Starbulls melden sich zurück

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Dresden - Die Starbulls haben sich nach der Pleite in Spiel eins am Freitagabend im Playoff-Viertelfinale mit einem Auswärtssieg zurückgemeldet. *NEU: Videos*

Video: Die Höhepunkte des Spiels

Vor über 3.000 Besuchern in der Energieverbund-Arena korrigierten die Rosenheimer Eishockeyspieler den Ausrutscher vom Mittwoch und setzten sich letztlich klar mit 5:2 (2:1, 1:0, 2:1) gegen die Dresdner Eislöwen durch. Damit haben die Grün-Weißen die Best-of-Seven-Serie zum 1:1 ausgeglichen. Mann des Abends war Kapitän Stephan Gottwald, der mit zwei Toren und einem Assist eine überzeugende Vorstellung ablieferte und maßgeblichen Anteil am Auswärtssieg hatte. Insgesamt überzeugten die Starbulls, bei denen Andrej Strahkov im Kader zurück war, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und verdienten sich den Erfolg deswegen redlich.

Kalte Dusche gleich gekontert

Die Starbulls, bei denen diesmal neben Fabian Zick und Robert Schopf auch Verteidiger Micky Rohner fehlte, zeigten gleich von Beginn an, dass sie sich viel vorgenommen hatten. Doch zunächst gab es die kalte Dusche, als Sami Kaartinen in der 3. Minute die Dresdner Führung gelang. Der Finne nützte einen Abpraller von seinem Landsmann Pasi Häkkinen nach einem Schuss von Lukas Slavetinsky. Doch die Oberbayern schlugen sofort zurück. Im ersten Powerplay war Robin Weihager von der blauen Linie zum 1:1 erfolgreich. Und es sollte noch besser kommen: In der 10. Minute war es Kapitän Stephan Gottwald, der nach einem schnellen Angriff Eislöwen-Goalie Kevin Nastiuk im Nachsetzen überwinden konnte.

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Die Führung gab den Gästen sichtlich Selbstvertrauen. Diesmal wurde aus allen Lagen geschossen – und Dresden wirkte im Mittelabschnitt sichtlich beeindruckt. Nach einer sehenswerten Kombination mit Max Hofbauer gelang Gottwald zunächst das 1:3, anschließend hatten Tyler McNeely und Shawn Weller beste Chancen, die Führung noch vor der zweiten Sirene auszubauen. Als die Starbulls dann auch noch eine doppelte Unterzahl schadlos überstanden, wirkten die Elbstädter sichtlich entnervt.

Doppelpack von Gottwald

Das sollte sich im letzten Drittel auch im Resultat niederschlagen. Zwar hatten Hugo Boisvert und Kaartinen jeweils den Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch Rosenheim störte früh und sorgte in der 50. Minute durch einen Schuss von Hofbauer für die Vorentscheidung. Die weiteren Treffer in der Partie durch Kim Staal (54.) und Patrick Cullen (57.) waren letztlich nur noch für die Statistik von Bedeutung. Viel wichtiger war, dass sich die Steer-Schützlinge mit diesem wichtigen Erfolg – es war der erste Sieg gegen Dresden in dieser Saison – in der Serie zurückgemeldet und das Heimrecht damit an die Mangfall zurückgeholt haben. Dies gilt es nun in Spiel drei zu verteidigen, das am Sonntag, 18 Uhr, im Kathrein-Stadion ausgetragen wird.

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Das Spiel in der Statistik:

Dresdner Eislöwen - Starbulls Rosenheim 2:5 (1:2, 0:1, 1:2)

Tore:  1:0 (3.) Sami Kaartinen (Lukas Slavetinsky), 1:1 (5.) Robin Weihager (Kim Staal, Stephan Gottwald - Überzahl-Tor), 1:2 (10.) Stephan Gottwald (Max Hofbauer, Robin Weihager), 1:3 (27.) Stephan Gottwald (Max Hofbauer, Marcus Marsall), 1:4 (50.) Max Hofbauer (Norman Hauner), 1:5 (54.) Kim Staal (Andrej Strakhov, Robin Hanselko), 2:5 (57.) Patrick Cullen (ohne Assist).

Schiedsrichter: Richard Schütz (Moers).

Strafen: Dresden 18 - Rosenheim 8.

Zuschauer: 3.005.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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