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Ein offenes Geheimnis

Der TSV 1860 Rosenheim will sich nicht mehr länger mit den Trainingszuständen zufrieden geben.

Unterschiede wie Tag und Nacht: die Trainingsbedingungen bei 1860 Rosenheim und dem Stadtrivalen vom Sportbund. Beide Mannschaften trafen diese Saison im Toto-Pokal aufeinander. 

"Jeder wusste es, aber keiner hat etwas gesagt - es war ein offenes Geheimnis. Jetzt, wo wir Spieler unseren Ärger ausgesprochen haben, ist der Verein geschockt", sagte 1860-Rosenheim-Kapitän Michael Kokocinski gegenüber beinschuss.de. Gemeint sind mit dieser Aussage die katastrophalen Trainingszustände, mit denen der Regionalligist und künftige DFB-Pokal-Teilnehmer seit Jahren Vorlieb nehmen muss. An der Jahnstraße ist der Platz, um vernünftig trainieren zu können begrenzt.

Neben dem Hauptplatz steht lediglich ein Kunstrasen-Platz zur Verfügung. Während der Stadt-Rivale vom Sportbund sein großzügiges Trainingszentrum (drei Rasenplätze, von denen einer bald zum Kunstrasen-Platz umfunktioniert wird) ausbaut, müssen die Sechziger von Dorfplatz zu Dorfplatz tingeln, um annähernd auf Regionalliga-Niveau trainieren zu können. In Happing oder Nickelheim reihen sie sich zum Beispiel zwischen Jugendmannschaften ein - und das seit Jahren. Für ihr Entgegenkommen dürfen diese Mannschaften dann das eine oder andere Vorbereitungsspiel auf dem Rosenheimer Kunstrasen austragen.

"Sonst ist hier Schluss"

Die Mannschaft fühle sich von der Stadt, die sie in ganz Bayern und bald in ganz Deutschland repräsentiere, im Stich gelassen. "Wir wollen jetzt Zusagen, sonst ist für uns hier Schluss", forderte der Kapitän beim Abschluss-Essen am Samstag von der Abteilungsleitung und der Stadt Rosenheim. Am Montag-Abend trifft sich Kokocinski mit der Vereinsführung und wird ihnen die Ansicht der Mannschaft unterbreiten. Falls sich an der Situation nichts ändert, werden sich wohl einige Spieler ernsthaft Gedanken über einen Vereins-Wechsel machen. (bok)