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Sparkassenpokal: Kolbermoor nach Drama in der Endrunde

Kolbermoor steht in der Endrunde
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Kolbermoor steht in der Endrunde

Was für ein dramatischer Abschluss der Zwischenrunde im Sparkassenpokal. Der Titelverteidiger aus Kolbermoor stand mit einem Bein vor dem Aus, erreichte mit einem Kraftakt aber noch die Endrunde und folgte damit dem TSV 1860 Rosenheim.

Dramatik pur erlebten die verbliebenen Zuschauer am Sonntagabend in der Rosenheimer Gaborhalle. Der Titelverteidiger aus Kolbermoor stand kurz vor dem Aus, rettete sich aber mit einem Kraftakt in die am Freitag steigende Endrunde.

Was war geschehen? 1860 Rosenheim war nach zwei Siegen bereits sicher für die Endrunde qualifiziert, die Entscheidung um den letzten Startplatz fiel zwischen Kolbermoor und Bad Endorf.

Alles klar? Von wegen. . .

Beide Teams hatten sich in der Gruppenphase mit 1:1 getrennt, somit war der direkte Vergleich nicht mehr relevant. Endorf unterlag 1860 mit 1:4, Kolbermoor schlug Heufeld mit 8:1.

Vor den abschließenden Spielen zwischen Endorf und Heufeld sowie 1860 gegen Kolbermoor schien ob des Torverhältnisses alles klar für den SV-DJK.

Dann aber überrollte Endorf die chancenlosen Heufelder mit 9:0. Damit war klar. Verliert der Titelträger gegen 1860, ist er raus.

Kolbermoor zeigt große Klasse

Was der SV-DJK aber in der Gaborhalle zu leisten imstande ist, zeigte er in den letzten 15 Minuten des Tages. Durch Tore von Dominik Schlosser, Florian Ludwig und Anton Peter besiegte Kolbermoor den Bayernligisten mit 3:1 und zog so doch noch in die Finalrunde ein.

Happing gelingt Sensation

Die ersten Teilnehmer der Finalrunde des Sparkassenpokals 2016 qualifizierten sich am Sonntagvormittag. Der ASV Happing, Ausrichter der Finalrunde, erreichte sensationell die letzten Sechs. Zudem behauptete sich der TuS Raubling in souveräner Manier.

Zwei Überraschungen am Nachmittag

Am Nachmittag gab es dann eine faustdicke Überraschung. Der Landesligist vom Sportbund Rosenheim verpasste klar die Qualifikation für die Endrunde.

Stattdessen behaupteten sich der TSV Emmering und der Vorjahresfinalist vom TuS Prien aus der Kreisklasse. Auch der Geheimfavorit aus Westerndorf musste die Segel streichen.

Zwischenrunde Gruppe 1, Ergebnisse:

Gruppe A: TuS Raubling - TSV Bernau 3:1, Raubling - Happing 2:1, Bernau - Happing 1:1

Gruppe B: ESV Rosenheim - TV Feldkirchen 3:2, Rosenheim - SV Ostermünchen 1:1, Feldkrichen - Ostermünchen 0:1

Qualifikationsrunde: Raubling - Ostermünchen 1:1, Happing - Rosenheim 1:1, Happing - Ostermünchen 3:2, Raubling - Rosenheim 3:3

Endstand: 1. Raubling (5 Pkt, 6:5 Tore), 2. Happing (4 Pkt, 5:5), 3. Rosenheim (3 Pkt, 5:5), 4. Ostermünchen (2 Pkt, 4:5)

Zwischenrunde Gruppe 2, Ergebnisse:

Gruppe A: TSV Emmering - SV Westerndorf 1:1, Emmering - SV Schechen 1:0, SV Westerndorf - Schechen 3:1

Gruppe B: SB Rosenheim - TuS Prien 1:1, Rosenheim - SV Schloßberg 4:3, Prien - Schloßberg 1:0

Qualifikationsrunde: Westerndorf - Prien 1:2, Emmering - Rosenheim 0:0, Emmering - Prien 2:0, Westerndorf - Rosenheim 2:1

Endstand: 1. Emmering (5 Pkt, 3:1), 2. Prien (4 Pkt, 3:4 --> Direkter Vergleich gegen Westerndorf gewonnen), 3. Westerndorf (4 Pkt, 4:4), 4. Rosenheim (2 Pkt, 2:3)

Zwischenrunde Gruppe 3, Ergebnisse:

Gruppe A: TSV Rohrdorf - SV-DJK Kolbermoor 1:2, Rohrdorf - TSV Bad Endorf 3:3, Kolbermoor - Endorf 1:1

Gruppe B: Iliria Rosenheim - SV-DJK Heufeld 1:2, Iliria - 1860 Rosenheim 0:2, Heufeld - 1860 1:6

Qualifikationsrunde: Kolbermoor - Heufeld 8:1, Endorf - 1860 1:4 , Endorf - Heufeld 9:0 , Kolbermoor - 1860 3:1

Endstand: 1. Kolbermoor (7 Pkt, 12:3), 2. 1860 (6 Pkt, 11:5), 3. Endorf (4 Pkt, 11:5), 4. Heufeld (0 Pkt, 2:23)

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