Vorschau: SV Wacker Burghausen - Türkgücü München

Montagsspiel: Wacker erwartet Türkgücü im Sport1-Live-Spiel

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Hat seine Gelbsperre verbüßt: Burghausens Mattias Stingl.
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Burghausen - Erst am Montag trägt des SV Wacker Burghausen die Partie des 14. Spieltages in der Fußball-Regionalliga Bayern gegen Türkgücü München aus, Anpfiff in der Wacker-Arena ist um 20.15 Uhr. Das Duell zwischen dem Dritten der Vorsaison und dem aktuellen Tabellenzweiten wird von Sport1 live übertragen.

Zu einem Wiedersehen kommt es dabei mit Stefan Wächter und Franco Flückiger, die ja beide noch in der vergangenen Saison das Wacker-Trikot getragen haben, aber seit Sommer für den ambitionierten Aufsteiger auflaufen. Lief der Wechsel von Wächter noch weitgehend geräuschlos ab, so gab es um den Transfer von Flückiger doch einige Missstimmungen, löste der Keeper doch seinen Vertrag in Burghausen auf, um seine Heimat zurückzukehren, ehe das Angebot von Türkgücü eintraf und Flückiger umdisponierte. Auch wenn inzwischen etwas Gras über die Sache gewachsen ist und Keeper Egon Weber zu einem äußerst zuverlässigen Nachfolger im Wacker-Gehäuse avancierte, dürfte der Empfang der Wacker-Fans frostig ausfallen. Mit Marco Holz, der bis 2014 für Burghausen spielte und via Cottbus und Saarbrücken zu Türkgücü kam, wird sogar noch ein dritter Spieler mit Wacker-Vergangenheit am Montag an alter Wirkungsstätte auflaufen.

Türkgücü für Schellenberg der "klare Titelfavorit"

Auch Türkgücü-Sportdirektor Robert Hettich ist in Burghausen ein bekanntes Gesicht, war der der 44-Jährige doch von Ex-Trainer Uwe Wolf vor einigen Jahren als Teammanager an die Salzach geholt worden, ehe er im Sommer 2018 beim damaligen Bayernligisten Türkgücü einstieg und dort zur laufenden Saison Reiner Maurer als Trainer holte. Beide sind ja alte Weggefährten von Burghausens Trainer Wolfgang Schellenberg aus gemeinsamen Tagen beim TSV 1860 München. Kontakt hatte Schellenberg in den letzten Jahren aber weder mit Hettich noch mit Maurer, er attestiert dem Duo zwar hervorragende Arbeit, stellt aber auch klar: „Sie haben einen Wahnsinns-Kader zusammengestellt, da wurde aber auch wahnsinnig viel Geld in die Hand genommen, um Spieler von anderen Vereinen mit allen Mitteln abzuwerben. Für mich ist Türkgücü der klare Titelfavorit, deswegen hat es mich gewundert, dass Türkgücü einige Startprobleme hatte. Ich bin der Meinung, dass Türkgücü sogar mit Abstand vorneweg marschieren müsste.“

Die Hausherren, die zuletzt zwei Siege vor eigenem Publikum gefeiert haben und in Bayreuth ein 0:0 verbuchen konnten, müssen weiterhin neben den Langzeitverletzten Marius Duhnke und Christoph Schulz auf Rotsünder Lukas Aigner verzichten, Matthias Stingl kehrt hingegen nach abgesessener Gelbsperre in den Kader zurück. „Dass die Partie erst am Montag ist, kommt uns ein wenig gelegen. Wir haben einige erkrankte Spieler, die noch ein paar Tage Regeneration benötigen. Bis zum Spiel sollten aber alle wieder fit sein“, so Schellenberg, der eine ebenso flotte wie interessante Begegnung erwartet: „Ich gehe davon aus, dass Türkgücü das Heft schnell in die Hand nehmen will. Wir werden uns aber auch nicht verstecken und wollen mit unserer spielerischen Qualität dagegenhalten.“

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dg/MB

Quelle: rosenheim24.de

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