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Vorschau auf die Kreisliga 1

Ungleiches Duell in Vogtareuth: Tabellenletzter empfängt die Pritzl-Truppe

Hinter Mathias Katozkas Einsatz in Vogtareuth steht noch ein Fragezeichen. Er laboriert an einer Fersenprellung (©BS-Archiv)

Wenn man den Wetterprognosen Glauben schenken kann, dann steht einem kompletten Spieltag der Kreisliga 1 am Wochenende  nichts im Wege. Wir blicken vorab auf die angesetzten Partien.

TSV Bad Endorf - SV Aschau

Größte Personalsorgen hat Aschaus Trainer Samir Demirovic vor dem Gastspiel in Endorf: „In der Vorbereitung waren alle fit und jetzt wo es los geht, fehlen uns wichtige Spieler“. Francesco Beradi, Mert Lata und Benjamin Köstner stehen Demirovic nicht zur Verfügung. Zudem ist Erhan Yectac nach seinem beruflich bedingten Umzug nach München ebenso nicht mehr mit dabei wie Erhan Yazici, den es in die Landesliga nach Ampfing zog. Daniel Neumaier wird aufgrund eines Auslandsstudiums zudem länger fehlen. Angesichts der schwierigen Personalsituation und der Austragung der Partie auf Kunstrasen, wagt Demirovic keine Prognose: „Ich weiß selber nicht was mich erwartet.“. Endorf stellt die mit 45 Treffern zwar stärkste Offensive der Liga, hat aber auch schon 39 Tore kassiert. Besonders auf den Topscorer Andreas Garhammer müssen die Gäste achten. Abzuwarten bleibt wie Mannschaft aus der Marktgemeinde die Niederlage gegen Oberndorf, als sie nach 2:0-Führung noch 2:3 verlor, weg gesteckt hat.

SV Vogtareuth - TuS Bad Aibling

Ungleicher könnten die Vorzeichen vor der Partie Vogtareuth gegen Bad Aibling wohl kaum sein. Während die Pritzl-Truppe bisher eine bärenstarke Saison spielt und die Liga anführt, hat man sich beim Gastgeber angesichts eines mickrigen Punktes bereits mit dem Abstieg abgefunden. SV-Trainer Andreas Graf will sich aber natürlich vor dem Spiel gegen den haushohen Favoriten nicht kampflos ergeben: „Wir wollen solange wie möglich bestehen und vielleicht sind wir auch für eine Überraschung gut.“ Sein Gegenüber Franz Pritzl weiß, dass „jeder einen klaren Sieg von uns erwartet und wir daher eigentlich nur verlieren können."entlich nur verlieren.“ Er erwartet einen tief stehenden Gegner, der über den Kampf kommend versuchen wird, „uns mürbe zu machen“. Verzichten muss Pritzl auf den nach wie vor am Ellenbogen verletzten Philipp Nordmann sowie den gesperrten Maxi Riebel. Hinter dem Einsatz von Mathias Katozka (Fersenprellung) steht noch ein Fragezeichen. Ohne Wenn und Aber zählen für den Tabellenführer nur drei Punkte, zur Not reicht auch „ein dreckiger Sieg“ (Pritzl).

SV Amerang - Türkspor Rosenheim

Amerangs Coach Thomas Kasparetti kann gegen Türkspor seine Top-Elf ins Rennen schicken, alle Mann sind an Bord. Im Hinspiel (1:3) zeigte der SV seine bislang schwächste Saisonleistung. „Wir haben daher noch eine Rechnung offen und wollen im Rückspiel jetzt ein anderes Gesicht zeigen“, so Kasparetti. Dass die Gäste im Abstiegskampf stecken, wundert den neuen Trainer: „Sie haben exzellente Spieler und sind technisch sehr stark“ Mit einem Erfolg können sich die Ameranger, die trotz ihres guten Tabellenplatzes (6.) nur vier Punkte vor dem Relegationsplatz liegen, sich etwas absetzen können. Türkspor hat mit Yasin Temel, der nun beim SB Rosenheim in der Bayernliga für Furore sorgt, einen wichtigen Spieler verloren, der nicht gleichwertig ersetzt werden kann. Angesichts der schwierigen Vorbereitung mit wenigen Balleinheiten wissen die Gäste auch noch nicht so richtig wo sie stehen, mit einem Sieg könnten sie aber die Ameranger wieder in den Abstiegskampf mit hinein ziehen.

