Trotz weiblicher Unterstützung - Dicke Packung für 1860

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Die Miss Herbstfest (Mitte) eröffnete das Spiel

Da konnte auh die Miss Herbstfest nicht helfen. Burghausen hat den TSV 1860 mit einer herben Pleite aus dem BFV-Pokal geworfen. Wacker überzeugte auf ganzer Linie und zog souverän ins Viertelfinale ein.Viertelfinale

Aus dem Jahnstadion berichtet Tobias Ruf

Da konnte auch die Miss Herbstfest nicht helfen. Burghausen hat den TSV 1860 mit einer herben Pleite aus dem BFV-Pokal geworfen. Wacker überzeugte auf ganzer Linie und zog souverän ins Viertelfinale ein.

Mit 6:1 (4:0) servierte der Regionalligist das chancenlose Rosenheim in dessen Jahnstadion ab. 1860-Coach Patrick Peltram machte nach dem Spiel aus seiner Enttäuschung keinen Hehl.

"Es war teilweise eine peinliche Vorstellung. So darf man sich nicht präsentieren. Hätte Wacker das Spiel konsequent zu Ende gespielt, hätten wir sicher noch das ein oder andere Gegentor zusätzlich kassiert", sagte Peltram gegenüber beinschuss.de.

Miss Herbstfest zeigt vollen Einsatz

Es hatte alles auf einen prickelnden Fußballabend hingedeutet. 1860 hatte sich nach dem Sieg über den Regionalligisten aus Heimstetten einen Ruf als Pokalschreck erarbeitet, vor zwei Saisons hatten die Innstädter schon einmal gegen Wacker gewonnen und sich letztlich den Pokal gesichert.

Der Miss Herbstfest, Marina Theresa Weber, war es vergönnt, das Spiel mit dem Anstoß zu eröffnen. Die Hausherren gingen die Begegnung engagiert an und hatten durch Slaven Jokic nach acht Minuten die erste Einschussmöglichkeit. Der Schuss des Angreifers ging aber rechts am Tor vorbei und wurde gleichzeitig zum Weckruf für die Gäste.

Diese fanden immer besser ins Spiel und setzten fortan das um, was ihr Trainer Mario Demmelbauer vor dem Spiel von der Mannschaft gefordert hatte. "Unser Ziel war es, geduldig zu sein und bei Balleroberung schnell umzuschalten. Das ist uns heute sehr sehr gut gelungen", sagte Demmelbauer im Gespräch mit Beinschuss.de.

17 Minuten, vier Tore

Florian Brachtel (28.) eröffnete nach einer knappen halben Stunde den Torreigen, Harum Sulimani (36.) legte nur wenige Minuten später. nach. Lucas Altenstraßer sorgte in der 39. Minute für die Vorentscheidung.

Alle Restzweifel beseitigte eine Situation unmittelbar vor der Halbzeitpause. Rosenheims Marvin Torvic wurde nach einem Foul im Strafraum mit einer Ampelkarte des Feldes verwiesen, Wacker-Kapitän Yunus Karayün verwandelte den fälligen Strafstoß zum 4:0.

Die zweie Halbzeit ist schnell erzählt. Burghausen war weiter die klar bessere Mannschaft, nahm aber etwas Tempo aus dem Spiel und ließ die Partie gekonnt auslaufen. Dabei erzielte Stürmer Marcel Ebeling (50., 78.) noch einen Dopplpack, den Ehrentreffer markierte Slaven Jokic (68.).

Keine Zeit zum Durchatmen

Zurück blieben glückliche und zufriedene Gäste, die mit dem Siegerscheck über 500 Euro und einer dicken Portion Selbsvertrauen die Heimreise antraten. Beim TSV 1860 hingegen wird die Lage immer kritischer.

In der Liga auf dem vorletzten Platz, die Mannschaft ist körperlich am Limit und das Selbstbewusstsein hat mal wieder einen dicken Dämpfer erlitten. Bereits am Samstag geht es für die Rosenheimer weiter, dann ist Dachau ab 14 Uhr im Jahnstadion zu Gast.

Der SV Wacker reist am Samstag zum TSV 1860 München II und will dabei die gute Form aus Rosenheim mitnehmen.

Quelle: rosenheim24.de

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