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Rosenheim empfängt Hamburg

Starbulls-Topscorer Brad Snetsinger macht es anders: Ohne Bart zum Play-off-Start

Der Vollbart ist ab: Brad Snetsinger hat sich vor dem Start in die Play.off-Runde rasiert.
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Der Vollbart ist ab: Brad Snetsinger hat sich vor dem Start in die Play.off-Runde rasiert.

„Es war schon ungewöhnlich ihn ohne Bart zu sehen“, sagt Starbulls-Eishockeytrainer John Sicinski, nachdem sein Topscorer Brad Snetsinger erstmals ohne Bart zum Training kam. Am Freitag starten die Starbulls mit einem Heimspiel in die Play-off-Runde.

Rosenheim – Die Play-off-Runde ist in allen Eishockey-Ligen dieser Welt nicht nur für die Spieler und Fans die schönste Zeit des Jahres, sondern die Play-offs sind auch mit sprießenden Spieler-Bärten und, je nachdem wie lange man dabei ist, mit außergewöhnlich dichten „Gesichtspullovern“ verbunden. So wie zum Beispiel bei den Rosenheimer Spielern Brad Snetsinger oder Zack Phillips, die bereits während der Hauptrunde nicht nur wegen ihren langen Bärten auffielen.

Sicinski rasiert sich auch nicht mehr

Was also macht zum Beispiel Bartträger Brad Snetsinger zum Start der Play-off-Runde? Er rasiert sich. Also nicht wundern vor dem ersten Heimspiel heute, Freitag, 19.30 Uhr, im Achtelfinale gegen die Crocodiles Hamburg – es läuft kein neuer Spieler mit der Nummer 41 für die Rosenheimer auf, sondern es ist nach wie vor Topscorer Brad Snetsinger. Ohne Bart, dafür aber immer noch mit seinem überlangen Schläger.

Auftakt in die Play-off-Runde: Die Rosenheimer Eishockeyspieler bestreiten am Freitag gegen Hamburg ihr erstes Play-off-Spiel in dieser Saison.

„Es war schon ungewöhnlich ihn ohne Bart zu sehen“, sagt John Sicinski, der sich selbst ab sofort nicht mehr rasiert : „Ich will jeden Morgen beim Blick in den Spiegel daran erinnert werden, dass Play-off-Zeit ist.“ Man merkt es im Gespräch auch dem Starbulls-Coach an, dass eine besondere Zeit beginnt, noch dazu wenn es das erste Spiel ist und man den Gegner kaum bis gar nicht kennt. „Wir wissen, dass Hamburg starke Offensivspieler hat, wie zum Beispiel einen Harrison Reed und da müssen wir auch aufpassen. Grundsätzlich aber wollen wir unser Spiel durchziehen und unsere Emotionen im Griff haben“, sagt John Sicinski und spricht damit die härtere Gangart an, die in den Play-off-Spielen üblich ist.

Elf spielfreie Tage mit hartem Training

John Sicinski kann voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen mit dem er in den letzten elf spielfreien Tagen sehr gezielt trainiert hat: „In der letzten Woche gab es einige sehr harte Trainingseinheiten auf und neben dem Eis und in dieser Woche haben wir uns auf Hamburg vorbereitet.“

Gegen Hamburg und speziell gegen die Crocodiles gab es in der Vergangenheit noch nie ein Pflichtspiel, doch gegen einige Hamburger Akteure haben die Rosenheimer bereits gespielt. Wie gegen den bereits erwähnten Harrison Reed, der mit Dresden und Crimmitschau zu Zweitliga-Zeiten in Rosenheim vorstellig wurde oder Victor Östling, der bereits mit Riessersee in Rosenheim spielte. Der dritte Stürmer in der Hamburger Topreihe trug sogar schon zu DNL-Zeiten (zwischen 2010 und 2012) das Rosenheimer Trikot: Der mittlerweile 28-jährige Center Dennis Reimer.

Angreifer sind nicht zu unterschätzen

Weitere prominente Namen mit höherklassiger Erfahrung bei den Crocodiles sind Verteidiger und Kapitän Norman Martens sowie die Stürmer Sam Verelst und Thomas Zuravlev. Gerade die Angreifer sind nicht zu unterschätzen und werden versuchen Rosenheims Keeper Andi Mechel zu beschäftigen. Der erfahrene Mechel erhielt den Vorzug vor dem jungen Christopher Kolarz, der ebenfalls das vollste Vertrauen von Trainer Sicinski genießt.

Das zweite Spiel der Achtefinalserie findet am Sonntag, 16 Uhr, in Hamburg statt. Spiel drei ist am Dienstag, 19.30 Uhr, in Rosenheim und wenn für die Starbulls alles optimal läuft, könnte man mit drei Siegen das Viertelfinale erreicht haben. Und die Bärte könnten weiter wachsen...

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