Unterhaching kommt - Sportbund Rosenheim vor Pflichtaufgabe!

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SBR gegen den Tabellenletzten zum Siegen verdammt.

Nach der 3:1-Niederlage in Hankhofen muss der Sportbund Rosenheim am kommenden Samstag gegen das Schlusslicht der Bayernliga Süd, die Spielvereinigung aus Unterhaching, unbedingt punkten. Alles andere als ein Dreier wäre eine Enttäuschung und ein weiterer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Die Drittligareserve hat bis dato nur einen Zähler eingefahren und wartet somit immer noch auf ihren ersten Sieg in der bisherigen Saison. Ein Erfolgserlebnis wäre für die Güttler-Mannen besonders wichtig, da dem SBR in den kommenden Wochen schwere Aufgaben bevorstehen. Mit dem SV Pullach, dem TSV Rain und dem FC Pipinsried warten gleich drei Aufstiegsaspiranten auf die Rosenheimer.

Richtungsweisendes Spiel gegen Unterhaching

Der  Blick  auf  die  Tabelle  der  Bayernliga Süd  verheißt für beide Mannschaften nichts Gutes. Nach acht Spielen steht der SBR auf dem vorletzten Tabellenplatz,  bislang  gab  es  nur  einen Sieg und zwei Unentschieden, aber schon  fünf  Niederlagen für die Güttler-Mannen. In  der  Rückrunde  der  vergangenen Saison  hat  die  Mannschaft  gezeigt, wie  man  sich  selbst  aus  einer  prekären Situation befreien kann. Nach dem schwachen Auftakt, war zuletzt eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar. Mit einem Quäntchen mehr Glück hätte der SBR den einen oder anderen Zähler mehr auf seinem Konto gehabt und könnte nun die nächsten Aufgaben etwas ruhiger angehen. Hätte, wenn und aber, diese Konjunktive gewinnen keine Spiele. Deshalb sollte man schleunigst die verpassten Möglichkeiten hinter sich lassen und sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Aufgrund der aktuellen Situation und der geringen Punkteausbeute steht dem Sportbund am Samstagnachmittag ein richtungsweisendes Spiel bevor.

Unterhaching kooperiert mit dem DFI

Unter  Präsident  Manfred Schwabl wurde ein Sparkurs eingeschlagen und vor allem auf heimische Talente gesetzt - mit Erfolg, denn es wurde nicht nur die Klasse gehalten, es fanden auch einige Talente den Weg nach oben. Die  „Reserve“  der  Hachinger  schaffte es einst bis in die Regionalliga Süd, seit vier Jahren befindet man sich jedoch wieder in der Bayernliga, in diesem Jahr zum ersten Mal unter der  Regie  des  Deutschen  Fußballinternats in Bad Aibling. Nicht  verwunderlich aufgrund  der  Kooperation  ist,  dass  der Trainer ebenfalls vom DFI kommt. Ingo Schlösser heißt der aktuelle Haching-Coach, der auch eine Profi-Vergangenheit hinter sich  hat.  Der gebürtige Berliner stand im  Erstliga-Kader von Eintracht Frankfurt und bestritt Zweitliga-Einsätze für  Hansa  Rostock und den LR  Ahlen.  Dazu spielte er im höherklassigen Amateurbereich für Hertha Zehlendorf, den SC Verl, Schwarz-Weiß Essen und die Kickers Emden.  In Ostfriesland schlug er dann die Trainer-Laufbahn ein, betreute Jugendmannschaften in Emden und Oldenburg.  Es folgte eine Station als Trainer bei der SpVgg Vreden und Co-Trainer von Preußen Münster. Nach einer Tätigkeit in Malaysia schloss sich der 41-Jährige dem DFI an und ist seit dieser Saison auch für die Drittligareserve der Hachinger zuständig.

Pflichtaufgabe für den SBR

Die  Bilanz weist bislang zehn Spiele zwischen dem SBR und der Drittligareserve auf. Vier in der Bezirksliga  Ost, sechs in der Bayernliga. Dreimal behielten die  Rosenheimer die Oberhand, sechsmal die Unterhachinger, nur eine Begegnung endete unentschieden. Am kommenden Samstag, 14 Uhr im Josef-März-Stadion, muss diese Bilanz zu Gunsten der Rosenheimer aufgebessert werden. Alles andere als der erste Heimsieg wäre eine riesen Enttäuschung und ein weiterer Rückschritt.

Quelle: rosenheim24.de

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