Greuther Fürth II - TSV 1860 Rosenheim 2:2

Nach der Kür nur die halbe Pflicht!

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Sein 2:0 sollte Sicherheit bringen, trotzdem mussten die Rosenheimer mit Danijel Majdancevic noch ein Remis hinnehmen.

Fürth - Alles sah nach einer Wiederholung der Ereignisse aus: Im Hinspiel brachte das Kleeblatt den Rosenheimern schon Glück, auch im Rückspiel sorgte Linner mit seinem Treffer für eine Führung. Doch auch ein weiteres Tor der Sechziger reichte nicht.

Heimsieg Nummer 1, am nächsten Tag der Wiesn-Start auf dem Rosenheimer Herbstfest. Der TSV 1860 glänzte an diesem Freitagabend im späten August 2016 - ein Dreier auch im Ronhof zu Fürth war das sicher nicht unrealistische Ziel des Aufsteigers.


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Allerdings musste man auch beachten, nach dem Dreifacherfolg am vergangenen Sonntag gegen den FC Bayern ist dieser TSV 1860 spätestens der ganzen Liga ein Begriff. Unterschätzen wird das Team von Tobias Strobl niemand mehr!


In Fürth allerdings spielte zuerst wieder nur ein Team - es waren die Rosenheimer. Danijel Majdancevic gleich mit zwei guten Chancen, die ersten Bestandsaufnahmen verfehlten das Gehäuse der Franken aber noch. Anders in der elften Minute:

Schon wieder trifft Linner gegen Fürth

Im Strafraum der Kleeblättler landete das Leder bei Korbininan Linner, der Torschütze aus dem Hinspiel zeigte erneut seine Kaltschnäuzigkeit, er netzte souverän für den TSV ein. Ein perfekter Start für Sechzig.

Die Gäste mächtig aktiv am Samstagnachmittag im altehrwürdigen Ronhof, die vor dem Spieltag auf Rang 14 positionierten Hausherren konnte anfangs nicht wirklich mithalten. Nach der Pause lief es nicht wirklich besser für die Spielvereinigung.

Josip Tomic setzte Rosenheims Offensiv-Fachmann Majdancevic schön in Szene, diesmal hatte der Futsal-Nationalspieler keine Probleme, den Kaster zu treffen. Sebastian Mielitz im Tor von Greuther Fürth konnte das 0:2 nicht verhindern (49.).

Respektabel, trotzdem ärgerlich

Eigentlich sollte das nun reichen - ein komfortabler Vorsprung für die Rothosen! Doch das Kleeblatt gab sich noch nicht auf, Mrkonjic verkürzte in der 67. Minute, drei Minuten vor Ende der offiziellen Spielzeit sogar noch der Ausgleich:

Benedikt Kirsch stocherte das Leder in den Kasten von Dominik Süßmaier, nachdem zuvor der Ball schon an den Pfosten klatschte. Da war es das 2:2, nur ein Punkt, obwohl doch satte drei möglich gewesen wären.

Sicherlich ist ein Punkt als Aufsteiger in Fürth respektabel, aber gerade mit der Führung im Rücken hätte es das Maximum werden können - ärgerlich ist es halt. Trotzdem ist und bleibt die Truppe von Coach Strobl voll im Plan - daran ändert auch dieses Remis nichts.

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