Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Bin der Entwickler dieses Vereins“

Jetzt äußert sich Kivran: Darum bleibt der Investor Türkgücü München erhalten

Präsident Hasan Kivran.
+
Präsident Hasan Kivran.

München - Kurz vor dem Jahresauftakt in der 3. Liga gegen Dynamo Dresden erhielt Türkgücü München nach turbulenten Wochen die frohe Kunde, dass der Präsident und Investor Hasan Kivran dem Drittligisten erhalten bleibt. Nun äußerte sich der Unternehmer erstmals über die Gründe seiner Entscheidung.

Hasan Kivran hat seine Entscheidung, Türkgücü München als Präsident und Investor zu verlassen und seine Anteile in Höhe von 89 Prozent verkaufen zu wollen, revidiert. Das teilte der Drittligist am Samstag mit. Dadurch bliebt Kivran dem Aufsteiger weiter als Anteilseigner erhalten und die Zukunft des Vereins ist vorerst gesichert.

Kivran: „Bereitschaft von der Stadt, dass wir endlich ein Gelände bekommen“

Doch was genau hat Kivran nun zu seiner Rolle rückwärts bewogen? Ein Grund ist, dass die Stadt München dem ambitionierten Verein wohl ein Gelände für ein Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) in Aussicht gestellt hat. „Ich rede seit drei Jahren mit der Stadt. Eins ist klar: Ohne NLZ kommst du nicht hoch, und wir wollen aufsteigen. Ich habe immer gesagt, dass ich nicht der Verwalter, sondern der Entwickler dieses Vereins bin“, so Kivran gegenüber Sport1. „Jetzt scheint es eine ernst zu nehmende Bereitschaft von der Stadt zu geben, dass wir endlich ein Gelände bekommen. Dort soll dann auch die erste Mannschaft trainieren.“

Kivran bestreitet zudem das Gerücht, dass Türkgücü verschuldet sei. „Das stimmt nicht“, so der Präsident und Investor. Das negative Ergebnis aus dem vergangenen Jahr und aus der aktuellen Saison könne laut Kivran abgefangen werden. „Schade, dass manche den Unterschied zwischen Verlust und Schulden nicht zu kennen scheinen.“ Am Montagabend empfängt Türkgücü München den Tabellenführer Dynamo Dresden. beinschuss.de tickert ab 18.30 Uhr live vom Spiel.

„Die Abgänge tragen auch zur Schließung der Liquiditätslücke bei“

Bis zum 21. Januar muss Türkgücü beim Deutschen Fußball-Bund seine Zahlungsfähigkeit bis zum Saisonende nachweisen. „Das wird in den nächsten Tagen geschehen“, verspricht Kivran. „Die Abgänge (wie beispielsweise von Tim Boere zum SV Meppen - Anm. d. Red.) tragen auch zur Schließung der Liquiditätslücke positiv bei.“ Laut dem Präsidenten soll das Team in diesem Monat noch mit maximal drei Neuzugängen verstärkt werden.

Ob Kivrans Ausstieg bei Türkgücü nur eine Ente war, um die Stadt München unter Druck zu setzen und Spieler aus dem aufgeblähten Kader leichter dazu zu überreden, ihre Verträge - wie die von Marco Raimondo-Metzger und Marco Holz - im beiderseitigen Einvernehmen aufzulösen, darüber kann nur spekuliert werden. Einen faden Beigeschmack hat diese Geschichte aber mit Sicherheit.

ma

Kommentare