VfL verlässt die Abstiegsränge

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Waldkraiburg empfing den TSV Dorfen zu einer Nachholpartie

Trotz einer guten und kämpferischen Mannschaftsleistung kam der VfL Waldkraiburg nicht über ein 1:1 gegen den Aufsteiger aus Dorfen hinaus. Trotz mehrerer Großchancen in den ersten 45 Minuten versäumten es die Waldkraiburger in Führung zu gehen. Erst traf Gerry Kukucska nur den Innenpfosten (13.), dann kratzte Lory den Schuss von Loboda von der Linie, Patrick Keri scheiterte bei seinem Solo und Andy Balc k hämmerte mit dem Pausenpfiff den Ball an die Oberkante der Latte. In der zweiten Hälfte gestalteten die Gäste das Spiel ausgeglichener. Trotzdem war die VfL-Führung in der 65. Minute verdient. Nach dem schönen Zuspiel von Matti Szczuka vollendete Patrick Keri zum 1:0. Doch zehn Minuten vor Schluss kamen die Gäste zum glücklichen Ausgleich. Nach einem Abspielfehler im Mittelfeld spiete Cüneyt Pala mit einem sehenswerten Pass den Ball genau in den Lauf von Torjäger Özgur Kart, der sich diese Chance nicht entgehen ließ. Damit ist dem VfL die Rehabilitation nur teilweise gelungen. Durch den Punktgewinn verließen die Industriestädter den Relegationsplatz.Trotz des Ergebnisses von Samstag fanden knapp 300 Zuschauer den Weg ins Jahnstadion zum Derby gegen den Aufsteiger aus Dorfen. Von Beginn an zeigte die Gibis-Truppe, dass sie einiges gutzumachen haben. Sie setzten den TSV unter Druck und erspielten sich einige gute Chancen, doch die Torausbeute ließ auch heute wieder zu wünschen übrig. Gleich auf vier Positionen veränderte Trainer Markus Gibis sein Team. Yves Deutsch musste aufgrund von Rückenproblemen passen. Aber Stammtorhüter Doman Bozjak war wieder fit, auch Wahid Alemi durfte wieder von Anfang an ran und Lukas Gaier, der zweifache Torschütze von Samstag bei der 2. Mannschaft, bekam erstmals von Beginn an seine Chance. Außerdem setzte er auf den routinierten Gerry Kukucska, der auch gleich die erste große Möglichkeit hatte. In der 13. Minute kam der „Oldie“ im Strafraum an den Ball, doch sein Schuss sprang vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld und die Gäste konnten zur Ecke klären. Im Gegenzug setzte Pala einen Kopfball in aussichtsreicher Position weit nebens Tor. Nach einer kurz ausgeführten Ecke und Doppelpass mit Andy Balck zirkelte Liviu Pantea vom 16er Eck den Ball nur knapp über die Latte. Sekunden später rettete Gäste-Goali Bernhard Schöberl gerade noch vor dem heranstürmenden Jure Loboda.

Weitere fünf Minuten später klärte Sebastian Lory den Schuss von Keri auf der Linie. Nach einer halben Stunde hatten dann die Dorfener eine Chance durch Ali Bircan, die aber nichts einbrachte. Glück für den VfL dann in der 34. Minute, als Daniel Brechbühl den Schuss von seinem Teamkameraden Markus Mittermaier, wie ein Abwehrspieler, vereitelte. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel die Chance für Patti Keri sein Team in Führung zu bringen. Nach einem wunderschönen Pass von Andy Balck ging er allein auf Schöberl zu. Beim Versuch ihn auszuspielen konnte der nachgerügte Lory ihm den Ball noch von der Fußspitze zur Ecke wegspitzeln. Kurz vor dem Pausenpfiff ließ Jure Loboda, aus kurzer Distanz, eine weitere Möglichkeit zur Führung aus und der Nachschuss von Andy Balck touchierte die Oberkante der Latte. Nicht nur die Zuschauer trauerten um die vergebenen Chancen, auch die Spieler haderten mit ihrem Glück.Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser in Tritt und gestalteten das Spiel ausgeglichener. Die erste gute Möglichkeit bereits nach drei Minuten, doch Raimi Stuiber war beim Schuss von Cüneyt Pala zur Stelle und klärte. Nach gut einer Stunde war es erneut Patti Keri, der diesmal nach einem Pass von Neuling Lukas Gaier, allein auf Schöberl zu ging. Er versuchte den herauslaufenden Gästekeeper zu überlupfen, was ihm aber nicht gelang.

Im Gegenzug dann die Möglichkeit zur Gästeführung. Cüneyt Pala war frei im Fünfmeterraum, er zirkelte den Ball an VfL-Keeper Bozjak vorbei ins lange Eck, doch Wahid Alemi grätsche noch dazwischen und klärte kurz der Linie zur Ecke. Aber zwei Minuten später machte der zuvor gescheiterte Patrick Keri alles besser. Nach dem gefühlvollen Pass von Matti Szczuka, drang er seitlich in den 16er und schoss den Ball ins lange Eck zur mehr als verdienten Führung der Industriestädter (65.).Kurz darauf hätte Jure Loboda eigentlich alles klar machen können, doch er traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz.

Fünfzehn Minuten vor dem Ende kam dann Özgür Kart am 16er zum Schuss, doch Doman Bozjak war auf dem Posten und fing den Ball sicher ab. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld spielte Cüneyt Pala mit einem sehenswerten Außenristpass den Ball genau in den Lauf von Torjäger Özgur Kart. Der ließ sich diese Chance nicht entgehen, selbst das Trikotzupfen von Benny Hadzic half nichts, Kart versenkte das Leder aus 16 Metern ins Waldkraiburger Gehäuse. Nach 79 Minuten stand es 1:1, keine Abwehrchance für Doman Bozjak. Kurz vor dem Ende fast noch der Siegtreffer für die Gäste. Nach einem Freistoß von Markus Mittermaier verhinderte ein eigener Mitspieler dass die Kugel nicht ins Waldkraiburger Tor einschlug. Aber auch die Hausherren hatten noch eine Möglichkeit den Sieg zu erzielen.

Ein Freistoß von Raimi Stuiber brachte Gefahr im Gästestrafraum. Bernhard Schöberl fauste den Schuss von Liviu Pantea ab und der Nachschuss konnte zur letzten Ecke geklärt werden, die aber nichts mehr einbrachte.Ohne eine Sekunde Nachspielzeit pfiff der souveräne Schiedsrichter Bernhard Grimminger die Partie ab. Wieder einmal trauerte der VfL seinen vergebenen Chancen nach. Das einzig erfreuliche an diesem Unentschieden ist, dass der VfL durch den geholten Punkt den Relegationsplatz verlassen hat. Am kommenden Samstag steht dann das dritte Heimspiel innerhalb von nur acht Tagen auf dem Programm. Gegner ist dann der TSV Ottobrunn und nach einer Niederlage und einem Unentschieden kann eigentlich nur ein Sieg folgen.

Pressemitteilung VfL Waldkraiburg

Quelle: rosenheim24.de

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