Niederlage gegen Hankofen - Erlbach verliert Sechs-Punkte-Spiel

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Erlbach (schwarz) unterlag Hankofen (rot)

Mit dem schlechtesten Auftritt seit Wochen hat der SV Erlbach das Kellerduell gegen die SpVgg Hankofen verloren und damit einen bitteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen.

Mit dem schlechtesten Auftritt seit Wochen hat der SV Erlbach das Kellerduell gegen die SpVgg Hankofen-Hailing verloren und damit einen bitteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen.

Die Mannschaft von Robert Berg musste sich mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und damit die Gäste in der Tabelle passieren lassen. Unter dem Strich spielte die Holzland-Elf eine halbe Stunde gut mit, das war für den ersehnten Punktgewinn zu wenig.

Aus Erlbach berichtet Tobias Ruf

Zerfahren. Mit einem einzigen Wort kann man die erste Halbzeit im Raiffeisen-Sportpark zu Erlbach zusammenfassen. Beide Mannschaften fanden in den ersten 45 Minuten keine klare spielerische Linie, Fehlpässe, kleine Fouls und inkonsequente Aktionen waren auf beiden Seiten Programm.

Gefühlt hatte der SV Erlbach zwar leichte Feldvorteile, die besseren Chancen aber die Gäste. Mit dem einzig fundierten Angriff der ersten Hälfte tauchte Christian Spengler nach 23 Minuten frei vor SV-Keeper Klaus Malec auf, setzte die Kugel aber knapp am linken Pfosten vorbei.

Weber erwischt Erlbach eiskalt

Zwei weitere SpVgg-Versuche, jeweils aus der Distanz, blieben ebenso ohne Konsequenzen. Mit einem leistungsgerechten und sehr überschaubarem 0:0 ging es in die Kabinen.

In diesen hatte wohl Gäste-Trainer Vitus Nagorny die richtigen Worte gefunden, denn nur drei Minuten nach Wiederbeginn ging Hankofen in Führung.

Philipp Weber setzte sich auf der linken Seite durch, spielte quer in die Mitte, wo Granit Bilalli eiskalt verwertete.

Mit dem Gegentor erwacht Erlbach aus der Lethargie

Gegentore sind im Fußball selten dienlich, doch die Hausherren reagierten wie wachgeküsst auf den Gegentreffer. Endlich agierte die Berg-Elf zielstrebig und zwingend in Richtung Hankofen-Tor.

Christoph Popp vergab von halbrechts die Chance zum Ausgleich, Referee Gezim Rasani verwehrte bei einem Foul an Christoph Jäger einen klaren Strafstoß, zudem wurde ein Erlbacher Tor wegen eines vorangegangenen Foulspiels abgepfiffen.

Keine Präzision beim Kopfball

20 Minuten vor dem Ende setzte Sebastian Leitmeier einen Kopfball aus kurzer Distanz knapp am Tor vorbei, auch Peter Schreiner (85.) köpfte die Kugel nicht ins Tor.

Auf der Gegenseite hatte Tobias Richter wenige Minuten zuvor die Chance zur Entscheidung, scheiterte aber an Klaus Malec. Das fehlende Matchglück tat dann sein Übriges, Leitmeier scheiterte kurz vor dem Ende an der Querlatte, Franz Holzner mit der letzten gefährlichen Aktion an Gäste-Torwart Maximilian Putz.

Eine gute halbe Stunde hat dem SVE gegen schlagbare Gäste nicht ausgereicht. Die Mannschaft muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass vor allem im ersten Durchgang die nötige Zielstrebigkeit fehlte. Zudem brachten die zahlreichen Standards wieder einmal nichts Zählbares an.

Am kommenden Samstag geht es zum Inn/Salzach-Derby nach Kirchanschöring. Dort muss eine deutliche Leistungssteigerung her, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht noch weiter zu verlieren.

 

Quelle: rosenheim24.de

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