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Im Pokal-Hit gegen den Drittligisten

Bruckmühl verkauft sich teuer - starker Auftritt gegen Haching

Bruckmühls Captain Maxi Gürtler und sein Team zeigten gegen Leopold Krüger und Drittligist SpVgg Unterhaching eine bärenstarke Leistung!
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Bruckmühls Captain Maxi Gürtler(l.) und sein Team zeigten gegen Leopold Krüger(r.) und Drittligist SpVgg Unterhaching eine bärenstarke Leistung!

Bruckmühl - An einem bestens organisierten Fußballabend im Mangfallstadion zeigte der heimische Kreisligist SV Bruckmühl vor 850 Zuschauern eine glänzende Leistung - und schaffte es im Bayerischen Verbands-Pokal gegen den haushohen Favoriten und Wiederaufsteiger in die 3.Liga SpVgg Unterhaching in manchen Momenten sogar spielerisch zur Geltung zu kommen. Das brachte dem SVB, der am Ende zwar klar verlor - aber lange nicht so hoch, wie mancher erwartet hatte - jede Menge Anerkennung von Seiten des gegnerischen Trainers und des Publikums.

Im Spiel der Kreisliga-Amateure aus Bruckmühl gegen die 3.Liga-Profis aus Unterhaching war eines schon kurz nach Anpfiff klar – und sollte sich auch über die kompletten 90 Minuten nicht ändern: Die Gastgeber spielten frisch, fromm, fröhlich, frei drauflos – und teilweise mit. Die Akteure des SVB hatten keinerlei Angst vor denen des Ex-Bundesligisten und dessen logischer Überlegenheit.

Bruckmühl ohne Muffensausen - gut organisiert und mutig

Im Gegenteil: Ohne volle Hosen machten sich die Bruckmühler daran, sich nicht über die komplette Spielzeit hoffnungslos hinten zu verbarrikadieren und alles ausschließlich irgendwie wegzubolzen – sondern waren durchaus gewillt selbst Fußball zu spielen und immer wieder punktuell zu zeigen, dass auch sie kicken können.

Dazu arbeiteten sie gegen den Ball sehr entschlossen, umsichtig und gut organisiert. Auch die Verschiebebewegungen waren für einen Kreisligisten exzellent. Somit machte der Underdog es dem haushohen Favoriten so schwer, wie er es gemessen an seinen Verhältnissen eben konnte. Das war klasse, das war respektabel – und das ergab ein wirklich nettes, ansehnliches Fußballspiel.

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Mit ganz klaren und deutlichen Vorteilen für die SpVgg, welche nicht anders zu erwarten gewesen waren – aber Bruckmühlern, die mit allem was sie hatten dagegenhielten. Heraus kam dadurch eben nicht nur Einbahnstraßen-Fußball in einer Richtung – sondern dass dieser immer wieder auch durch Entlastungsvorstöße des SVB unterbrochen wurde. Obendrein spielten die Hausherren sehr fair. Das war flott, das war mutig – und das war aller Ehren Wert.

SVB hat Mühe - aber hält aufopferungsvoll dagegen

Die Hachinger ließen von Anfang an Ball und Gegner laufen und den Ball über ihre Ketten zirkulieren. Die schnellen Flügelwechsel und Seitenverlagerungen, sowie die exakten Diagonalbälle, bereiteten – wie hätte es anders sein sollen – dem Kreisligisten natürlich einige Mühen. Da aber die Laufbereitschaft des Underdogs stimmte – und dies übrigens über das gesamte Spiel – schafften es die Bruckmühler trotzdem, sich die ersten zehn Minuten zu behaupten und schadlos zu halten. Auf die ganz einfache Art durchzukommen und Chancen im Minutentakt herauszuspielen – das gab es für die Rot-Blauen hier gegen einen richtig starken SVB, der zudem das Zentrum gut verdichtete und so in torgefährlichen Räumen auch Zugriff erlangte, nicht.

SV Bruckmühl - Unterhaching

BFV-Pokal: SV Bruckmühl - SpVgg Unterhaching
BFV-Pokal: SV Bruckmühl - SpVgg Unterhaching © Beinschuss
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Dann unternahm Bruckmühls Torhüter Johann Brandstetter den Versuch, nach einem Hachinger Angriff das Spiel schnell zu machen. Er schlug den Ball in Windeseile ab, um auszunutzen, dass die Gäste aufgerückt waren. An sich eine lobenswerte Idee – jedoch verloren die Hachinger sowohl auf Höhe der Mittelinie als auch im Anschluss zentral in der Mitte der eigenen Hälfte die Kopfballduelle. Im rechten Halbfeld setzte sich Hachings Stefan Schimmer energisch durch, zog in den Strafraum der Heimelf, legte dort kurz vor der Grundlinie quer – und in der Mitte musste sein Teamkollege Vitalij Lux am Fünfer nur noch zum 0:1 einschieben (10.).

