Vorschau: TSV 1860 Rosenheim - SpVgg Greuther Fürth II

Englische Woche: SpVgg Greuther Fürth II zu Gast in Rosenheim

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Robert Mayer, Co-Trainer beim TSV 1860 Rosenheim

Rosenheim - Zur Nachholpartie vom neunten Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Dienstag, um 19 Uhr, die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth im heimischen Jahnstadion zu Gast.

Nach der tollen Aufholjagd und dem 2:2-Unentschieden aus dem Spiel gegen das Topteam vom 1. FC Schweinfurt am letzten Freitag, werden die Strobl-Schützlinge sicherlich mit breiter Brust in die Partie gegen die Zweitvertretung der SpVgg Greuther Fürth gehen. Aber für diese famose und wahrlich bemerkenswerte Leistung von vor ein paar Tagen gibt es gegen die Franken keine weiteren Punkte mehr für die Heimelf. Es wird wieder ein anderes Spiel mit einem anderen Verlauf werden, hundert Prozent Einsatz sind von den Rothemden wie üblich gefordert. Denn nur so kann der aktuell gute Lauf fortgesetzt werden.

„Wir brauchen sicherlich erneut eine bärenstarke und über 90 Minuten voll konzentrierte Leistung, um gegen Fürth was Zählbares holen zu können“, ist sich auch Co-Trainer Robert Mayer sicher. Das Team von Gäste-Trainer Timo Rost belegt derzeit mit 14 Zählern - und damit nur einem Punkt weniger als der TSV 1860 - den elften Tabellenplatz. Das Torverhältnis von lediglich 9:9 Toren lässt auf eine schwer zu knackende Defensive, aber im Gegenzug auch bis dato nicht unbedingt von treffsicheren Angreifern schließen.

Rosenheim hat sich in der Liga etabliert

„Fürth wird vermutlich spielerisch auf gehobenem Niveau agieren, das kann uns durchaus entgegenkommen“, vermutet der zweite Mann auf der Kommandobrücke der Innstädter. Bei der letzten Begegnung beim Ligaprimus TSV 1860 München mussten sich Kapitän Alexandros Kartalis und Co. nur knapp mit 0:1 geschlagen geben. Schon dieses Resultat allein zeigt welche Qualitäten in der Mannschaft aus Franken stecken müssen. Aber diese können auch die Mannen um Kapitän Georg Lenz vorweisen und das sicherlich nicht zu knapp.

Nicht erst seit der spektakulären Punkteteilung gegen die „Schnüdel“ aus Unterfranken werden die Jungs von Trainer Tobias Strobl und dessen Co. Robert Mayer ganz anders wahrgenommen als über weite Strecken der letzten Saison, in der man noch als farbloser Aufsteiger galt. Zu dem damals schon vorhandenen unbändigen Willen, Einsatz und der Leidenschaft, kommt mittlerweile auch eine enorme spielerische, technische und taktische Weiterentwicklung hinzu. Man ist keine Graue Maus mehr in der Liga und hat sich großen Respekt bei den Gegnern erarbeitet bzw. erspielt. Vor allem, wenn man die überschaubaren Möglichkeiten sieht und was im Endeffekt daraus gemacht wird ist das schon sensationell.

Kräftezehrende Wochen für die Rothemden

Jedoch als oberstes Ziel gilt nach wie vor der Nichtabstieg, alles andere wäre zu vermessen. Derzeit beträgt trotz der guten Serie der Abstand zum ersten Relegationsplatz nur vier Zähler, man kann also die Situation schon sehr realistisch in den Reihen der Gastgeber einschätzen. Die Kombination der beiden Trainer sowie der Mannschaft ist sehr fruchtend und erfolgreich, die konstante Weiterentwicklung über einen derart kurzen Zeitraum ist außergewöhnlich.

Aber trotz allem ist jede Partie in dieser hochklassigen Regionalliga wieder eine neue Herausforderung, die man mit großem Respekt und Demut vor jedem Gegner anpacken muss. Zudem gehen die vielen Begegnungen mit etlichen Englischen Wochen - inklusive Toto-Pokal - auf Dauer schon an die Substanz der 60er Truppe. Dieser möglichen Problematik kann der TSV aber durch einen mittlerweile auch in der Breite qualitativ gut aufgestellten Kader nahezu ohne größere Bauchschmerzen aus dem Weg gehen.

Bis auf Matze Heiß und Michi Wallner keine Ausfälle

„Wir können aus dem Vollen schöpfen, bis auf die Langzeitverletzten Matze Heiß und Michi Wallner stehen uns alle Mann am Dienstag zur Verfügung. Es kann aber gut sein, dass wir gegen Fürth ein wenig rotieren und dem ein oder anderen, der zuletzt nicht so viel Spielzeit bekommen hat, eine Chance von Beginn an geben werden, denn am Samstag schon steht die nächste schwere Partie in Eichstätt an“, so Mayer.

Egal, wen die beiden Verantwortlichen auf den Rasen schicken werden, die elf Spieler, die am Dienstagabend um 19 Uhr im Jahnstadion von Beginn in ihren Rothemden auflaufen, werden sich wie üblich zerreißen, um möglichst alle drei Punkte gegen sicherlich spielerisch hervorragende und ambitionierte Gäste aus Fürth einfahren zu können. Sie wollen ihren Ruf als Mentalitätsmonster unbedingt bestätigen und weiter für Furore in der Liga sorgen.

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Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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