Sport1-Kommentator sorgt für Verwirrung

Schellenberg unzufrieden? Das sagt Wacker Burghausen zu den Gerüchten

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Wolfgang Schellenberg hat noch bis Sommer 2020 einen Vertrag bei SV Wacker Burghausen.

Burghausen - Beim Auswärtsspiel des SV Wacker Burghausen beim 1. FC Schweinfurt, das live auf Sport1 übertragen wurde, kam nicht nur einmal das Gerücht auf, Wacker-Trainer Wolfgang Schellenberg wäre unzufrieden in Burghausen. Was ist dran an den Gerüchten? Nun hat sich Burghausens Teammanager zu Wort gemeldet.

Im Rahmen des 3:2-Auswärtssiegs des SV Wacker Burghausen beim 1. FC Schweinfurt sorgte Sport1-Kommentator Oliver Forster immer wieder für Verwirrung. Der 51-Jährige sprach von anstehenden Vertragsverhandlungen, wollte wissen, dass Schellenberg in Burghausen nicht zufrieden sei und tischte noch einige verwirrende Geschichten auf. Dies wiederum führte zu lebhaften Diskussionen in den sozialen Netzwerken. So schreibt ein User beispielsweise: "Stellt euch mal vor, ihr trainiert eine gute Mannschaft, die eigentlich recht erfolgreich in der laufenden Saison ist, aber im Winter und zum Saisonende werden dir die besten Spieler aus Kostengründen weggenommen, bzw sogar verschenkt und nicht gleichwertig ersetzt. Irgendwann ist einfach eine Grenze erreicht, wo es nicht mehr geht."


"Da kann es schon mal vorkommen, dass er enttäuscht ist"

Fakt ist freilich: Schellenberg hat einen gültigen Vertrag bis 30. Juni 2020 und beschäftigt sich seit Wochen intensiv mit der Zusammenstellung des Kaders für die kommende Spielzeit. Aus welchen Quellen Forster seine "Informationen" bezogen hat, ist unklar, der Verein wollte sich zu den Kommentaren zunächst nicht äußern, war aber über die aufgekommene Unruhe alles andere als glücklich.

Nun hat sich Teammanager Karl-Heinz Fenk doch zu Wort gemeldet. Der 51-Jährige weiß demnach nichts von einem unzufriedenen Trainer. "Am liebsten hätte ich seine (Forsters, Anm. d. Red.) Nummer gegoogelt und ihn angerufen." Und weiter: "Unser Chefcoach und Co-Trainer Ronald Schmidt machen einen sensationellen Job. Ich stehe mit Wolfgang täglich mehrmals in Kontakt, auch wegen der Kaderplanung. Da fallen die unterschiedlichsten Namen und es sind auch Spieler dabei, die wir uns nicht leisten können. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Trainer enttäuscht ist. Aber das ist ja eine ganz normale Sache."


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dg/MB

Quelle: rosenheim24.de



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