Gegentor hält Bruckmühl nicht davon ab mitzuspielen

Wer jetzt vielleicht gedacht hatte, durch den frühen Gegentreffer, würden die Hausherren einbrechen und der Torreigen der Profielf beim krassen Außenseiter seinen Lauf nehmen, sah sich getäuscht. Die Bruckmühler hielten weiter nach Kräften dagegen, bemühten sich bei eigenem Ballbesitz die Kugel so zielstrebig laufen zu lassen, wie es ging – und vor allem weiterhin dem hochklassigen Gegner so wenige Lücken zu offerieren, wie möglich. Dadurch gelang es ihnen, sich sehr gut zu verkaufen – und weiter zu behaupten. Auch wenn die Dominanz der SpVgg natürlich eklatant war.

In der 23. Minuten wurden die Rot-Weißen erstmals selbst gefährlich: Eine Flanke von Bruckmühls Patrick Kunze von der rechten Außenbahn wurde im Sechzehner von seinem Kapitän Maximilian Gürtler geschickt per Kopf verlängert – und im linken Strafraum ging der von außen eingelaufene Sebastian Marx volles Risiko und nah das Leder aus dem Lauf heraus volley. Er verfehlte den von Korbinian Müller gehüteten Kasten der Hachinger zwar weit – dennoch war das eine richtig gute Aktion vom SVB und brachte diesem berechtigten Szenenapplaus von den mehr als gut besetzten Rängen ein.

Orestis nach genialem Pass von Schimmer mit dem 0:2

Knappe fünf Zeigerumdrehungen darauf profitierte Unterhachings Torschütze Lux von einem der ganz wenigen Abwehrschnitzer der Gastgeber. Er kam in der Folge rechts im Strafraum aus spitzem Winkel frei zum Schuss – und knallte das Spielgerät an die Latte (28.)!

Wenig später folgte der vielleicht schönste Spielzug der Rot-Blauen an diesem tollen Fußballabend. Schimmer initiierte ihn – und er zeigte die ganze vorhandene spielerische Klasse des Drittligisten auf: Aus dem Zentrum heraus las Schimmer die Situation goldrichtig – und spielte das Leder blitzschnell und mit der exakt richtigen Geschwindigkeit durch die Schnittstelle. Für die Verteidigung des Kreisligisten ging das logischerweise viel zu fix, im rechten Strafraum wurde der Ball von der Grundinie diagonal zurückgelegt – und Orestis Kiomourtzoglu versenkte ihn trocken zum 0:2 ins linke untere Eck (35.). Keeper Brandstetter hatte keine Chance.

Marx flankt mustergültig - Müller mit Glanzparade gegen Folger

Doch der SV Bruckmühl konnte das Kontern. Mit Herz, Mut, Leidenschaft – und dem vielleicht schönsten Spielzug der gesamten Partie. Für einige Momente war die Fußballkunst auf Seiten der Hausherren: Von der hinteren rechten Seite der eigenen Hälfte lief das Leder nach Balleroberung flüssig und schnell über mehrere Stationen und das Zentrum bis hinaus auf den linken Flügel zum freien Marx, ohne dass die Unterhachinger dazwischenfunken konnten.

Marx hatte genau die richtige Idee - und brachte eine perfekt geschnittene ganz lange Bogenflanke auf den langen Pfosten. Die wurde zur mustergültigen Vorlage für den hineingesprinteten Anian Folger, der das Leder aus kurzer Distanz volley nahm und fast den Anschlusstreffer erzielt hätte. Doch Müllers Hand zuckte gerade noch heraus – und Hachings Keeper vereitelte die tolle Chance mit einer Glanzparade (40.)! Die klasse Szene hätte wahrhaft ein Tor verdient gehabt – Ovationen des begeisterten Publikums gab es trotzdem.

0:2 und flottes Spiel zur Halbzeit - wer hätte das gedacht?

Mit diesem letzten Highlight und einem gerechten Zwischenstand von 0:2 ging es dann in die Kabinen. Für die Amateure aus Bruckmühl, die sogar ein eigenes herrlich herausgespieltes Tor hätten erzielen können, ein hervorragendes Ergebnis. Klar, die SpVgg hatte auch noch die ein oder andere Chance liegen lassen – aber insgesamt weitaus weniger Möglichkeiten bekommen, als man hätte denken könne. Vor allem die Art und Weise wie die Kicker des SVB hier aufgetreten waren, nötigte eine Menge Respekt ab. Chapeau! A la bonne heure!

Auch wenn die erste Halbzeit viel Kraft gekostet hatte, die Bruckmühler machten auch nach dem Seitenwechsel da weiter, wo sie aufgehört hatten. Effizient, konsequent und mit ganz viel Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die erste Torchance des zweiten Durchgangs gehörte sogar dem SVB, der mit Volldampf aus der Pause kam: Patrick Kunze versuchte es aus der Distanz – und schoss nur knapp am rechten Pfosten vorbei (46.)!

Lux und Steinherr erhöhen Unterhachings Führung

Dann war wieder die SpVgg Unterhaching am Drücker – und an der Reihe: Die Gäste spielten sich über rechts fein durch - und aus dem rechten Halbfeld kam der präzise Steckpass ans rechte Fünfereck. Dort spielte Lux mit einer Körpertäuschung noch SVB-Torhüter Brandstetter aus und legte den Ball anschließend ganz cool an den Bruckmühler Abwehrspielern vorbei zum 0:3 ins Netz (51.).

