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Noch zwei Siege bis zum großen Ziel

Regionalligist 1860 Rosenheim gastiert im Pokal-Halbfinale beim FC Memmingen

Ein ganz wichtiges Spiel wartet am Mai-Feiertag auf den TSV 1860 Rosenheim. In Memmingen kämpft der Regionalligist um den Einzug in das Toto-Pokal-Finale. Anpfiff beim Liga-Konkurrenten FC Memmingen in der Arena an der Bodenseestraße ist um 17.30 Uhr. Für beide Klubs hat das Aufeinandertreffen einen extrem hohen Stellenwert. Schließlich fehlen jetzt nur noch zwei Siege, um in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals einzuziehen. Da winkt dann nicht nur ein attraktiver Gegner aus der Bundesliga, sondern auch eine Prämie im sechsstelligen Bereich. „So kurz vor dem Ziel wollen wir dieses Spiel natürlich unbedingt gewinnen und die Chance auf den DFB-Pokal wahren“, sagte 1860-Teammanager Franz Höhensteiger imVorfeld der Partie.Im Lager der Kathrein-Elf ist man sich der Schwere der Aufgabe allerdings sehr wohl bewusst. „Die Memminger haben gerade einen richtigen Lauf und sind wahnsinnig gut drauf“, sagte Rosenheims Trainer Dirk Teschke. Die Allgäuer haben von den letzten sechs Liga-Spielen fünf gewonnen und in diesem Zeitraum insgesamt 16 von 18 möglichen Zählern eingefahren. „Memmingen spielt körperbetont und sehr robust. Wir werden enorm dagegenhalten müssen“, weiß Teschke, der hofft, dass sein Team das Selbstvertrauen aus dem Augsburg-Spiel mitnehmen kann. Dort hatten die Sechziger eine gute Leistung abgeliefert und verdient gewonnen. Gegen Memmingen lief es dagegen in der Liga in dieser Saison deutlich schlechter: Am ersten Spieltag unterlagen dieRothemden auf heimischer Anlage 0:2, im Rückspiel erreichte man immerhin ein torloses Unentschieden.Vom Personal her dürfte sich auf Rosenheimer Seite so gut wie nichts ändern. Bis auf die Langzeitverletzten Markus Wallner, Michael Pointvogel und Christian Hofmann sowie den angeschlagenen Thomas Masberg sind alle Mann an Bord. Damit die Kräfte nach den vielen englischen Wochen reichen, hat Teschke in weiser Voraussicht einigen Führungsspielern zuletzt Ruhepausen verordnet. Kapitän Michael Kokocinski spielte beispielsweise gegen Bamberg nur 25 Minuten, zuletzt gegen Augsburg durfte Dominik Haas vorzeitig vom Feld. „Wir werden alles rein werfen und bis zum Umfallen kämpfen“, so Teschke, der mit seiner Truppe im Falle eines Sieges eine Woche später (Mittwoch, 8. Mai) auf den Sieger des zweiten Halbfinales SpVgg Bayern Hof gegen Wacker Burghausen treffen würde. Dort könnte man dann endgültig seinen großen Traum verwirklichen.

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