Trainer-Chaos überschattet Derby-Fieber

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Im Hinspiel siegte der TSV 1860 (Rot) über den SVK (Gelb)

Die Entlassung von 1860-Coach Patrik Peltram überschattet im Vorfeld des Rückspiels zwischen Gelb-Schwarz und Rot-Weiß alle Schlagzeilen.

Eigentlich sollte das Bayernliga-Spiel zwischen dem SV Kirchanschöring und dem TSV 1860 Rosenheim ganz Im Zeichen des Inn/Salzach-Derbys stehen.

Doch die Entlassung von 1860-Coach Patrik Peltram überschattet im Vorfeld des Rückspiels zwischen Gelb-Schwarz und Rot-Weiß alle Schlagzeilen.

Mayer als Interimscoach

Am Freitag gab der Verein aus der Innstadt überraschend bekannt, dass Peltram des Amtes enthoben wurde. Der ehemalige 1860-Keeper Robert Mayer wird den TSV als Interimscoach bis zur Winterpause betreuen und dabei vom derzeit verletzten Spieler Michael Pointvogel assistiert.

Vor gut einem Jahr hatte Peltram den kriselnden Traditionsverein in alleiniger Verantwortung übernommen und ihn aus dem tiefen Tabellenkeller bis ins gesicherte Mittelfeld der Bayernliga Süd geführt.

Vor- oder Nachteil für den SVK?

Die Entlassung kommt daher überraschend, da die Entwicklungskurve des TSV, der eine der jüngsten Mannschaften der Liga stellt, seit Peltrams Engagement konstant nach oben zeigt und den TSV in dieser Spielzeit bei 27 Punkten und dem siebten Tabellenplatz hinterlässt.

Ob das für den SVK als Vor- oder Nachteil zu werten ist, wird man erst nach 90 Minuten wissen. Die werden anhand der jüngsten Ereignisse ohnehin turbulent und versprechen ob der spielerischen Ausrichtung beider Teams ein Spektakel.

"Wir müssen noch viel lernen"

Das Hinspiel endete 4:2 für Rosenheim, gilt aber nicht als Referenzwert. „Wir haben uns natürlich weiterentwickelt, aber noch müssen wir einiges lernen“, sagte SV-Spielertrainer Patrick Mölzl im Vorfeld der Partie.

Die 0:5-Pleite beim Tabellenführer aus Sonthofen hat der 34-Jährige abgehakt, der Blick geht Richtung 1860. „Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler gemacht. Das wird von einer guten Mannschaft bestraft. Und eine solche hat auch Rosenheim, wir sollten also gewarnt sein“, ergänzte Mölzl.

Gegen den Inn/Salzach-Kontrahenten muss Kirchanschöring auf Abwehrchef Albert Eder verzichten, der nach einem Platzverweis in Sonthofen gesperrt ist. Bei Rosenheim sind alle Mann an Bord. Bis auf Peltram . .

Quelle: rosenheim24.de

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