5:7-Pleite am Freitagabend

Starbulls-Aufholjagd in Kassel bleibt unbelohnt

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Rosenheim/Kassel - Zum dritten Mal in Folge begann das Eishockey-Wochenende für die Starbulls mit einer knackigen Auswärtsaufgabe. Beim Gastspiel in Kassel gingen die Grün-Weißen letztlich leer aus.

Die Starbulls unterlagen ihrem Angsgegner mit 5:7. Ausschlaggebend war ein insgesamt verheerender erster Spielabschnitt der Starbulls. Kassel zehrte bis zum Schuss von seiner 4:0-Führung aus dem ersten Spielabschnitt, die Rosenheimer Aufholjagd wurde leider nur noch mit dem Anschlusstreffer zum 5:6 belohnt. Danach hatte Michael Rohner noch zweimal das 6:6 auf dem Schläger.

*Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie am Samstagvormittag bei uns!*

Der Vorbericht:

Am Freitagabend sind sie im Rahmen des 11. Spieltags der DEL2 zu Gast bei den Kassel Huskies – einem Gegner, dem die Grün-Weißen in der vergangenen Saison keinen einzigen Punkt abluchsen konnten.

Am Sonntag geht es dann weiter: Mit den Fischtown Pinguins Bremerhaven stellt sich der Vizemeister der Vorsaison und der aktuelle Tabellenführer im Kathreinstadion vor.

Pleiten am laufenden Band gegen Kassel

Service:

Wir berichten ab 19.30 Uhr wieder in unserem Live-Ticker.

1:7, 2:7, 2:5 und 4:6 – so lauteten die Endresultate der Vergleiche mit den Kassel Huskies in der vergangenen Saison aus Sicht der Starbulls. Gegen keine andere Mannschaft kassierten die Grün- Weißen mehr Gegentore. Passend zum Spielort, wo auf dem Gipfel des Karlsberges über der Stadt als Wahrzeichen die Herkules-Statue thront, kann man daher von einer wahren Herkulesaufgabe sprechen, welche die Rosenheimer in der Kasseler Eissporthalle ab 19:30 Uhr erwartet.

Dennoch geht Franz Steer mit seiner Truppe die Aufgabe motiviert an, denn mit einem Sieg könnte man den Kontrahenten in der Tabelle sogar überholen. Der von Rico Rossi trainierte Aufsteiger des Vorjahres rangiert nach zehn Spielen nur einen Punkt vor den Starbulls auf Tabellenrang sechs. Das Torverhältnis von 38 erzielten und eben soviel geschluckten Toren belegt, dass die Schlittenhunde zwar eines der torgefährlichsten, aber bislang auch eines der defensiv anfälligsten Teams der Liga sind.

Am Sonntag gegen den Spitzenreiter

Im Sonntagsheimspiel stehen die Starbulls vor einer weiteren enorm hohen Hürde. Zu Gast im Kathreinstadion ist dann mit den Fischtown Pinguins das bislang erfolgreichste Team der Liga, das in allen fünf bisherigen Auswärtsspielen Punkte einfahren konnte.

Das Duell ist die Wiederauflage des Play-off-Viertelfinales der vergangenen Saison. Die Starbulls zwangen dabei den Favoriten von der Nordseeküste und späteren Finalisten dreimal hintereinander in die Verlängerung und gaben sich auch im entscheidenden Spiel nur denkbar knapp mit 3:4 geschlagen.

Im Vergleich zur letzten Saison hat sich beim Vizemeister personell einiges getan. So hat unter anderem Torhüter Ben Meisner die Pinguine ebenso verlassen wie die Stürmer Brendan Cook, Victor Beck und Jaroslav Hafenrichter sowie Verteidiger Ryan Martinelli. Mit Jerry Kuhn (Tor), Cody Lampl (Verteidigung) und den Stürmern David Stieler, Jordan Owens und David Zucker wurde aber auch mindestens adäquate individuelle Qualität eingekauft.

Für den nach drei Jahren Nordseeküste in die DEL zu den Augsburger Panthern abgewanderten Coach Mike Stewart hat nun Benoit Doucet das Sagen an der Bande. Vielen Rosenheimer Eishockey-Fans ist Doucet natürlich noch ein Begriff aus seiner aktiven Zeit im Trikot der Düsseldorfer EG, mit der er 1992, 1993 und 1996 deutscher Meister wurde.

Wahrscheinlich gibt es am Sonntag im Kathreinstadion auch ein Wiedersehen mit Benjamin Zientek. Der mit einer Förderlizenz (Hamburg Freezers) ausgestattete Ex-Rosenheimer stand in den letzten vier Partien im DEL-2-Kader von Bremerhaven. Auf seinen ersten Scorerpunkt wartet er aber noch.

Thalhammer kehrt zurück - Lindlbauer noch nicht

Bei den Starbulls kehrt an diesem sechsten Saisonwochenende Tobias Thalhammer wieder in den Kader zurück. Ob und wie viel Eiszeit der Verteidiger, der wegen einer Gehirnerschütterung noch kein Spiel in dieser Saison bestreiten konnte, erhalten wird, ist aber von den jeweiligen Spielverläufen abhängig.

Keine Chance auf Eiszeit besteht dagegen weiterhin für Simon Fischhaber und Verteidiger Peter Lindlbauer. Letzterer unternahm zwar wieder erste Gehversuche auf dem Eis, ein Einsatz käme laut Trainer Franz Steer aber noch zu früh: „Peter ist einer der stärksten Verteidiger der Liga. Sein Ausfall seit nun schon sechs Spielen tut uns sehr weh“. Die Entscheidung, wer das Tor der Starbulls am Wochenende hüten wird, trifft der Coach erst nach dem Abschlusstraining am Donnerstag. Dass Lukas Steinhauer nach seinem Shutout gegen Kaufbeuren aber mindestens eines der beiden Spiele bestreiten wird, dürfte so gut wie sicher sein.

5 Euro für Studenten und Co.

Das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Bremerhaven am Sonntag steht unter dem Motto „Students Night“. Studenten wie auch Schüler, Bundesfreiwilligendienstler, Schwerbehinderte und alle Jugendlichen unter 16 Jahren erhalten gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises das Stehplatzticket für unschlagbare 5 Euro.

Die Karten sind an der Abendkasse, aber natürlich auch ganz bequem und jederzeit zum Selbstausdruck auf dem Portal von reservix online erhältlich. Spielbeginn im Kathreinstadion ist um 17 Uhr.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (M.H.)

Quelle: rosenheim24.de

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