Auswärtsspiel beim Meister

Starbulls gewinnen im Penaltyschießen 

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Rosenheim - Nach zuletzt zwei Niederlagen traten die vom Verletzungspech geplagten Starbulls beim Meister Bietigheim an - und reisen mit 2 Punkten heim!

Bietigheim Steelers - Starbulls Rosenheim 2:3 n.P. (1:0, 0:2, 1:0)

Tore:

1:0 (9:49) Robin Just (Greg Squires, Überzahl-Tor)

1:1 (27:17) Tyler McNeely (Dominic Auger) 

1:2 (39:55) Shawn Weller (Robin Weihager)

2:2 (53:06) Alexej Dmitriev (Robin Just)

Schiedsrichter: Ralph Bidoul

Zuschauer: 3.004

So bewertete der Live-Ticker das Spiel:

1. Drittel

Erste Pause in Bietigheim: Die Steelers führen mit 1:0 durch ein Überzahltor, das aber nicht durch ein klassisches Powerplay entstand. Die Starbulls sind aber bislang keinesfalls das schlechtere Team, das Chancenverhältnis ist ausgeglichen. Und den Starbulls blieb in der 16. Spielminute ein Penalty versagt, als Shwan Weller in Unterzahl auf das Steelers-Tor zufuhr und von Robin Just vorm Abschluss von hinten gehakt wurde.

2. Drittel

Die Starbulls haben den Rückstand in eine 2:1-Führung umgedreht! Die Steelers waren im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt im zweiten Drittel zwar optisch überlegen, aber dennoch nicht öfters gefährlich vor dem Tor als die Starbulls, die zweimal eiskalt zuschlugen.

3. Drittel 

Gerechte Punkteteilung nach 60 Minuten, beide Teams hatten je eine Riesenchance zum Siegtreffer in der regulären Spielzeit kurz vor Schluss.

Overtime

Auch nach der Verlängerung blieb es beim 2:2 und so fiel die Entscheidung im Penaltyschießen! Shawn Weller traf als dritter Schütze für die Starbulls - Greg Squires auch! Im zweiten Versuch verzockte sich Squires aber und so gewannen die Rosenheimer!

Fazit des Live-Tickers:

Damit gewinnen die Starbulls auch den vierten Hauptrundenvergleich gegen die Bietigheim Steelers! Zwar äußerst knapp mit 3:2 nach Penaltyschießen und somit auch "nur" mit der Ausbeute von zwei Punkten, aber letztlich absolut verdient. Nach einem ausgeglichenem ersten Spielabschnitt waren im zweiten Drittel zwar die Steelers optisch überlegen, aber keinesfalls torgefährlicher als die Rosenheimer, welche die Partie mit zwei Toren drehten. 

Im letzten Spielabschnitt versäumten die Starbulls bei deutlichem Chancenplus, und insgesamt gutem Defensivverhalten, auf 1:3 zu erhöhen und mussten unglücklich den Ausgleich hinnehmen. In der Verlängerung waren die Rosenheimer deutlich aktiver als die Steelers und näher dran am Siegtreffer, vor allem in der finalen Minute in Überzahl.

Zum Nachlesen: Live-Ticker und Fan-Chat

Der Vorbericht:

Einmal mehr wird Starbulls- Coach Franz Steer von großen Aufstellungssorgen geplagt. Hinter dem Einsatz von vielen Spielern steht ein dickes Fragezeichen. Das Jahr 2014 hat begonnen und sieht zu Beginn eine Rosenheimer Mannschaft, die auf dem zweiten Platz in der DEL2 steht.

Die Tabellenführung ging aber über den Jahreswechsel verloren, zuletzt verlor man daheim gegen "Angstgegner" Weißwasser mit 1:5. Schon in diesem Spiel wurde ersichtlich, dass es einige Probleme rund um den Rosenheimer Kader gibt. So musste zum Beispiel kurzfristig Kim Staal passen, der an einer Adduktorenverletzung leidet. Auch Shawn Weller, Tyler McNeely oder Micky Rohner gingen angeschlagen in die Partie.

Entsprechend ist auch noch nicht raus, wer von ihnen am kommenden Wochenende einsatzbereit sein wird. Auch der eigentlich wieder gesundgeschriebene Max Renner scheint nicht wieder fit zu sein.

Somit dürfte die Favoritenrollen am kommenden Wochenende klar verteilt sein: Sowohl Bietigheim als auch Landshut können in Bestbesetzung antreten und präsentierten sich zuletzt in guter Form.

Es stimmt zwar, dass sich die Starbulls grade gegen spielstarke Gegner etwas leichter tun als gegen die vermeintlichen "Underdogs", jedoch ist die Qualität in der Tiefe des Kaders in Rosenheim bei Weitem nicht so gegeben wie bei den beiden Gegnern. Daher wiegt jeder Ausfall doppelt schwer. Vor allem die beiden "Scoring- Lines" der Starbulls sind betroffen, jene also, die bisher den Unterschied ausgemacht hatten.

Ein Wiedersehen wird es erstmals in dieser Saison mit Frederic Cloutier geben, der 13 Spiele für die Starbulls als Häkkinen-Ersatz bestritten und jetzt sein Auskommen bei den Bietigheim Steelers gefunden hat. Mit seinem Namen verbinden die Anhänger der Schwaben den Formanstieg ihrer Mannschaft und nominierten den Franko- Kanadier auch kurzerhand zu ihrem Spieler des Monats Dezember. Zwar kennen Rosenheims Spieler die Stärken und Schwächen ihres vormaligen Schlussmannes ganz genau, das beruht schließlich auch auf Gegenseitigkeit.

Ohnehin gibt es kaum Geheimnisse zwischen beiden Teams - man kennt sich "aus dem FF". 

Quelle: Pressebericht Starbulls Rosenheim e.V. (O.L.)

Quelle: rosenheim24.de

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