Aufholjagd nicht belohnt

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Mitch Stephens traf zum 3:4.

Weißwasser - 54 Sekunden fehlten den Starbulls Rosenheim in Weißwasser zu einem Punktgewinn, dann schlugen die Hausherren im Endspurt noch zweimal zu und fixierten den 5:3 (1:0, 1:1 3:2)-Sieg.

Damit blieb die Aufholjagd der Gäste aus Rosenheim unbelohnt, die nach einem 1:3-Rückstad noch einmal zurückkamen.


Am Sonntag, 18 Uhr, haben die Starbulls im Heimspiel gegen Bremerhaven die Chance nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Sieg zu landen. Die Rosenheimer kassierten bei ihrer ersten Eiszeit nach der 650 Kilometer langen Anreise gleich einen Gegentreffer. Nach nur 33 Sekunden zappelte der Puck im Netz des Gästetores. Szabo hatte die Scheibe hinter dem Rosenheimer Tor erkämpft und vor das Tor gepasst. Der 43-jährige Füchse-Sturmroutinier Ervin Masek konnte sich die Ecke aussuchen.

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Nach einer schwachen Phase mit vielen Fehlpässen auf beiden Seiten hatten die Starbulls die nächste Chance, Gulda rettete mit einem Hechtsprung gegen den durchgebrochenen Rosenheimer Schenkel. Statt eines möglichen Penalty gab es nur eine kleine Strafe. Danach kam eine starke Phase der Füchse mit Riesenchancen für Grosch, Götz, Linke Hartmann, Valenti und Forgie.

Den besseren Start ins Mitteldrittel erwischten die Gäste, scheiterten aber mit einer Doppelchance am überragend reagierenden MacDonald und später durch Zeller. Die erste Füchse-Reihe zeigte dann ihre Stärke und Linke ließ mit einem Schuss unter die Latte Maracle keine Chance. Die Rosenheimer blieben aber dran, kamen durch einen Blueliner von Stephan Gottwald in Überzahl zum Anschlusstreffer. Die Füchse waren danach dem dritten Treffer mehrfach nahe, scheiterten aber immer wieder an Maracle, verfehlten knapp das Tor und waren nicht konsequent genug. Auf der anderen Seite hatten Kunes, der an MacDonald scheiterte, Reader, der frei vor dem Tor nach Stephens-Pass drüber schoss, und Auger, der im Nachsetzen das leere Tor verfehlte, den Ausgleich auf dem Schläger.

Aus den Kabinen kamen vor allem die Gäste mit viel Druck. Dann gelang den Gastgebern wie aus dem Nichts das 3:1 durch Verteidiger Jens Heyer. Das Spiel schien entschieden, doch Gottwald ließ dem Füchse-Torhüter MacDonald mit einem Schuss über die Schulter keine Chance.

Danach war die Ordnung bei den Gastgebern völlig weg. Stephens hielt einfach drauf und es stand 3:3 – sein erster Saisontreffer. Danach war Rosenheim am Sieg näher als die Gastgeber. Aber dann gelang doch der eine oder andere Konter. Nach einem Bully vor dem Gästetor gab es ein Gewühl vor dem Starbulls-Tor. Irgendwie stocherte Szabo daraus den Puck ins Tor. Die Gäste protestierten vergeblich wegen Torraumabseits.

In den verbleibenden gut 50 Sekunden nahmen die Starbulls Maracle vom Eis, hatten auch noch ein, zwei Schusschancen, bevor die Füchse an den Puck kamen und einen letzten Konter fuhren. Valenti legte auf Masek ab, der keine Mühe hatte, die Scheibe ins leere Tor zu schieben.Als beste Spieler wurden beide Torhüter ausgezeichnet, auch wenn bei Rosenheim Stürmer Stephen Werner den stärksten Eindruck hinterließ.

Lausitzer Füchse - Starbulls Rosenheim 5:3 (1:0; 1:1; 3:2) Tore: 1:0 (1.) Ervin Masek (Szabo) 2:0 (28.) Marcel Linke (Albrecht, Rawlyk) 2:1 (29.) Stephan Gottwald (Werner, Paderhuber), 3:1 (46.) Jens Heyer (Götz), 3:2 (54.) Stephan Gottwald (Schenkel, Werner), 3:3 (56.) Mitch Stephens (Kunes) 4:3 (60.) Peter Szabo (ohne Assist), 5:3 (60.) Ervin Masek (Empty Net, Valenti, Szabo). Strafen: Weißwasser 10 Rosenheim 14; Zuschauer: 1872.

thü/bz

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