Nächster Halt: Bayern München - Buchbach ist bereit

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Am Freitag gastiert der Meister aus der Landeshauptstadt in der SMR-Arena. Es ist alles angerichtet, einem echten Fußballfest steht nichts im Wege.

Der FC Bayern kommt und auch wenn’s nur die „kleinen Bayern“ sind. Für den TSV Buchbach ist die Partie am Freitagabend um 19 Uhr gegen den amtierenden Regionalliga-Meister ein ganz besonderes Spiel. „Für uns ist jedes Spiel in der Regionalliga ein Highlight, wir haben ja nicht vergessen, wo wir herkommen. Aber gegen Bayern zu spielen, ist immer ein besonderer Höhepunkt“, weiß Trainer Anton Bobenstetter.

Die Buchbacher hoffen am Freitag auf etwa 2000 Zuschauer. „Es gibt noch genügend Karten, das Spiel ist nicht ausverkauft, auch wenn es solche Gerüchte gibt. Lediglich für die Haupttribüne sind die Karten vergriffen“, sagt Bobenstetter, der allerdings den Fans rät „frühzeitig zu kommen, da der Andrang groß sein wird“ und auch der Vorverkauf für das Spiel gegen Burghausen am 22. August startet.  Bobenstetter: „Bayern ist nicht nur eine Marke, sondern auch von den Namen her einfach überragend.

Ribéry, Schweinsteiger und Co. kommen nach Buchbach

Da spielen die besten jungen Spieler, die man dann später in der Bundesliga oder bei Weltmeisterschaften sieht und namhafte älterer Spieler wie Abwehrchef Stefan Buck oder Torjäger Tobias Schweinsteiger.“ Bei den jungen Spielern nennt Bobenstetter an erster Stelle Steven Ribéry. Der jüngere Bruder von Franck Ribéry hat sich mit seinen 18 Jahren nicht nur einen Stammplatz erobert, sondern zählt schon jetzt zu den prägenden Figuren. „Das wird ein Weltklassespieler, gegen ihn war Franck Ribéry ein regelrechter Spätentwickler“, ist sich Bobenstetter sicher. Steven spielt übrigens die gleiche Position wie sein älterer Bruder.

Zahlreiche Talente der Meistermannschaft, die ja nur äußerst unglücklich gegen Fortuna Köln den Aufstieg verpasst hat, wurden nach der Saison von Bundesliga-Mannschaften unter Vertrag genommen, Torjäger Kevin Friesenbichler hat sich sogar Benfica Lissabon geangelt. Und Julian Green, der in der vergangenen Saison zwei Mal gegen Buchbach gespielt hat, konnte sich ja bei der WM in Brasilien schon als Torschütze für die USA feiern lassen. „Wenn solche Spieler gegen Buchbach auflaufen, ist das natürlich ein überragendes Erlebnis“, erklärt Bobenstetter, der freilich davon ausgeht, dass Green am Freitag noch fehlen wird.

Ein "Riesenspiel vor einer großartigen Kulisse"

Bei den Hausherren ist die Stimmung nach dem 3:0 in Bayreuth natürlich ausgezeichnet und auch die Verletztenliste wird wieder kleiner. Thomas Breu und Maxi Hain waren diese Woche wieder im Training und auch Maxi Knauer konnte schon Einzeltraining bei Sepp Harlander absolvieren. Bobenstetter: „Wir wollen die Euphorie mitnehmen, aber um eine Mannschaft wie Bayern schlagen zu können, muss schon alles hundertprozentig passen.“

Bislang war das bei Buchbach gegen Bayern noch nicht der Fall, aber die Gelegenheit scheint günstig, denn noch hat der Meister nicht seine alte Stärke, bei der Mannschaft von Trainer Erik ten Hag greifen noch nicht alle Räder so perfekt wie in der letzten Saison ineinander. „Wir werden auf alle Fälle ein Riesenspiel vor großartiger Kulisse erleben“, ist sich Bobenstetter sicher und wenn die Bayern nach dem vierten Spieltag weiter hinter Buchbach in der Tabelle rangieren, dann ist zumindest etwas Zählbares für die Rot-Weißen herausgekommen.

Quelle: rosenheim24.de

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