SV Wacker wieder im Training

Trainingsauftakt in Burghausen - die Spieler wollen angreifen!

Zusammenhalten, angreifen und somit neue Euphorie entfachen wollen vorerst die Kicker des SV Wacker Burghausen, der sich zukünftig keinen Vollprofi-Fußball mehr leisten kann.
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Zusammenhalten, angreifen und somit neue Euphorie entfachen wollen vorerst die Kicker des SV Wacker Burghausen, der sich zukünftig keinen Vollprofi-Fußball mehr leisten kann.

Burghausen - Nach fast siebenwöchiger Pause sind die Regionalliga-Fußballer des SV Wacker Burghausen am vergangenen Wochenende wieder ins Training eingestiegen und bereiten sich auf den Frühjahrsauftakt am 3. März in Schweinfurt vor. Nach Besprechung, gemeinsamem Frühstück und Besuch eines Fanturniers in Mehring stand bei frostigen Temperaturen am Nachmittag die erste Einheit auf dem Kunstrasen in Lindach auf dem Programm - am Montag geht es mit einem Laktattest weiter.

Was erfreulich ist: Alle Lizenzspieler konnten am Samstag beim Trainingsauftakt mitwirken, auch die lange verletzten Christoph Burkhard und Benjamin Kindsvater waren wieder dabei. Allerdings hat sich Moritz Moser bei einem Zweikampf eine Verletzung des Sprunggelenks zugezogen und wird in den nächsten Tagen passen müssen.


Burkhard und Kindsvater an Bord - Moser muss pausieren

„Es sieht nach einer Kapselverletzung aus, da müssen wir aber noch die genauen Untersuchungen abwarten. Natürlich hoffen wir, dass Moritz möglichst bald wieder einsteigen kann“, sagt Trainer Uwe Wolf, dessen erster Eindruck positiv war: „Die Jungs haben sich in sehr guter körperlicher Verfassung präsentiert, keiner hatte zu viele Kilos auf den Rippen. Nach dem sehr positiven Laktattest vor der Winterpause haben wir ja den Spielern individuelle Trainingspläne mitgegeben, wenn die Ergebnisse des Tests vom Montag vorliegen, wird man genau wissen, wie gut die Spieler ihre Pläne abgearbeitet haben.“.

Auch der stellvertretende Vereinsvorsitzende Dr. Thomas Frey hat die Spieler am Samstag zum Trainingsauftakt begrüßt und dabei die Gelegenheit genutzt, um auch vor versammelten Mannschaftskreis die Entscheidungen vom Dezember letzten Jahres noch einmal zu kommunizieren: „Wir haben ja mit allen Spielern schon einzelne Gespräche geführt, wollten aber explizit die Chronologie der Ereignisse nachzeichnen und die Gründe darstellen, warum wir die Entscheidungen so getroffen haben.“.


Verein kommuniziert nochmals Entscheidung gegen Profi-Fußball

Anfang Dezember mussten ja die Verantwortlichen im Burghauser Fußball das Ende des Profifußballs verkünden - konkrete Entscheidungen, welche Spieler über die Saison hinaus in Burghausen bleiben werden, gibt es derzeit noch nicht. „Wir haben bereits viele gute Gespräche geführt und wollen in den nächsten Wochen die nächste Runde einläuten. Ich habe auch allen Spielern angeboten, ihnen noch mal in einem persönlichen Gespräch die aktuelle Situation darzulegen“, so Frey.

„Die Mannschaft hat die traurige Entscheidung vom Dezember sehr gut angenommen. Da sieht man wieder einmal den guten Charakter der Spieler“, sagt Wolf, der zum Trainingsstart „leuchtende Augen“ gesehen hat: „Wir alle sind froh, dass es wieder losgeht und wollen in den verbleibenden 13 Spielen und im Totopokal voll angreifen.“.

Mannschaft will angreifen - vorerst keine personellen Veränderungen

Auch Kapitän Burkhard hatte bereits vor einigen Tagen erklärt, dass sich die Truppe auf keinen Fall hängen lassen wolle und sich in der Tabelle weiter verbessern wolle. „Ob es dann tatsächlich noch auf Platz zwei oder drei hochgeht, muss man abwarten, aber ich habe mich am Samstag ausdrücklich bei Burkhard für seinen Appell bedankt!“, so Frey. Wie Wolf geht auch Frey davon aus, dass es innerhalb der aktuellen Transferperiode, die ja noch bis 31. Januar läuft, keine personellen Veränderungen geben wird.

Das erste Testspiel steht am kommenden Samstag um 16 Uhr bei Austria Salzburg auf Kunstrasen auf dem Programm. Wolf: „Wir werden bis dahin schon ordentlich Gas geben, aber die Verletzungsgefahr ist bei den Temperaturen immer groß - darauf werden wir achten und vor allem die Spieler, die jetzt nach ihrer Verletzung zurückgekommen sind, fast wie rohe Eier behandeln. Da werden wir kein Risiko eingehen.“.

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Michael Buchholz

Quelle: rosenheim24.de

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