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Wacker-Traum lebt: Sieger der Trostrunde

„Sind verdient weitergekommen“: Drei Siege trennen Burghausen noch vom DFB-Pokal

Bilder vom Ligapokal-Spiel zwischen dem SV Wacker Burghausen und dem SV Viktoria Aschaffenburg.
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Der SV Wacker Burghausen muss noch dreimal gewinne, um in den DFB-Pokal einzuziehen.

Der Traum vom DFB-Pokal ist beim SV Wacker Burghausen noch nicht ausgeträumt. Nach dem Einzug in das Viertelfinale des Toto-Pokals durch den 2:1-Sieg gegen den 1. FC Schweinfurt, fehlen dem Team von Trainer Leo Haas noch drei Siege. „Man kann unglaublich stolz sein auf die Mannschaft“, betont Wacker-Geschäftsführer Andreas Huber.

Burghausen - Trostrunde erfolgreich überstanden: Mit einem 2:1-Erfolg am Dienstagabend bei Drittliga-Aspirant 1. FC Schweinfurt 05 hat sich der SV Wacker Burghausen für das Viertelfinale im bayerischen Toto-Pokal qualifiziert und trifft dort voraussichtlich am 19. Juni um 14 Uhr auf den VfB Eichstätt, der das Liga-Pokalfinale gegen die SpVgg Bayreuth mit 0:3 verloren hat.

Wacker-Geschäftsführer Huber: „Wir sind verdient weitergekommen“

Drei Siege trennen Burghausen jetzt noch vom DFB-Pokal. „Mit dem Einzug in den Toto-Pokal haben wir unser Minimalziel erreicht“, so Burghausens Geschäftsführer Andreas Huber.  

Dass ein Eigentor von Schweinfurts Nico Pfarr die Partie in der Nachspielzeit zugunsten der Salzachstädter entschieden hat, ist für Huber kein Makel: „Wir sind verdient weitergekommen. Wenn man so zurückkommt, so viel Mentalität reinhaut, dann kann man von einem verdienten Sieg sprechen. Wir haben das dann auch super über die Zeit gebracht, obwohl Schweinfurt immer überlegener geworden ist. Man kann unglaublich stolz sein auf die Mannschaft.“

Die 500 Zuschauer sahen eine abwechslungsreiche und spannende Partie

In der hektischen Schlussphase der schnellen und sehenswerten Begegnung hatte zunächst Adam Jabiri per Foulelfmeter die Wacker-Führung durch Christoph Maier aus der 65. Minute egalisiert. Zum Thema Strafstoß und der roten Karte gegen Philip Walter, der sich lediglich ein Kopfballduell mit Jabiri geliefert hat, erklärt Huber: „Aus unserer Sicht war das eher ein Stürmerfoul, auch wenn man es neutral formuliert, war das eine unglückliche Entscheidung. Aber so ist der Fußball.“

Wacker war in der ersten Viertelstunde die tonangebende Mannschaft, danach konnte sich das Team von Trainer Tobi Strobl immer besser in Szene setzen, so dass die 500 Zuschauer eine abwechslungsreiche und spannende Partie sahen, in der es zahlreiche Torraumszene zu bestaunen gab und in der am Ende die Emotionen hochgingen. Immer wieder standen FC-Keeper Jan Reichert und Wacker-Goalie Markus Schöller im Brennpunkt, beide Schlussmänner hielten ihre Mannschaften mit tollen Paraden lange im Spiel.

Die Verantwortlichen in Burghausen sehen „eine Entwicklung bei der Mannschaft“

„Das war wirklich schön anzusehen, weil beide Mannschaften nicht nur gekämpft, sondern immer wieder versucht haben, auch unter Druck spielerische Lösungen zu finden. Das war eine richtig gute Mischung“, fand Huber großen Gefallen am Geschehen im Willy-Sachs-Stadion und sah sich durch Leo Haas bestätigt: „Auch unser Trainer war super zufrieden. Nicht nur wegen des Sieges, sondern auch weil er eine Entwicklung bei der Mannschaft gegenüber den ersten Spielen gesehen hat.“

Dass im Kader Qualität stecke, hätten die Verantwortlichen immer gewusst. Und diese Qualität haben die Wacker-Kicker am Dienstagabend über weite Strecken auf den Platz gebracht. „Am Ende hat man dann schon gesehen, dass beide Teams müde geworden sind“, so Huber.

Eineinhalb Wochen haben die Jungs um Kapitän Christoph Schulz jetzt Zeit, um zu regenerieren und sich auf Eichstätt vorzubereiten. Lag die Favoritenrolle am Dienstag eindeutig bei Schweinfurt, so erwartet Huber gegen Eichstätt eine offene Partie: „In einem Spiel kann so viel passieren. Das hat man heute gesehen. Deshalb gibt es da auch keinen Außenseiter oder Favoriten.“

Die Daten zum Spiel

1. FC Schweinfurt 05: Reichert – Pfarr, Yarbrough, Rinderknecht (64. Maier) – Cekic, Fery (64. Suljic), Böhnlein, Ramser (67. Adlung), Laverty – Marinkovic, Pieper (64. Thomann). Trainer: Strobl

SV Wacker Burghausen: Schöller – Schulz, Hingerl, Walter, Reiter – Spanoudakis, Ade – Maier, Agbaje (84. Leipold), Helmbrecht – Bachschmid (86. Ammari). Trainer: Haas.

Tore: 0:1 Maier (65.), 1:1 Jabiri (90., Foulelfmeter), 1:2 Pfarr (90. + 1, Eigentor)

Schiedsrichter: Pflaum (SV Dörfleins)

Zuschauer: 500 (ausverkauft)

Gelb: Fery, Pieper / –

Besondere Ereignisse: Rot gegen Burghausens Walter (89.) wegen Torverhinderung.

MB

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