Strafanzeige gegen EVL-Geschäftsführer:

"Donbeck und Beck haben alle getäuscht!"

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Landshut - Die schlechten Nachrichten für den EV Landshut reißen nicht ab. Jetzt sickerten neue Zahlen über die finanzielle Misere durch - und der Geschäftsführer hat eine Anzeige am Hals:

Die schlechten Nachrichten für den EV Landshut bzw. die LES GmbH reißen nicht ab. Zum einen gelangten nun erstmals konkrete Zahlen über das Ausmaß der finanziellen Probleme an die Öffentlichkeit. Wie das Fachmagazin Eishockeynews und das Wochenblatt berichten, sollen sich die Verbindlichkeiten auf rund eineinhalb Millionen Euro belaufen!

Außerdem tut man sich in Niederbayern offenbar sehr schwer, neue Gesellschafter für die LES GmbH zu finden. Einige Kandidaten haben bereits abgewunken, darunter auch Michael Imhoff, der geschäftsführende Gesellschafter eines großen in Landshut ansässigen Zeitschriftenvertriebs. Der fand jetzt ganz klare Worte: „Donbeck und Beck haben alle getäuscht. Die GmbH ist hoch überschuldet, trotzdem wurden mit die teuersten Spieler der zweiten Liga verpflichtet. Gerade von Donbeck bin ich bitter enttäuscht. Er und Beck haben das Ding rasend schnell an die Wand gefahren!"

Eine „Task Force“, bestehend aus Landshuts Bürgermeister Rampf, LES-Vertretern, EV Landshut und Sponsoren soll in den nächsten Tagen eine tragfähige Lösung finden, wie es mit dem Traditionsklub weitergeht. Aber ob dabei alles „friedfertig“ abläuft, darf bezweifelt werden.

Denn ein Sponsor hat jetzt gegen LES-Geschäftsführer Christian Donbeck, der aus Bad Aibling stammt, offenbar Strafanzeige wegen des Verdachts des (versuchten) Betrugs gestellt. Wie das Wochenblatt schreibt, hätte der Sponsor einen Sponsorvertrag für die Saison 2015/16 unterzeichnet, nachdem Donbeck diesem zugesichert habe, dass die DEL2-Zukunft sicher sei. Dabei soll dem LES-Geschäftsführer zu diesem Zeitpunkt die wirtschaftliche Schieflage des Klubs längst bekannt gewesen sein.

mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © re

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