Niederlage an der Donau

330 km gefahren und 0 Punkte geholt. Das war die ernüchternde Bilanz der Bezirksoberligakicker vom TSV Bad Endorf nach ihrer Reise zum FC Ingolstadt. Dabei hatte alles so gut begonnen. Bereits nach der ersten Spielminute führte der Gast aus dem Chiemgau mit 1:0. Alex Müller hatte einen gut getimten Freistoß in den Ingolstädter Strafraum geflankt und Jakob Trebesius wuchtete den Ball per Kopf in die Maschen. Es dauerte allerdings nur zwei Minuten ehe der FC Ingolstadt nach einem zu kurz geratenen Rückpass durch Emir Terakaj den Ausgleichstreffer erzielen konnte. In der Folge erarbeiteten sich die Schanzer eine Feldüberlegenheit, während die Endorfer mit ihren Kontern gefährlich blieben. Folgerichtig entsprang auch die erneute Führung der Gäste aus einem schnellen Gegenangriff. Flo Schild hatte sich links gut durchgesetzt und auf den mitgelaufenen Jakob Trebesius abgelegt, der den Ball überlegt ins Tor schob. Nach der Halbzeit übernahm Ingolstadt sofort das Kommando und konnte nach einer kurzen Indisponiertheit im Endorfer Deckungsverbund bereits nach zwei Minuten durch den starken Tobias Schwarzmeier das 2:2 erzielen. In der Folgezeit fingen sich die Endorfer etwas und konnten das Spiel offener gestalten. Die Entscheidung fiel dann aber in der 50. Spielminute als Fabian Ziegler eine sehenswerte Kombination zum Endstand von 3:2 im Endorfer Tor versenkte. Allzu sehr sollte sich die Kurorttruppe allerdings nicht grämen. Bei 126.732 zu 7.743 Einwohnern ist ein 3:2 durchaus ein respektables Ergebnis. (tre)

Quelle: rosenheim24.de

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