Showdown in Ruhmannsfelden!

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Wolfgang Hahn (rot) gastiert mit seinem Team in Ruhmannsfelden

Erlbach reist zum Kellerduell nach Niederbayern

Dass jedes Spiel im Laufe einer Saison von Bedeutung ist, versteht sich im Fußball von selbst. Dass es aber auch ganz besondere Spiele gibt, ist ebenso klar, wie die Ausgangslage vor dem Gastspiel des SV Erlbach bei der SpVgg Ruhmannsfelden.

Beide Aufsteiger stecken tief im Tabellenkeller der Bayernliga Süd fest, der Letzte empfängt den Vorletzten. Bereits am 14. Spieltag geht es für beide Teams ums nackte Überleben.

Denn nur eine Mannschaft steigt nach der Saison direkt ab, es gilt für beide Kellerkinder, zumindest den Relegationsplatz frühzeitig abzusichern.

Vor dem Tor: Kein Bayernliga-Niveau!

Dies setzt aber eine gewisse Anzahl an Punkten voraus, von der beide Teams noch weit entfernt liegen. Erlbach hat mit neun Punkten drei Zähler mehr auf der Habenseite und könnte den gefürchteten letzten Platz mit einem Sieg bei der SpVgg auf sechs Punkte distanzieren.

Dazu ist aber vor allen Dingen eines von Bedarf: eine effizientere Chancenverwertung. Denn Erlbach spielt seit Wochen besser mit, als es die Tabelle ausdrückt. Einzig vor dem gegnerischen Tor hat die Holzland-Truppe noch kein Bayernliga-Niveau erreicht.

Da kommt Ruhmannsfelden zumindest auf dem Papier gerade recht. Die Niederbayern warten seit neun Spieltagen auf einen Sieg, haben die schlechteste Abwehr und die schwächste Defensive der Liga.

"Es wird nicht leichter"

"Es geht nicht nur um die Chancenverwertung, wir dürfen einfach keine Geschenke mehr verteilen. Es wird nicht leichter in den kommenden Wochen, obwohl die Gegner auf dem Papier einfacher sind. Und genau da ist höchste Konzentration gefragt", sagte Robert Berg im Gespräch mit beinschuss.de.

Der Trainer des SVE erwartet eine höchst unangenehme Aufgabe und gibt eine klare Zielsetzung vor. "Wir wollen die drei Punkte aus Ruhmannsfelden entführen, aber das wird aber ein ganz hartes Stück Arbeit".

Harald Bonimeier wird beim Kellerduell in Ruhmannsfelden nicht mitwirken können. Der Innenverteidiger verletzte sich in der Vorwoche gegen Pullach am Sprunggelenk, eine genau Diagnose steht noch aus.

Quelle: rosenheim24.de

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