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Zwei Talente machen den nächsten Schritt

Ex-Rosenheimer Enrico Henriquez-Morales und Mario Zimmermann gehen in die DEL

Enrico Henriquez-Morales war schon in der DEL für Ingolstadt im Einsatz.
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Enrico Henriquez-Morales war schon in der DEL für Ingolstadt im Einsatz.

Von den Starbulls Rosenheim in die höchste deutsche Spielklasse: Diesen Weg sind die beiden Eishockey-Talente Enrico Henriquez-Morales und Mario Zimmermann gegangen.

Ingolstadt/Straubing – Henriquez spielte noch in der vergangenen Saison für die Rosenheimer, der Waldkraiburger Zimmermann hingegen war im Sommer 2018 zum EV Landshut gewechselt. In der kommenden Spielzeit sind beide nun in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) aktiv.

Dort erspielte er sich in der abgelaufenen Saison einen Stammplatz und machte die Straubing Tigers auf sich aufmerksam. Henriquez steht seit der letzten Spielzeit beim ERC Ingolstadt unter Vertrag, war aber mit einer Förderlizenz weiterhin für den Oberligisten aus Rosenheim spielberechtigt. Die Kooperation zwischen den Starbulls und den Ingolstädtern wurde aber aufgelöst.

„Am Ende sehen wir, wie der Coach plant“

„Es ist noch nicht sicher, ob ich dann eine Förderlizenz bei einem DEL2-Verein bekomme. Aktuell läuft das Training und am Ende sehen wir, wie der Coach mit den Reihen plant“, erklärt der Bad Aiblinger. Bei Zimmermann ist das jedoch schon klar. „Ich werde durch die Förderlizenz weiterhin für den EV Landshut spielen können. Das ist für mich auch sehr wichtig, die Hauptsache ist, dass ich spiele“, sagt der 20-Jährige im Gespräch mit der Sportredaktion. „Natürlich will ich mir schön langsam einen festen Platz in der DEL sichern, aber das Wichtigste ist, dass ich auf meine Minuten komme“, fügt er hinzu.

Training weiterhin mit negativem Covid-Test

Bei beiden DEL-Mannschaften läuft das Sommertraining mittlerweile. „Für uns gilt das schon bekannte Prozedere: Zu Beginn der Woche machen wir einen Schnelltest und dann einen PCR-Test“, so Henriquez. Für Zimmermann ist das Ganze ein wenig leichter: „Da ich schon geimpft bin, fällt das für mich weg. Das ist schon entspannter.“

Mario Zimmermann wechselt nach Straubing, kann aber per Förderlizenz weiter für Landshut ran.

Dass das Training bei Mannschaften der Deutschen Eishockey-Liga nicht ohne ist, weiß der Verteidiger spätestens seit seinem Wechsel nach Straubing. „Am Anfang habe ich sehr oft Muskelkater gehabt. Das ist aber auch gut so, schließlich will ich mich ja auch weiterentwickeln.“ Henriquez kennt das schon seit letztem Jahr. Auch für ihn gilt es, den nächsten Schritt zu machen. Das soll mit Extra-Einheiten gelingen: „Ich muss mich vor allem im Antritt verbessern. Dafür habe ich von den Fitnesstrainern ein paar Übungen bekommen.“

„Das war eine Wahnsinnsleistung“

Im Winter haben die beiden noch bei der U20-WM in Kanada für die deutsche Nationalmannschaft gespielt. Die nächste Adresse ist dann die Herren-Nationalmannschaft, die bei der Weltmeisterschaft um die Medaillen mitspielte. „Das ist ein sehr starker Kader“, urteilt Henriquez. „Das war eine Wahnsinnsleistung“, lobt Zimmermann.

Schielen die beiden jungen Spieler mit einem Auge schon selbst auf die Nationalmannschaft? „Nein. Klar ist es ein Traum, aber der Fokus liegt darauf, erst einmal in der DEL2 oder sogar der DEL zu spielen“, sagt Henriquez. Auch Zimmermann denkt noch nicht an eine Nominierung des DEB-Teams. „Erst einmal gilt es, mich weiterzuentwickeln. Ich denke, wenn man es schafft, sich einen Platz in der DEL zu erspielen, und dort konstant gute Leistungen zeigt, kommt das irgendwann von selbst.“

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