Vorschau: SpVgg Bayreuth - SV Wacker Burghausen

Wacker erwartet in Bayreuth ein Duell auf Augenhöhe

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Könnte nach zweimonatiger Verletzungspause wieder in der Startelf stehen: Routinier Christoph Buchner.

Bayreuth - Der 2:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg II hat dem SV Wacker Burghausen neues Selbstvertrauen eingeflößt, am Samstag um 14 Uhr will die Elf von Trainer Wolfgang Schellenberg bei der punktgleichen SpVgg Bayreuth nachlegen und am 13. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern zumindest mit einem Punkt im Gepäck die Heimreise antreten.

„Ein Punkt wäre schon in Ordnung. Natürlich würden wir gerne einen Sieg einfahren, aber bei der Qualität des Gegners kann man auch mal mit einem Unentschieden zufrieden sein. Ich erwarte absolut ein Duell auf Augenhöhe“, sagt Burghausens Teammanager Karl-Heinz Fenk und ergänzt: „Wir sind nicht so vermessen zu glauben, dass wir auf Biegen und Brechen ganz vorne angreifen können, nur weil wir in der letzten Saison auf Platz drei abgeschlossen haben. Wir haben eine junge Mannschaft und die Gegner in der Regionalliga sind schließlich nicht vom Baum gefallen.“


"Wir erwarten ein aggressives und bissiges Bayreuth"

Dass die Bayreuther über kurz oder lang zurück in den Profi-Fußball wollen, ist kein Geheimnis und hätte das Team von Trainer Timo Rost nicht einen Fehlstart mit zwei Niederlagen hingelegt, stünden die Oberfranken auch auf einem absoluten Spitzenplatz. Nach einer Serie von neun Spielen ohne Niederlage hat die SpVgg Bayreuth am vergangenen Wochenende beim 0:2 in Fürth erstmalig wieder eine Niederlage zur Kenntnis nehmen müssen, möchte aber sofort in die Erfolgsspur zurück und den vierten Heimsieg der laufenden Saison feiern. „Wir erwarten ein aggressives und bissiges Bayreuth, das die Niederlage gegen Fürth schnell wieder ausbessern will. Wir müssen uns aber hauptsächlich auf unsere Stärken konzentrieren und unser Spiel durchziehen“, so Fenk, der das 2:0 gegen Nürnberg II als „überragende Reaktion“ auf die Pleite in Illertissen bezeichnet und explizit die Aufstellung von Schellenberg lobt: „Das hat zu 100 Prozent gepasst. Hut ab!“

Buchner zurück im Kader

Ein Wiedersehen gibt es für Gäste gleich mit mehreren Ex-Burghausern, die allesamt der Offensivabteilung angehören Kapitän Ivan Knezevic (4 Tore) bestreitet bereits seine dritte Saison bei den Oberfranken, Christoph Fenninger (5) ist im Vorjahr via Ingolstadt und Saarbrücken nach Bayreuth gekommen. Beide sind absolute Stammkräfte, dagegen haben sich Sascha Marinkovic (1) und Tim Sulmer (1) noch nicht fix etabliert, allerdings herrscht im Angriff mit Anton Makarenko (6) und dem Ex-Rosenheimer Markus Einsiedler auch ein Überangebot.


22 Tore haben die Bayreuther bislang erzielt, die Gäste haben es immerhin auf 18 Treffer gebracht, stellen aber bei 14 Gegentoren die bessere Defensive. In der fehlt weiterhin Lukas Aigner wegen seiner Rotsperre, dafür kehrt Christoph Buchner nach seiner zweimonatigen Verletzungspause in den Kader zurück und könnte nach seiner guten Leistung beim 6:1-Testsieg gegen Ampfing auch in der Startaufstellung stehen. Empfohlen hat sich auch Dreifach-Torschütze Thomas Winklbauer, allerdings ist ja auch bei Burghausen das Angebot an Angreifern nicht gerade dürftig, zumal ja auch Felix Bachschmid nach abgesessener Sperre wieder ins Team drängt. Weiterhin fehlen die Langzeitverletzen Marius Duhnke und Christoph Schulz, Eymen Brahim befindet sich im Aufbautraining.

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Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

Quelle: rosenheim24.de



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