O'zapft is! Buchbach will Wende zur Wiesn

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Einschwören für den Sieg: Die Buchbacher wollen gegen Augsburg II einen Dreier einfahren.

TSV empfängt Augsburg zu einem ganz besonderen Spiel

Einmal im Jahr feiert auch der TSV Buchbach sein eigenes Oktoberfest: Am Freitag wird die SMR-Arena zur „Wiesn“, ab 18 Uhr gibt’s Grillhendl, Schweinshax‘n, Ente und natürlich Augustiner Oktoberfestbier, ab 19 Uhr steigt dann die Regionalliga-Partie gegen den FC Augsburg II.

Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Rot-Weißen jetzt wieder in die Erfolgsspur einbiegen. „Das ist ein richtungsweißendes Spiel, wenn der Tabellensiebte mit 18 Punkten gegen den Achten mit 16 Punkten spielt. Holen wir den Dreier, den wir unbedingt wollen, dann sind wir erst mal für eine gewisse Zeit wieder vor einer der Profi-Zweiten“, so Trainer Anton Bobenstetter, der für sein Team gute Voraussetzungen sieht: „Bis auf Keeper Dominik Süßmaier, der während der Woche Grippe hatte, sind alle Mann an Bord, wir haben gut trainiert und freuen uns auf das Spiel.“ Im Tor steht diesmal auf alle Fälle wieder Daniel Maus, beide Keeper haben ja im bisherigen Saisonverlauf je sechs Spiele bestritten. „Da sieht man ganz klar, dass man unbedingt zwei hervorragende Torleute braucht. Das zahlt sich aus. Hier sind wir einfach gut aufgestellt“, so Bobenstetter, der sich nur allzu gut an die Bayernliga-Saison erinnert, als gleich drei Keeper fehlten und Thomas Penker noch mal seine Handschuhe auspacken musste.

In Augsburg herrscht ein Fußball-Boom

Natürlich hoffen die Rot-Weißen, dass sie auch auf dem Platz für Oktoberfeststimmung sorgen können. „Wie uns die Fans in der zweiten Halbzeit gegen Schweinfurt angefeuert haben, war großartig. Die Zuschauer haben einfach gemerkt, dass wir die Unterstützung brauchen. Leider hat es da nicht mehr zu einem Erfolg gereicht, aber diesmal wollen wir die Fans möglichst mit einem Dreier belohnen“, hofft Bobenstetter, wohl wissend, dass es zuletzt am Ostersonntag diesen Jahres vor 1200 Fans auch nur zu einem 0:0 gegen U23 aus Augsburg gereicht hat. Zwei Unentschieden gab’s es in der vergangenen Spielzeit, in der Premieren-Saison der Regionalliga holten die Rot-Weißen dagegen satte sechs Punkte gegen die Augsburger.

Allerdings kann man das Team von Erfolgstrainer Dieter Märkle, der vor gut drei Jahren vom TSV 1860 München gekommen ist, nicht mehr mit der Mannschaft aus dem ersten Regionalliga-Jahr vergleichen. Bobenstetter: „In Augsburg herrscht ein Fußball-Boom, der nicht nur die Bundesliga-Mannschaft betrifft. Hier wird seit Jahren  kontinuierlich sehr gute Arbeit gemacht. Viele Spieler aus dem Augsburger Nachwuchs spielen mittlerweile in der 2. Liga, andere sogar in der Bundesliga.“ So gehört ja Erik Thommy mit seinen 20 Jahren mittlerweile zum Kader von Markus Weinzierl, zuletzt gegen Heimstetten durfte Thommy mal wieder in der Regionalliga ran und lieferte beim 2:1-Sieg prompt die beiden Vorlagen zu den Toren von Valonis Kadrijaj, der mittlerweile schon sieben Treffer auf seinem Konto hat. „Auf den müssen wir besonders aufpassen und wenn Thommy spielt, werden wir uns auch etwas einfallen lassen“, sagt Bobenstetter, der die Augsburger zuletzt beim 0:0 vor 14 Tagen in Burghausen unter die Lupe genommen hat: „Da hat Burghausen sehr gut gespielt, aber Augsburg hat mir auch ganz hervorragend gefallen. Wir wissen jedenfalls, was auf uns zukommt.“

MB. 

Quelle: rosenheim24.de

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