Liga-Rückblick vom TuS Raubling

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Wohin führt der Weg des TuS Raubling?

TuS-Abteilungsleiter Florian Heller hat die Auftritte des Bezirksligisten aus Raubling zusammengefasst.

Licht und Schatten lagen in den vergangenen 19. Spieltagen der BZL Ost in Raubling immer nahe beieinander, doch am Ende steht ein versöhnlicher 6. Platz für die Inntaler zu Buche. Die Sommer/Herbst-Runde war geprägt von vielen kleinen Serien und einer äußerst interessanten Fiberkurve des TuS. Nach einem tollen Auftakterfolg beim favorisierten TSV Ampfing folgten die einzigen beiden Unentschieden der Pritzl-Schützlinge in Baldham und zu Hause gegen die Bayernligareserve des SB Rosenheim.

Diesem Saisonstart folgten dann drei schmerzhafte Niederlagen, ehe eine ähnliche Serie an Siegen folgte. Trendwende war seinerzeit der Auswärtserfolg in Heimstetten, als man die ortsansässige Regionalligareserve mit 3:2 bezwingen konnte. Es folgten drei weitere Siege, ehe in Waldkraiburg ein sicher geglaubter Punktgewinn gegen dezimierte Gastgeber in den Schlussminuten aus den Händen gegeben wurde. Dies läutete den Auftakt zum erfolglosen September des TuS Raubling ein, da weitere 3 Partien am Stück verloren wurden.

Frühzeitiger Klassenerhalt als Ziel

Aber die Inntaler fanden wieder in die Spur und starteten erneut eine nun fünf Spiele andauernde Siegesserie, welche ausgerechnet am letzten Spieltag vor der Winterpause mit einer 1:3 Niederlage am Huberberg in Kolbermoor endete. Gegen die Reil-Truppe unterlagen die Raublinger somit bereits zum zweiten Mal in der Saison, jedoch zeigte man sich stark formverbessert im Vergleich zum sehr blutleeren Auftritt im heimischen Inntalstadion zu Saisonbeginn.

Der Vorsprung der Inntaler auf den Relegationsrang beträgt aktuell 6 Punkte, was zeigt wie eng die Liga ist. Vor allem die starken Aufsteiger aus Kastl und Dorfen zogen durch diverse Nachholspiele im Schlussspurt noch am TuS Raubling vorbei und verdrängten die Inntaler auf Rang sechs. Vorneweg marschieren der Topfavorit vom SB Chiemgau Traunstein sowie die zuvor genannten Kolbermoorer, Miesbach bleibt jedoch in Schlagdistanz.

Für die Rückrunde zählt in Raubling vor allem der frühzeitige Klassenerhalt, denn nach zwei Herzschlagfinals in den Vorjahren wäre eine vorzeitige Planungssicherheit sehr im Sinne der Verantwortlichen im Inntal. Auch die interne Zielvorgabe von Rang 5 ist natürlich weiter ein großes Ziel um die Mannen von Kapitän Riesenberger, welche sich voraussichtlich im Trainingslager am Gardasee den nötigen Schliff hierfür holen werden.

Schwache Torbilanz

Zu verbessern gilt es vor allem den defensiven Bereich. Mit bereits 31 Gegentoren hat man nur eine Torbilanz von +2, welches eigentlich dem Tabellenplatz nicht entspricht. Mannschaften mit einer ähnlichen Gegentorbilanz finden sich auch am Ende der Tabelle wieder, siehe Waging und Ebersberg.

Wir dürfen also gespannt sein auf die bevorstehende Rückrunde und die Form der Inntaler, jetzt heißt es aber erstmal Füße hochlegen und die Winterpause sowie die schöne Vorweihnachtszeit genießen.

Pressemitteilung TuS Raubling

Quelle: rosenheim24.de

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