch die Neuerung würde sich die Spannung auch in der Vorrunde schon erhöhen, weil man bereits in der Winterpause eine Tabelle hat. Auch für die Zuschauer wäre das bestimmt interessant, auch wenn es beim Fußball oft nicht einfach ist, sich vom bereits Bekannten abzuwenden. Dennoch sind wir für Neuerung offen. Einzig kritisch sehe ich, dass wenn man im ersten Saison-Teil durch Verletzungen oder ähnlichem ein Formtief hat, dann kann man das im Frühjahr nicht mehr aufholen.”

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ma

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