Ziemlich genau zehn Minuten später legten die Rot-Blauen ihren vierten Treffer nach: Der kurz zuvor in der 56. Minute eingewechselte Thomas Steinherr bekam rechts im Sechzehner das Leder zugespielt - und war blank. Seinen ersten Schussversuch konnte Brandstetter noch mit einem glänzenden Reflex parieren – Steinherr hatte aber das Glück, dass der Abpraller wieder bei ihm landete und er ihn im Nachsetzen zum 0:4 über die Linie schieben konnte (61.).

Bruckmühls Kräfte schwinden - Haching schaltet runter

Natürlich wurden mit zunehmender Spieldauer und schwindenden Kräften die Beine der Bruckmühler schwerer – es war aber weiterhin erstaunlich mit welcher Energieleistung die Kreisliga-Fußballer, die alles aus sich heraus holten, hier bis zum Ende im Rahmen dessen, was ihnen möglich war, Paroli bieten konnten. Das lag aber sicherlich auch daran, dass die Spielvereinigung aus dem Münchner Vorort sie leben ließ und selber etwas den Fuß vom Gas nahm und einige Gänge zurückschaltete.

Hachings Trainer Claus Schromm hatte ohnehin einige Stammkräfte geschont, aber auch bei den Verbliebenen spukte gegen Ende dieser sicherlich brauchbaren „Trainingseinheit“ wohl der ein oder andere Gedanke an das kommende Spiel der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde gegen den 1.FC Heidenheim (Samstag, 15:30 Uhr) im Kopf herum. Das war den Drittliga-Profis nicht zu verdenken – und auch den sich so wacker schlagenden Bruckmühlern sicher nicht unrecht.

Engagierter Auftritt wird mit viel Applaus belohnt

So fiel lediglich noch ein weiterer Hachinger Treffer – und die Mannschaft des SV Bruckmühl konnte, auch wenn ihr leider ein Ehrentreffer verwehrt blieb, hocherhobenen Hauptes vom Feld gehen. Der zur Halbzeit eingewechselte Maximilian Bauer bekam im linken Strafraum der Gastgeber den Ball serviert – und traf von dort per Flachschuss zum 0:5 ins linke untere Eck (73.).

Ein sehenswerter Fußballabend im Mangfallstadion ging zu Ende. Die Vollblut-Amateure hatten wahrlich eine Leistung auf den heimischen Rasen gelegt, auf die sie mit Fug und Recht stolz sein können. Die Bruckmühler waren mega-engagiert aufgetreten – und holten sich nach Schlusspfiff den verdienten kollektiven Applaus des Publikums ab. Das war definitiv allerbeste Werbung für den ambitionierten Amateurfußball. So sahen es im Anschluss übereinstimmend auch die beiden Trainer.

Claus Schromm (SpVgg Unterhaching):

„Die haben das richtig gut gemacht und uns ein gutes Spiel geliefert. Das Drumherum war bestens organisiert – ein richtig gelungener Fußballabend. Klar, haben wir nicht komplett auf Anschlag gespielt - und das hat man phasenweise auch gesehen. Und ich habe natürlich auch einige meiner Spieler geschont, die in den bisherigen Pflichtspielen viele Minuten auf dem Platz gestanden sind. Aber für die anderen war das hier wirklich ein schönes Match, das uns auch etwas gebracht hat. Und für einen Kreisligisten kann man zu Bruckmühl nur sagen – Hut ab! Die haben gute Fußballer in ihren Reihen. Wenn sie über die Saison ihre Leistung abrufen kann – dann kann man mit dieser Mannschaft, glaube ich, noch sehr viel Spaß haben!“

Georg Mülhamer (SV Bruckmühl):

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Und ich denke, das dürfen die Jungs auf sich auch sein. Das ist genau die Art und Weise, wie wir uns als Team präsentieren wollen. Wir wissen, dass wir Fußballspielen können – und wollen das auch zeigen. Und dann kann man auch gegen so einen Gegner einmal mutig sein. Das sind Profis, die sind ohnehin überlegen – aber wenn man nichts zu verlieren hat, darf man sich auch ruhig etwas trauen. Und wenn einem das so gut gelingt, wie uns heute Abend – dann ist man natürlich happy!“

„Wir haben versucht auch nach vorne zu spielen, den ein oder anderen wirklich guten Spielzug gehabt, eine toll herausgespielte Chance zum möglichen 1:2 Anschlusstreffer. Wenn der sitzt, wäre das natürlich noch das i-Tüpfelchen gewesen! Aber auch so kann sich das Ergebnis gegen eine Mannschaft aus der 3.Liga sehen lassen. Vor allem defensiv haben wir es richtig gut gemacht, waren gut organisiert – das gefällt einem als Trainer. Ich hoffe das wir unsere Form für die anstehenden Aufgaben in der Liga konservieren können.Wenn ja, dann bin ich sehr zuversichtlich! Aus so einem Abend und so einer Vorstellung gegen solch ein Team kann man natürlich unendlich viel an Erfahrung mitnehmen.“

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