FC Grünthal – TSV Buchbach II

Das Spitzenspiel steigt am Samstag in Grünthal. Der Tabellenzweite empfängt den Vierten. FC-Trainer Harald Mandl weiß um den richtungsweisenden Charakter dieser Partie: „Mit einem Sieg können wir uns etwas absetzen.“ Allerdings muss Mandl in der Offensive etwas experimentieren, denn gleich zwei seiner drei Stürmer stehen nicht zur Verfügung. Im Spiel gegen Au zog sich Michael Mittermaier einen Kreuzbandriss zu und wird lange ausfallen. Der erst 18jährige Daniel Werner ist aufgrund seiner Abschlussfahrt mit der Schule nicht mit an Bord. Somit werden die Hoffnungen auf den letzten verbliebenen Angreifer Josef Mayer lasten. Befürchtungen, dass die Buchbacher wieder auf einige Regionalligaspieler zurückgreifen, hegt Mandl indes nicht. „Da die Erste von Buchbach auch Samstag spielt, wird es da wohl keine Riesenverstärkungen für die Zweite geben.“  Bei den Buchbachern sind alle Mann an Deck. „Wir sind gut aufgestellt und fürchten uns nicht vor Grünthal“ sagt TSV-Sprecher Guiseppe Ancora. Mindestens einen Punkt wolle man mitnehmen, im Idealfall aber natürlich auch drei. Nach der Hinspielklatsche mit einem 0:5 sinnen die Gäste auch etwas auf Revanche.

SG Reichertsheim – TSV Bernau

Nach einer eher schwierigen Vorbereitung mit beinahe allen Testspielen auf Kunstrasen weiß die SG Reichertsheim-Ramsau noch nicht so richtig wo sie steht. Die zwei Siege von Au sorgten dafür, dass Trainer Christian Wagenspöck mit seiner Truppe nun „erst einmal nach hinten schauen muss“ und punkten sollte. Personell gibt es keine Ausfälle zu beklagen. Wagenspöck etwartet einen unangenehmen Gegner, der angesichts von acht Zählern Rückstand aufs rettende Ufer fast schon einen dreifachen Punktgewinn benötigt. „Jeder bei uns ist heiß und wir wollen natürlich einen Sieg“ so der Reichertsheimer Coach. Die Bernauer ließen in der Herbstrunde zu viele Punkte liegen. Sie wissen um die Schwere des Klassenerhaltes, werden aber alles in die Waagschale werfen, um den Abstieg irgendwie noch zu verhindern.

SV Oberndorf – TuS Großkaro

Wenn der SV Oberndorf noch einmal in den Aufstiegskampf eingreifen möchte, dann ist ein Sieg gegen Großkaro für die Pongratz-Truppe schon Pflicht. Das weiß auch Gäste-Trainer Hans Nietzold: „Wir gehen als Außenseiter in die Partie, versuchen aber in jedem Spiel zu punkten so natürlich auch in Oberndorf.“ Der TuS muss urlaubsbedingt auf Philip Hörfurter und Thomas Reiner verzichten.

SC Frasdorf – SV Nußdorf

Drei Punkte visiert der SV Nußdorf beim Gastspiel in Frasdorf an, wenngleich Trainer Helmut Betz weiß, dass „die Punkte in Frasdorf immer sehr hoch hängen.“ Nach einer guten Vorbereitung geht man hoch motiviert in die Frühjahrsrunde und will möglichst weiter vorne mitspielen. „Wir müssen aber auch sehen, dass wir den Abstand nach unten vergrößern. Von daher zählt für uns in jedem Fall nur ein Sieg.“ Bei diesem Vorhaben wird Thomas Mühlbauer allerdings zunächst nicht zur Verfügung stehen. Er ist beruflich verhindert und kann erst zur zweiten Halbzeit in Frasdorf sein.

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