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Rohner bringt Starbulls in die Spur

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Verteidiger Micky Rohner konnte zwei eigene Treffer bejubeln.

Rosenheim - Das geht ja gut los: Mit einem 6:2-Heimsieg über die Bietigheim Steelers sind die ersatzgeschwächten Starbulls Rosenheim in das neue Jahr gestartet.

Damit hat der Aufsteiger seine bislang gelungenen Auftritte in der 2. Eishockey-Bundesliga über den Jahreswechsel hinübergerettet. Obwohl die Rosenheimer neben Fabian Zick und Marius Möchel auch auf die Angreifer Philipp Quinlan (beim Förderlizenz-Partner in München) und Tommi Hannus (Grippe) verzichten mussten, erspielten sie sich von Beginn an viele Chancen. Stephan Gottwald und Marcus Marsall trafen in der Anfangsphase den Pfosten, Stephen Werner, Dominic Auger und Alan Reader verpassten die Führung ebenfalls. Da musste dann ein Verteidiger herhalten, um das 1:0 zu erzielen. Micky Rohner brachte die Starbulls in Überzahl in die Spur. „Das 1:0 nach dem ersten Drittel war für uns wie Weihnachten“, gab Bietigheims Coach Danny Held ehrlich zu, „normal muss es 5:0 stehen“, befand der frühere deutsche Nationalstürmer.

Eine der vielen guten Möglichkeiten für die Starbulls Rosenheim im ersten Drittel der Begegnung.

Rosenheims Trainer Franz Steer traute dem Ganzen nicht so recht: „Es ist gefährlich, wenn man so viele Chancen liegen lässt.“ Allerdings konnte er auf Rohner bauen, der mit einer kraftvollen Einzelleistung im zweiten Abschnitt auf 2:0 erhöhte. Im letzten Drittel trafen dann auch die Stürmer: Zunächst krönte Werner seine erneut starke Leistung mit dem 3:0, als Goalie Norm Maracle einen Schuss von Marc Wittfoth zum ersten Gäste-Tor passieren ließ, sorgte Mitch Stephens nur kurze Zeit später für klare Verhältnisse und schloss technisch fein zum 4:1 für Rosenheim ab. Danach lief es weiter für die Starbulls, Andi Paderhuber erhöhte nach überlegtem Zeller-Querpass auf 5:1 und Stephan Gottwald machte das halbe Dutzend voll und war zur Stelle, als Bietigheims Schlussmann nach einer Abwehr den Puck nicht mehr fand. Der zweite Gäste-Treffer von Olivier Lattendresse kurz vor der Schlusssirene war nur noch Ergebniskosmetik.

Der Liveticker zum Nachlesen

„Rosenheim hat von Anfang an Vollgas gegeben und verdient gewonnen“, anerkannte Held, während sich Steer natürlich zufrieden zeigte: „Die Jungs haben wieder eine gute Leistung gezeigt.“ Allerdings gab es kurz vor Schluss noch eine Schrecksekunde, als Stephen Werner zunächst auf dem Eis liegen blieb, danach zur Bank fuhr, Schläger und Handschuhe in die Ecke pfefferte und fluchend in die Kabine verschwand – beim US-Amerikaner besteht erneut der Verdacht auf Nasenbeinbruch.

Statistik: Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 6:2 (1:0, 1:0, 4:2). Tore: 1:0 (15.) Rohner/Werner, Gottwald, 2:0 (28.) Rohner/Reader, Senger, 3:0 (42.) Werner/Gottwald, Schenkel, 3:1 (46.) Wirrfoth/Herm, 4:1 (47.) Stephens/Auger, Paderhuber, 5:1 (52.) Paderhuber/Zeller, Auger, 6:1 (56.) Gottwald/Werner, Paderhuber, 6:2 (60.) Lattendresse/Grass, Serikow; Strafminuten: Rosenheim 10 plus 10 Disziplinar für Frank, Bietigheim 14; Zuschauer: 2662.

Dreimal Stephens

Beim 9:1-Testspielsieg der Starbulls am vergangenen Donnerstag beim Bayernligisten Miesbach war Mitch Stephens mit drei Treffern der erfolgreichste Rosenheimer Schütze. Die weiteren Tore erzielten Tommi Hannus (2), Mondi Hilger, Stephan Gottwald, Dominic Auger und Alan Reader. Für Miesbach besorgte Deml den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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