Vorbericht: 1.FC Schweinfurt 05 - TSV Buchbach

Buchbach zu Gast bei Mannschaft der Stunde

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Darf trotz der Ampelkarte im Pokal in Schweinfurt wieder mitwirken: Buchbachs Mittelfeldmotor Aleksandro Petrovic.

Nur drei Tage nach dem Pokal-Aus gegen den FC Memmingen muss der TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga erneut ran: Die Rot-Weißen gastieren am Samstag um 14:00 Uhr beim 1. FC Schweinfurt, der keines der zehn Rückrundenspiele verloren hat und damit die Mannschaft der Stunde ist. Für den TSV ist es das sechste Spiel innerhalb von drei Wochen.

„Kompliment an Trainer Gerd Klaus und Manager Dieter Kurth, der ja selber ein echter Trainerfuchs ist“, lobt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter die sportliche Führungsriege der Schnüdel. Immerhin standen die Schweinfurter noch im Oktober ganz unten in der Tabelle und sind jetzt auf dem besten Weg zum Klassenerhalt. Aber auch die Buchbacher sind bislang in der Rückrunde deutlich erfolgreicher als in den ersten zehn Saisonspielen: Fünf Siege und drei Unentschieden stehen den beiden Niederlagen gegen Burghausen in Ingolstadt gegenüber, insofern ist der Klassenerhalt bei 38 Punkten auch so gut wie in der Tasche.

Bobenstetter hadert mit den Schiedsrichtern

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„Wir sind wieder auf dem besten Weg zu einer sensationellen Saison. Das haben wir uns alles hart erarbeitet. Wir haben nicht geschenkt bekommen“, spielt Bobenstetter auf die Tatsache an, dass seine Mannschaft im Hinspiel gegen Schweinfurt (1:0) den letzten Elfmeter bekommen hat. Dass die Fernsehbilder dann oft ganz andere Sachverhalte zu Tage fördern, steht auf einem ganz anderen Blatt. Bobenstetter: „Wir wollen ja auch nichts geschenkt, aber erstaunlich ist es schon, wenn man ein halbe Saison lang überhaupt keinen Elfmeter zugesprochen bekommt.“

Oder aber, wie am Mittwoch gegen Memmingen, 65 Minuten in Unterzahl spielen muss, weil der Schiedsrichter auf Gelb-Rot entscheidet. „Jetzt hacken viele auf Aleks Petrovic rum, dabei war es gar kein Foul. Das ist für die Mannschaft schon bitter, weil sie sich so viel vorgenommen hatte und mit zehn Mann einen unglaublichen Kampf abgeliefert hat“, sagt der Buchbacher Trainer, der nach dem Spiel Pokalspiel eine Grabesruhe in der Kabine erlebt hat: „Die Spieler haben keinen Ton mehr von sich gegeben. So kaputt waren sie. Psychisch und physisch.“

Buchbacher gehen auf dem Zahnfleisch

Die Gelb-Rote Karte aus dem Pokal hat allerdings - anders als in früheren Jahren - keine Auswirkungen auf die Regionalliga, so dass Petrovic heute in Schweinfurt wieder ran darf. Das Unterzahlspiel hat natürlich zusätzliche Körner gekostet, die den Buchbachern am Samstag beim sechsten Spiele binnen drei Wochen fehlen könnten. „Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, wer in Schweinfurt auflaufen wird. Wir werden wahrscheinlich möglichst viele frische Spieler aufbieten und von den Jungs, die am Mittwoch dabei waren, die nehmen, die am stabilsten sind“, so des Trainers Gedanken am Freitag vor dem Abschlusstraining. Bobenstetter gibt sich grundsätzlich aber gewohnt kämpferisch: „Es ist schon schwierig, wenn am sich drei Tage nach so einem Spiel am Samstagmorgen um 8 Uhr in den Bus setzen muss, um nach Schweinfurt zu fahren. Aber Fußball ist immer ein Auf und Ab. Und immer wenn wir am Boden zerstört waren, sind wir wieder aufgestanden.“

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MB

Quelle: rosenheim24.de

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