Allrounder unterschreibt bis 2019 - Stand der Kaderplanungen

Wächter bleibt wacker - wen zieht es zu den Profis?

Stefan Wächter, hier im Duell mit Buchbachs Martin Mayer, trägt auch in den kommenden zwei Jahren das Wacker-Trikot.
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Stefan Wächter(l.), hier im Duell mit Buchbachs Martin Mayer(r.), trägt auch in den kommenden zwei Jahren das Wacker-Trikot.

Burghausen - Nächster Baustein für den Kader der kommenden Spielzeit: Mit Stefan Wächter bleibt ein weiteres Eigengewächs dem Regionalligisten SV Wacker Burghausen erhalten. Der 19-Jährige, der in dieser Saison bislang sieben Mal zum Einsatz gekommen ist, hat einen Vertrag bis Juni 2019 unterschrieben. Der zukünftige Kader bekommt vor allem im Defensivbereich langsam ein Gesicht - doch welche Akteure werden den SV Wacker in Richtung Profibereich verlassen?

Wächter studiert im zweiten Semester Wirtschaftsingenieurwesen an der FH in Rosenheim und absolviert im Rahmen dessen aktuell sein Pflichtpraktikum bei der Wacker Chemie AG. „Wacker Burghausen ist der perfekte Verein für mich, um mein Studium mit dem Fußball zu verbinden. Ich bin überzeugt, dass wir auch in der kommenden Saison eine starke Mannschaft haben werden - und freue mich, weiter ein Teil des Teams zu sein!“.


Wacker baut auf den Allrounder

Der defensive Mittelfeldspieler, der aber auch auf beiden Seitenpositionen verteidigen kann, war der Gewinner der Wintervorbereitung und hat die bisherigen drei Punktspiele des Jahres jeweils von der ersten bis zur letzten Minute bestritten. „Stefan ist ein Spieler, auf den wir in Zukunft bauen!“, freut sich Abteilungsleiter Josef Berger.

Der Rechtsfuß ist bereits der siebte Spieler aus dem aktuellen Regionalliga-Kader, der über die Saison hinaus in Burghausens bleiben wird, dazu kommt noch Innenverteidiger Maxi Pichler aus der U19, der bislang in der Regionalliga noch nicht zum Einsatz gekommen ist.


Zukünftige Defensive nimmt Gestalt an

Mit Keeper Miha Tetickovic (21), Daniel Hofstetter (24), Ajlan Arifovic (18), Christoph Schulz (20), Muhamed Subasic (29) und Wächter ist die Kaderplanung vor allem in der Hintermannschaft schon weit vorangeschritten, wobei ein erfahrener Innenverteidiger sicherlich noch eine wünschenswerte Option wäre. Handlungsbedarf gibt es dagegen auf jeden Fall noch im Mittelfeld und im Angriff, in dem bislang nur Christoph Popp einen über die Saison hinaus laufenden Vertrag besitzt.

Die Verantwortlichen beim derzeitigen Tabellenfünften gehen davon aus, dass nach Wächter noch einige weitere Spieler bleiben werden. „Mit dem einen oder anderen Spieler sind wir schon recht weit, da geht es in erster Linie noch um Arbeits- und Ausbildungsplätze.“, so Robert Hettich, der in die Gespräche eng eingebunden ist.

Kindsvater, Tsoumou und Eiban werden wohl gehen

Eher auf Abschied stehen die Zeichen bei Spielern, die weiterhin Profi bleiben wollen: So dürfte es nach den bisherigen Weiterverpflichtungen für Dominik Weiß und Moritz Moser nicht so gut aussehen. Benjamin Kindsvater liegen dem Vernehmen nach mehrere Angebote vor, Angreifer Juvhel Tsoumou und Keeper Alex Eiban sehen ihre Zukunft wohl auch eher bei anderen Vereinen im Profigeschäft - sie wollen weiter von Beruf Fußball spielen.

Grundsätzlich wird der Verein, der parallel Gespräche mit möglichen Neuzugängen führt, keine Spieler wegschicken. Vielmehr geht es darum, ob die Spieler unter veränderten Vertragsbedingungen bereit sind, weiter für Burghausen zu spielen. Schließlich muss der Verein ja finanziell abspecken.

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Michael Buchholz

Quelle: rosenheim24.de

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