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Kehrt der gebürtige Traunreuter zum SV Wacker zurück?

Ex-Löwe Kindsvater weiter ohne Verein: „Habe mich ein bissl verzockt“

Benjamin Kindsvater (r) von 1860 und Julien Richter (l) von Burghausen kämpfen um den Ball.
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Benjamin Kindsvater (r) von 1860 und Julien Richter (l) von Burghausen kämpfen um den Ball.

Burghausen - Der Ex-Löwe Benjamin Kindsvater ist derzeit vereinslos, nachdem sein Vertrag beim TSV 1860 München im Sommer nicht verlängert wurde. Zuletzt war der 27-Jährige Trainingsgast beim SV Wacker Burghausen. „Ich habe mich auch ein bissl verzockt“, sagt Kindsvater.

Keine einfache Zeit aktuell für Benjamin Kindsvater. Der gebürtige Traunreuter ist aktuell vereinslos und sucht nach einem neuen Klub. Zuletzt war der 27-Jährige Trainingsgast bei seinem Ex-Verein Wacker Burghausen, zu einem Wechsel zum Regionalligisten kam es allerdings noch nicht.

Kindsvater: „Im Nachhinein ist man immer schlauer“

„Das ist mir so auch noch nicht passiert, dass ich ohne Verein dastehe“, sagt Kindsvater zu seiner Situation gegenüber fupa.net. Der Mittelfeldakteur wechselte 2017 zum TSV 1860 München. Mit den Löwen gelang ihm in der Relegation gegen Saarbrücken im Sommer 2018 der Aufstieg in die 3. Liga. In den darauf folgenden zwei Spielzeiten kam Kindsvater zu 35 Einsätzen in Deutschlands dritthöchster Liga. Nach dem Amtsantritt von Michael Köllner war der Mittelfspieler außen vor und kam kaum mehr zum Einsatz. Auch aufgrund der Corona-Pandemie und der finanziellen Ungewissheiten wurde der Vertrag des 27-Jährigen beim TSV 1860 nicht verlängert.

Am Sonntag um 13.30 Uhr tickert beinschuss.de das Auswärtsspiel der Münchner Löwen gegen Dynamo Dresden.

Laut Kindsvater, der beim TuS Traunreut das Fußballspielen begann, gab es im Sommer Angebote von Dritt- und Regionalligisten, doch für ihn habe keine der Optionen gepasst. „Im Nachhinein ist man immer schlauer. Ich habe mich auch ein bissl verzockt“, sagt der gebürtige Traunreuter.

Kehrt der Ex-Löwe zum SV Wacker Burghausen zurück?

Kehrt Kindsvater nun zum SV Wacker Burghausen zurück?  „Ich werde sicher irgendwann wieder für Wacker auflaufen“, sagt der 27-Jährige, der aber noch einige Zeit im Profifußball verbringen will. Im Oktober äußerte sich auch Burghausens Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk zur Personalie Kindsvater: „Wir sehen da schon eine kleine Chance, aber auf der anderen Seite muss man ja auch wissen, dass Benji mittlerweile 27 Jahre alt ist und wir dann wieder einen jungen Spieler auf die Bank sitzen müssen, wenn wir ihn verpflichten.“

Ob Kindsvater bald einen neuen Verein findet oder ob der „verlorene Sohn“ zum SV Wacker zurückkehrt, wird sich in den nächsten Monaten entscheiden.

ma

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