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„Werden ein kleines Erdbeben auslösen“

Nach ARD-Recherchen: Große Summen Schwarzgeld im deutschen Amateurfußball

Ein Fußball liegt im Tornetz.
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Fußball (Symbolbild)

Etwa 500 Millionen Euro Schwarzgeld fließen laut einer ARD-Recherche pro Saison im Amateurfußball. Dabei droht den Vereinen und den Spielern harte Konsequenzen. Die Dokumentation „Milliardenspiel Amateurfußball - Wenn das Geld im Umschlag kommt“,wird am kommenden Mittwoch ausgestrahlt.

Laut der DFB-Spielordnung dürfen Fußballer im Amateurbereich nicht mehr als 250 Euro pro Monat als Aufwandsentschädigung erhalten. Sollten die Zahlungen allerdings höher ausfallen, muss ein Amateurvertrag abgeschlossen werden.

Nicht ungewöhnlich, dass Spieler im Amateurfußball Geld verdienen

Wie nun eine Recherche der ARD ergab, liegen solche Verträge selten vor. Deshalb fließen offenbar etwa 500 Millionen Euro an Schwarzgeld pro Saison im Amateurfußball. An einer Online-Umfrage zur Bezahlkultur im Amateurfußball nahen mehr als 10.000 Spielerinnen und Spieler teil.

Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass Spieler auf Amateurniveau Geld verdienen. Sogar in der siebten Liga werden laut Statistik immer noch mehr als 50 Prozent der Spieler entlohnt.

Befragung werde „ein kleines Erdbeben auslösen“

Thomas Summerer, Sportrechtler aus München, sagte der ARD, die Befragung werde „ein kleines Erdbeben auslösen, denn wenn es schwarze Kassen gibt, dann ist das per se schon ein Straftatbestand, nämlich Untreue.“ Den Klubs, die solche Praktiken vollziehen, droht dabei sogar der „Verlust der Gemeinnützigkeit“ und auch der Spieler kann wegen Steuerhinterziehung angezeigt werden. Dann drohen ihm laut Summerer „bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe“, wie der Kicker berichtet.

Die ARD-Dokumentation „Milliardenspiel Amateurfußball – Wenn das Geld im Umschlag kommt“ wird am kommenden Mittwoch im Ersten ausgestrahlt wird.

ma